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Medien international

Search Results for Tag: Syrien

Kathrin Reinhardt | Medien international

Syrien: „Medien seit 42 Jahren gleichgeschaltet“

Ahmad Hissou

Ahmad Hissou

Die Proteste und die Gewalt in Syrien halten an. Welche Möglichkeiten haben Medien, über die Ereignisse in dem Land zu berichten? Ahmad Hissou aus der Arabisch-Redaktion der Deutschen Welle über Einschränkungen der Berichterstattung und den Umgang mit Quellen.

Datum

Donnerstag 22.03.2012 | 11:32

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Kathrin Reinhardt | Uncategorized

„Digitale Kluft in der syrischen Protestbewegung“

Razan Ghazzawi ist eine 30-jährige Bloggerin aus Syrien. Sie hat an der Bloggerkonferenz Young Media Summit 2011 Ende Mai in Kairo teilgenommen. Eingeladen hatte die DW-AKADEMIE. Die studierte Literaturwissenschaftlerin begann 2006 zu bloggen – als Reaktion auf den Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. Zu ihren Themen gehören die Palästina-Frage, die Situation syrischer Gastarbeiter im Libanon und Menschenrechtsverletzungen des syrischen Regimes. Fragen von Jens-Uwe Rahe.


Razan Ghazzawi, Bloggerin aus SyrienVor einigen Wochen sind Sie von Damaskus nach Beirut gezogen. Jetzt wollen Sie zunächst in Kairo bleiben. Was macht Ihr Leben in Syrien so schwierig?

Es geht um meine Arbeit als Bloggerin. In Syrien kann ich nicht so aktiv sein, nicht so produktiv, wie ich möchte. In Damaskus lebe ich bei meinen Eltern, die nicht politisch aktiv sind. Ich müsste zu Freunden ziehen. Das Internet kann jederzeit gesperrt werden. Und ich habe Angst, festgenommen zu werden. Kürzlich wurden zwei Bekannte von mir inhaftiert. Bevor man sie wieder frei ließ, legte man ihnen eine Liste vor. Auf dieser stand auch mein Name. Ich bin bisher nicht direkt bedroht worden, aber ich habe das Gefühl, es könnte etwas passieren, wenn ich zurückgehe.

Datum

Dienstag 31.05.2011 | 12:31

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Kathrin Reinhardt | Menschenrechte

„Rechtsstaatlichkeit ist der Kern von Menschenrechtsschutz“

Die Demokratiebewegungen in Tunesien und Ägypten sind für Markus Löning ein Labor für den Menschenrechtsschutz. Der Beauftragte der deutschen Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe setzt dabei auf die Kraft freier und unabhängiger Medien, um vor allem dem Rechtsstaat zum Durchbruch zu verhelfen.

Markus Löning, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung
Markus Löning ist seit 1. April 2010 Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe. Zuvor war der FDP-Politiker zwei Legislaturperioden Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Richard Fuchs hat mit ihm gesprochen und wollte unter anderem von ihm wissen, was er bei den täglichen Meldungen aus der arabischen Welt empfindet.

Das Interview als Audiodatei finden sie hier: Interview Löning


Markus Löning spricht auf dem Deutsche Welle Global Media Forum (20. bis 22. Juni 2011) in Bonn. Thema der internationalen Konferenz: “Menschenrechte und Globalisierung – Herausforderungen für die Medien”.

Datum

Dienstag 17.05.2011 | 13:03

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Kathrin Reinhardt | Uncategorized

„Syrische Regierung legt falsche Facebook-Seiten an“

Für den in den USA lebenden syrische Blogger und Regimekritiker Ammar Abdulhamid sind die zahlreichen Blogger und Internetaktivisten in Syrien wichtige Quellen, um überhaupt Informationen aus dem Land zu bekommen. In einem Interview sprach Ammar Abdulhamid über die Lage in seinem Heimatland.

 

Der syrische Blogger und Internet-Aktivist Ammar AbdulhamidSyriens Präsident Baschar H. al-Assad hat der internationalen Presse den Zugang zum Land verweigert. Welche Strategie steckt dahinter?

Es ist der Versuch die Proteste mit möglichst wenig Aufsehen niederzuschlagen. Das Beispiel Ägypten hat gezeigt, dass die Anwesenheit internationaler Medien eine große Rolle spielt – besonders die fortlaufende Berichterstattung. Das hat den Grad der Polizeigewalt eingeschränkt und den Demonstranten einen gewissen Schutz geboten. Die Anwesenheit der internationalen Presse würde es auch Assad schwerer machen, die Verantwortung für die Gewalt anderen Gruppen zuzuschieben.

Datum

Montag 16.05.2011 | 10:50

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Kathrin Reinhardt | Medien international

"Die rote Linie in Syrien ist die Politik"

Große Hoffnungen richten sich in der arabischen Welt auf das Internet. Weblogs und soziale Netzwerke gelten als Motor für Meinungsfreiheit und -vielfalt. Auch zum interkulturellen Dialog können sie einen wichtigen Beitrag leisten. Zu diesem Thema hat die DW-Akademie Anfang Oktober in Kairo eine Konferenz für arabische und deutsche Blogger organisiert: den ersten Young Media Summit. Fragen an den syrisch-spanischen Blogger Yassin Al-Hussen Villa, der in Kairo dabei war.

Herr Villa, Seit wann bloggen Sie – und warum?

Auf Spanisch habe ich 2006 angefangen zu bloggen, mein arabisches Blog mache ich seit 2008. Das Bloggen bietet mir die Möglichkeit, mich auszudrücken und hilft mir beim Denken. Wenn ich blogge, muss ich meine Ideen sortieren, einordnen und gewichten. Geschäftliche Interessen habe ich beim Bloggen nicht. Ich studiere Humanmedizin und blogge unabhängig von meinem Job. Mich interessiert alles, was mit Wissenschaft, Literatur und Denken zu tun hat.

Sie leben in Spanien. Ist es dort einfacher, kritisch über Syrien zu schreiben?

Zunächst ist es technisch viel einfacher, weil hier die Infrastruktur besser ist. Wenn man in Syrien einen Internetzugang hat, ist er meist sehr langsam. Ich mache kein politisches Blog. Wenn ich über Syrien schreibe, dann eher zum Thema „Dialog der Kulturen“. Ich könnte durchaus kritisch schreiben, selbst wenn ich in Syrien leben würde: über Gesellschaft und Religion, über Sexualität, sogar Homosexualität und andere soziale Themen. Die rote Linie in Syrien ist die Politik. Kritisch über die Regierungspolitik zu bloggen, kann sicher Folgen haben. Die erste wäre: Sie machen dein Blog zu. So wie es kein Facebook, Wikipedia oder YouTube in Syrien gibt. Die zweite Konsequenz wäre möglicherweise eine Verhaftung. Da ich Syrien weiterhin besuchen will, vermeide ich jeden Ärger für mich oder meine Familie.

Was nehmen Sie für sich vom Young Media Summit mit?

Für mich war das die erste Konferenz dieser Art, und ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich wegen meines Blogs eingeladen wurde. Wow – ich mache einen von zwölf arabischen Top-Blogs! Es war klasse, die anderen arabischen Blogger persönlich kennenzulernen. Beispielsweise Osama Romoh, mit dem ich im BOBs-Wettbewerb der Deutschen Welle konkurriert habe und der dann gewonnen hat. Auch von den deutschen Bloggern habe ich interessante Einblicke in ihr Tun und Denken bekommen.

Foto: pushthebutton.de

Weiterer Artikel über den Young Media Summit bei faz.net und bei ruhrbarone.de

Datum

Mittwoch 13.10.2010 | 14:42

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