Search Results for Tag: Kontrolle
Selbstzensur und das „Dschinza“-System
Die Ukraine möchte sich Europa gegenüber öffnen. Passt dazu ihr Umgang mit Journalisten und Autoren? Herrscht im größten Flächenstaat Europas Meinungs- und Pressefreiheit? Die Deutsche Welle diskutiert das Thema am 15. März bei der Leipziger Buchmesse. Khrystyna Nikolaychuk aus der Ukrainisch-Redaktion der Deutschen Welle, äußert sich im Interview zu freien und käuflichen Medien, Fußball und ermutigenden Signalen…
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Medienfrau in Kaschmir: „Ohne Maulkorb berichten“
Benish Ali Bhat aus Indien, Tamana Jamily aus Afghanistan und Ayesha Hasan aus Pakistan realisieren derzeit bei der Deutschen Welle ein Multimediaprojekt. Das Thema: Frauen – ihre Rechte, ihre Potenziale, ihre Rolle in der Gesellschaft. Am 25. November geht das Projekt online. Wie sehen die drei Frauen ihre eigene Rolle als Journalistinnen in ihrer Heimat? Fragen an Benish Ali Bhat von Martina Bertram.
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Medienfrau in Afghanistan: „Ein harter Job“
Tamana Jamily aus Afghanistan, Benish Ali Bhat aus Indien und Ayesha Hasan aus Pakistan realisieren derzeit bei der Deutschen Welle ein Multimediaprojekt. Ihr Thema: Frauen – ihre Rechte, ihre Potenziale, ihre Rolle in der Gesellschaft. Die jungen Journalistinnen recherchieren in ihren Heimatländern und in Deutschland, auch zu Tabu-Themen wie Gewalt gegen Frauen, Schikane am Arbeitsplatz, Benachteiligung im Gesundheitswesen oder Müttersterblichkeit. Am 25. November geht das Projekt online. Wie sehen die drei Autorinnen ihre eigene Rolle als Journalistinnen in ihrer Heimat? Fragen zunächst an Tamana Jamily von Martina Bertram.
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„Syrische Regierung legt falsche Facebook-Seiten an“
Für den in den USA lebenden syrische Blogger und Regimekritiker Ammar Abdulhamid sind die zahlreichen Blogger und Internetaktivisten in Syrien wichtige Quellen, um überhaupt Informationen aus dem Land zu bekommen. In einem Interview sprach Ammar Abdulhamid über die Lage in seinem Heimatland.
Syriens Präsident Baschar H. al-Assad hat der internationalen Presse den Zugang zum Land verweigert. Welche Strategie steckt dahinter?
Es ist der Versuch die Proteste mit möglichst wenig Aufsehen niederzuschlagen. Das Beispiel Ägypten hat gezeigt, dass die Anwesenheit internationaler Medien eine große Rolle spielt – besonders die fortlaufende Berichterstattung. Das hat den Grad der Polizeigewalt eingeschränkt und den Demonstranten einen gewissen Schutz geboten. Die Anwesenheit der internationalen Presse würde es auch Assad schwerer machen, die Verantwortung für die Gewalt anderen Gruppen zuzuschieben.
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Serbien: Der kritische Diskurs ist heute begrenzt
Die Lage der Medien in Serbien hat sich laut Reporter ohne Grenzen (ROG) in den vergangenen Jahren erheblich verschlechtert. Der Schriftsteller Sasa Ilic ist Mitbegründer und Redaktionsmitglied von BETON – einem provokativen Organ für Literaturkritik, das als Webseite und als Beilage der serbischen Tageszeitung „Danas“ erscheint. Ilic bezieht Stellung zur Lage der Medien in Serbien. Er wird dies auch am 17. März auf der Leipziger Buchmesse bei dem Panel „Zensur und Selbstzensur“ der Deutschen Welle tun. Wir haben ihm einige Fragen gestellt.
Haben Sie als Betreiber eines Internetportals die Verschlechterung der Lage der Medien zu spüren bekommen?
Die Medienlandschaft in Serbien ist ein komplexes Interessengeflecht. Darin verfolgen diverse wirtschaftliche Tycoons und politische Parteien ihre Ziele. Die Printmedien sind in einer besonders schwierigen Lage, da sie von Spenden aus Kreisen der ‚Machtstrukturen‘ abhängig sind. Die Unabhängigkeit eines Mediums gerät in eine Krise, wenn es über Affären in der Politik oder Wirtschaft berichtet oder den Zustand der Menschenrechte oder der Kulturszene kritisiert. Die politischen Parteien wollen keine Medien finanzieren, die ihre Politik kritisch betrachten.
Andere Medien oder auch einzelne Sendungen – wie Pescanik und Insajder – oder Webseiten wie E-Novine erhalten Zuschüsse aus europäischen oder amerikanischen Förderfonds. Gerade diese Finanzierungsquellen diskreditieren sie jedoch vielfach in der serbischen Öffentlichkeit. So ist eine künstliche Polarisierung der Medienlandschaft entstanden, wo die Mehrheit der Medien unter strenger staatlicher Kontrolle steht und eine Minderheit in diesem Umfeld ums Überleben kämpft.
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