Search Results for Tag: Russland
Bittere Mixtur in bunten Bonbons
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„Das Fernsehen ist der große Verlierer“
Russland wählt: Am Sonntag, 4. März, geht es um den künftigen Machthaber im Kreml. Schon seit langem sind Kreml-kritische Stimmen in den großen staatlichen TV-Sendern unerwünscht. Unabhängige Journalisten stehen aber auch in anderen Medien stark unter Druck. Im Interview nimmt Ingo Mannteufel, Leiter der Russisch-Redaktion der Deutschen Welle, zum „Auslaufmodell“ Fernsehen und zum starken Aufwind für das Internet Stellung.
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„Der alltägliche Rassismus wächst“
Die Berichterstattung über Migranten steht im Fokus eines Projekts der DW-AKADEMIE mit der russischen Stiftung für Unabhängiges Radio (FNR) in Moskau. Es geht um wechselseitige Wahrnehmung. FNR-Projektmanagerin Jelena Uporova berichtet im Interview von ihren Erfahrungen. Fragen von Erik Albrecht, DW-AKADEMIE.
Russland ist nach UN-Angaben das Land mit der zweitgrößten Zahl von Einwanderern weltweit. Woher kommen diese Menschen und wie ist ihre Situation in Russland?
Jelena Uporova: Nach Angaben der russischen Behörden leben derzeit fünf Millionen Arbeitsmigranten in Russland. Nichtregierungsorganisationen bestätigen diese Zahl. Möglicherweise gibt es noch weitere anderthalb Millionen, die hier schon seit langem leben und auch noch lange bleiben wollen. Die meisten kommen aus Usbekistan, Tadschikistan und China. Der größte Teil der Migranten arbeitet auf dem Bau oder in Kleinunternehmen. Beide Bereiche hängen sehr stark von ihnen ab.
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Und vergesst mir die Mauer nicht!
Bonn/Berlin – Dieser Appell gilt auch mehr als 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer. Alexander Warkentin, erfahrener Journalist und Redakteur der Russisch-Redaktion der Deutschen Welle, zählt zu diesen Mahnern. Er weiß, wovon er spricht, denn er hat selbst „rübergemacht“ – 1985. Zum 50. Jahrestag des Baus der Mauer, die für Jahrzehnte die deutsch-deutsche Teilung betonierte, sei an diese Mahnung erinnert.
Lesen Sie mehr dazu in einer Sonderausgabe der weltzeit, die wir zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit im Herbst 2010 aufgelegt haben. Sie hat nichts an Aktualität eingebüßt.
„Business first“ – und die Menschenrechte?
In Gesprächen zwischen Politikern und Wirtschaftsvertretern über internationale Kooperationen dürfen Menschenrechte nicht auf der Strecke bleiben. Medien sollen diesen Aspekt in ihren Berichten aufgreifen. Mehr noch: Der Wirtschaftsjournalismus sollte als Frühwarnsystem dienen. Diese Meinung vertraten Medienwissenschaftler aus Ägypten, China, Deutschland und Russland im Workshop “Internationale ökonomische Kooperation, Menschenrechte und die Medien”. André Leslie und Olga Kapustina fragten die Teilnehmer nach Beispielen, wie Wirtschaftsjournalisten in ihrem Land über Menschenrechte berichten – oder auch nicht.
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