Search Results for Tag: Zensur
Rula Asad: „Ich traue erst den Menschen, dann den Medien“
Die syrische Journalistin Rula Asad lebt seit Ende 2011 im Exil. Sie ist Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung und hospitierte in der Arabisch-Redaktion der Deutschen Welle. Im Interview spricht sie darüber, wie sie sich informiert, welche Erwartungen sie an die Medien außerhalb Syriens hat und was sie an Deutschland schätzt.
weiterlesen
„Wir werden oft als Feinde angesehen“
Bei Protesten nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Uganda im vergangenen Jahr, bei der Amtsinhaber Yoweri Museveni wiedergewählt wurde, kam es zu brutalen Übergriffen auf Opposition und Journalisten. Leylah Ndinda, DW-Korrespondentin in der Hauptstadt Kampala, berichtet im Interview mit Charlotte Hauswedell, wie der Alltag für Journalisten in Uganda aussieht.
Ndinda ist seit 2009 für die Kisuaheli-Redaktion der Deutschen Welle tätig. Zuvor arbeitete sie vier Jahre lang beim privaten Fernsehsender WBS-TV. Die Proteste 2011 erlebte die Journalistin hautnah. Die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ mahnte in ihrer Jahresbilanz 2011 vor allem die gewaltvollen Übergriffe auf ugandische Journalisten bei Demonstrationen an.
Frau Ndinda, wie erleben Sie persönlich die Einschränkung der Meinungs- und Informationsfreiheit?
Es gibt zwar keine gesetzlich festgelegten Einschränkungen, aber ich weiß genau, dass es bei bestimmten Themen gefährlich wird, zum Beispiel Menschenrechtsverletzungen durch Sicherheitskräfte. Sie setzen uns unter Druck, unsere Quellen preiszugeben. Und das, obwohl wir als Journalisten per Verhaltenskodex dazu verpflichtet sind, unsere Quellen zu schützen. Wir sollten sogar unsere privaten Kontakte von Freunden und Familie den Sicherheitskräften übergeben. Nach Rücksprache mit der Kisuaheli-Redaktion der DW habe ich das unterlassen.
weiterlesen
Twittern auf Chinesisch
Das chinesische Microblogging-Portal „Sina Weibo“ ist eine Mischung aus Facebook und Twitter. Mehr als 200 Millionen Chinesen kommunizieren über das Soziale Netzwerk.
Christoph Ricking, Freier Mitarbeiter der Chinesisch-Redaktion der DW, ist nach China gereist und berichtet, welche Möglichkeiten das Portal bietet und wie es mit Zensur umgeht.
Lesen Sie den Artikel hier.
Medienfrau in Afghanistan: „Ein harter Job“
Tamana Jamily aus Afghanistan, Benish Ali Bhat aus Indien und Ayesha Hasan aus Pakistan realisieren derzeit bei der Deutschen Welle ein Multimediaprojekt. Ihr Thema: Frauen – ihre Rechte, ihre Potenziale, ihre Rolle in der Gesellschaft. Die jungen Journalistinnen recherchieren in ihren Heimatländern und in Deutschland, auch zu Tabu-Themen wie Gewalt gegen Frauen, Schikane am Arbeitsplatz, Benachteiligung im Gesundheitswesen oder Müttersterblichkeit. Am 25. November geht das Projekt online. Wie sehen die drei Autorinnen ihre eigene Rolle als Journalistinnen in ihrer Heimat? Fragen zunächst an Tamana Jamily von Martina Bertram.
weiterlesen
„Syrische Regierung legt falsche Facebook-Seiten an“
Für den in den USA lebenden syrische Blogger und Regimekritiker Ammar Abdulhamid sind die zahlreichen Blogger und Internetaktivisten in Syrien wichtige Quellen, um überhaupt Informationen aus dem Land zu bekommen. In einem Interview sprach Ammar Abdulhamid über die Lage in seinem Heimatland.
Syriens Präsident Baschar H. al-Assad hat der internationalen Presse den Zugang zum Land verweigert. Welche Strategie steckt dahinter?
Es ist der Versuch die Proteste mit möglichst wenig Aufsehen niederzuschlagen. Das Beispiel Ägypten hat gezeigt, dass die Anwesenheit internationaler Medien eine große Rolle spielt – besonders die fortlaufende Berichterstattung. Das hat den Grad der Polizeigewalt eingeschränkt und den Demonstranten einen gewissen Schutz geboten. Die Anwesenheit der internationalen Presse würde es auch Assad schwerer machen, die Verantwortung für die Gewalt anderen Gruppen zuzuschieben.
weiterlesen






















Feedback