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Medienfrau in Kaschmir: „Ohne Maulkorb berichten“
Benish Ali Bhat aus Indien, Tamana Jamily aus Afghanistan und Ayesha Hasan aus Pakistan realisieren derzeit bei der Deutschen Welle ein Multimediaprojekt. Das Thema: Frauen – ihre Rechte, ihre Potenziale, ihre Rolle in der Gesellschaft. Am 25. November geht das Projekt online. Wie sehen die drei Frauen ihre eigene Rolle als Journalistinnen in ihrer Heimat? Fragen an Benish Ali Bhat von Martina Bertram.
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Medienfrau in Afghanistan: „Ein harter Job“
Tamana Jamily aus Afghanistan, Benish Ali Bhat aus Indien und Ayesha Hasan aus Pakistan realisieren derzeit bei der Deutschen Welle ein Multimediaprojekt. Ihr Thema: Frauen – ihre Rechte, ihre Potenziale, ihre Rolle in der Gesellschaft. Die jungen Journalistinnen recherchieren in ihren Heimatländern und in Deutschland, auch zu Tabu-Themen wie Gewalt gegen Frauen, Schikane am Arbeitsplatz, Benachteiligung im Gesundheitswesen oder Müttersterblichkeit. Am 25. November geht das Projekt online. Wie sehen die drei Autorinnen ihre eigene Rolle als Journalistinnen in ihrer Heimat? Fragen zunächst an Tamana Jamily von Martina Bertram.
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Jeder Warlord hat einen Radiosender
Im Oktober 2001 begannen britische und US-amerikanische Truppen mit Luftangriffen auf mutmaßliche Taliban- und Al-Kaida-Stellungen in Afghanistan. Heute, zehn Jahre nach Beginn des Nato-Einsatzes, ist zwar verstärkt vom Abzug ausländischer Truppen die Rede, doch Frieden und innere Sicherheit liegen in weiter Ferne. Wie ist die Situation der Medien in dem Land?
„Auf dem Papier hat Afghanistan ein sehr modernes Pressegesetz“, sagt Ratbil Shamel, Leiter der Dari/Paschtu-Redaktion der Deutschen Welle. In der Realität sehe das aber anders aus. Die Taliban und Warlords nähmen maßgeblichen Einfluss auf die Medien und schüchterten Journalisten ein. Es gebe derzeit kaum einen Warlord, „der nicht einen eigenen Fernseh- oder zumindest Radiosender hat“.
Dennoch sei die Pressefreiheit in Afghanistan noch nie so weit entwickelt gewesen wie heute, so Shamel. Private Radio- und TV-Sender habe es früher gar nicht gegeben. Diese kritisierten die Regierungsarbeit und auch die Arbeit der internationalen Gemeinschaft, „ohne dass sie dafür belangt werden.“
Hören Sie hier das Interview:
„In arabischen Talkshows geht es hart zu“
Mehr Dialog in Zeiten des Umbruchs: Die Deutsche Welle ist seit 12. September in der arabischen Welt mit einem neuen Fernsehangebot präsent. Vier neue Talksendungen beleuchten den Wandel in der arabischen Welt und seine Folgen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Welche Rolle Talksendungen beim arabischen Publikum spielen, erklärt Naser Shrouf, Leiter des Vertriebsbereichs Afrika/Nahost der DW.
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5 MINUTES FOR DEBATE
Mark Belinsky, Gründer der NGO “Digital Democracy” in New York, und Geraldine de Bastion, newthinking communications, im Gespräch mit Patrick Leusch, DW-AKADEMIE.























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