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China: Die Kugel und das Opium
Liao Yiwu wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse geehrt: Der 54-jährige chinesische Exilschriftsteller ist Träger des diesjährigen Friedenspreises des deutschen Buchhandels. In der neuen Weltzeit schildert Matthias von Hein, Leiter der Chinesisch-Redaktion, seine Eindrücke aus einem Interview mit dem Preisträger – über den schwierigen Prozess, sich frei zu fühlen.
Lesen Sie mehr: Weltzeit 5/2012
Twittern auf Chinesisch
Das chinesische Microblogging-Portal „Sina Weibo“ ist eine Mischung aus Facebook und Twitter. Mehr als 200 Millionen Chinesen kommunizieren über das Soziale Netzwerk.
Christoph Ricking, Freier Mitarbeiter der Chinesisch-Redaktion der DW, ist nach China gereist und berichtet, welche Möglichkeiten das Portal bietet und wie es mit Zensur umgeht.
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„Business first“ – und die Menschenrechte?
In Gesprächen zwischen Politikern und Wirtschaftsvertretern über internationale Kooperationen dürfen Menschenrechte nicht auf der Strecke bleiben. Medien sollen diesen Aspekt in ihren Berichten aufgreifen. Mehr noch: Der Wirtschaftsjournalismus sollte als Frühwarnsystem dienen. Diese Meinung vertraten Medienwissenschaftler aus Ägypten, China, Deutschland und Russland im Workshop “Internationale ökonomische Kooperation, Menschenrechte und die Medien”. André Leslie und Olga Kapustina fragten die Teilnehmer nach Beispielen, wie Wirtschaftsjournalisten in ihrem Land über Menschenrechte berichten – oder auch nicht.
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„Alternative Stimmen in China hörbar machen“
Um „Medienfreiheit in China und die Rolle des Auslandsrundfunks“ ging es am 3. Juni bei einem Symposium in London. Für die DW war Xiaoying Zhang vor Ort.
Angesichts der rasanten technischen Entwicklung, der wachsenden Bedeutung Sozialer Medien und der restriktiven Medienpolitik der chinesischen Regierung stehen Auslandssender im Westen vor großen Herausforderungen. Welche Rolle und Bedeutung hat der Auslandsrundfunk? Welche Übertragungswege sind künftig am besten geeignet, die entscheidenden Zielgruppen zu erreichen? Sind die Plattformen des Web 2.0 eher Gefahr oder Chance? Wie gehen die Sender mit Einschränkungen auf dem chinesischen Medienmarkt um?
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„Revolution hat 0,0 Chance in China“
Wie steht es um die Meinungs- und Pressefreiheit in arabischen Ländern und in China? Darüber diskutierten Experten der Deutschen Welle mit Dr. Andreas Archut, dem Vorsitzenden des Bonner Medienclubs, am 28. April im DW-Funkhaus in Bonn. Anlass: der Internationale Tag der Pressefreiheit am 3. Mai.
Dabei ging es vor allem um die Möglichkeiten und Einschränkungen Sozialer Medien in autoritären Ländern. „Das Entscheidende ist, dass es den Menschen gelungen ist, die Angstschwelle mithilfe der Sozialen Medien zu überwinden“, sagte Loay Mudhoon, Leiter des Dialog-Portals qantara.de, zu den Entwicklungen in Tunesien und Ägypten.
Über die Situation in China – auf der Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 171 von 178 – berichtete Adrienne Woltersdorf, Leiterin der Chinesisch-Redaktion der DW. Die chinesische Regierung setze nicht nur ein „hoch entwickeltes, feinmaschiges Zensursystem“ ein, um die Bevölkerung zu kontrollieren. Sie beschäftige inzwischen auch „verdeckte“ Blogger, die Diskussionen in Foren und Blogs manipulierten, so Woltersdorf, was die Arbeit der Journalisten erschwere. Umwälzungen in China, wie sie sich in der arabischen Welt abgespielt haben, hält Adrienne Woltersdorf für nicht möglich. „Die Revolution hat 0,0 Chance in China.“
Sehen und hören Sie hier eine Audio-Slideshow von Chi Viet Giang über die Diskussion:
Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit hat der Intendant der Deutschen Welle, Erik Bettermann, in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass „autoritäre und despotische Regime die Freiheit des Internets zunehmend zunichte machen“. Bei einer Veranstaltung in Brüssel wies Bettermann auch auf das Deutsche Welle Global Media Forum hin. Thema der internationalen Konferenz vom 20. bis 22. Juni in Bonn: "Menschenrechte und Globalisierung. Herausforderungen für die Medien".
Im WDR5-Medienmagazin Töne, Texte, Bilder vom 7. Mai 2011 erläutert Sybille Golte-Schröder, Leiterin der Asien-Programme der DW, wie in der VR China der Zugang zum Internet beschnitten wird – und Chinesisch-Angebote des deutschen Auslandssenders die Menschen dennoch erreicht.





















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