China: Die Kugel und das Opium
Liao Yiwu wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse geehrt: Der 54-jährige chinesische Exilschriftsteller ist Träger des diesjährigen Friedenspreises des deutschen Buchhandels. In der neuen Weltzeit schildert Matthias von Hein, Leiter der Chinesisch-Redaktion, seine Eindrücke aus einem Interview mit dem Preisträger – über den schwierigen Prozess, sich frei zu fühlen.
Lesen Sie mehr: Weltzeit 5/2012
„Wir werden oft als Feinde angesehen“
Bei Protesten nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Uganda im vergangenen Jahr, bei der Amtsinhaber Yoweri Museveni wiedergewählt wurde, kam es zu brutalen Übergriffen auf Opposition und Journalisten. Leylah Ndinda, DW-Korrespondentin in der Hauptstadt Kampala, berichtet im Interview mit Charlotte Hauswedell, wie der Alltag für Journalisten in Uganda aussieht.
Ndinda ist seit 2009 für die Kisuaheli-Redaktion der Deutschen Welle tätig. Zuvor arbeitete sie vier Jahre lang beim privaten Fernsehsender WBS-TV. Die Proteste 2011 erlebte die Journalistin hautnah. Die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ mahnte in ihrer Jahresbilanz 2011 vor allem die gewaltvollen Übergriffe auf ugandische Journalisten bei Demonstrationen an.
Frau Ndinda, wie erleben Sie persönlich die Einschränkung der Meinungs- und Informationsfreiheit?
Es gibt zwar keine gesetzlich festgelegten Einschränkungen, aber ich weiß genau, dass es bei bestimmten Themen gefährlich wird, zum Beispiel Menschenrechtsverletzungen durch Sicherheitskräfte. Sie setzen uns unter Druck, unsere Quellen preiszugeben. Und das, obwohl wir als Journalisten per Verhaltenskodex dazu verpflichtet sind, unsere Quellen zu schützen. Wir sollten sogar unsere privaten Kontakte von Freunden und Familie den Sicherheitskräften übergeben. Nach Rücksprache mit der Kisuaheli-Redaktion der DW habe ich das unterlassen.
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Arabische Blogger für Freiheit und Demokratie
Arabische Blogger werden immer kreativer und konkreter. Tarik Nesh-Nash, Software-Entwickler und aktiver Blogger, begleitet die umstrittene Verfassungsreform in Marokko. Er meint: Bevor die Marokkaner am 1. Juli über den Verfassungsreformvorschlag abstimmen, sollten sie verstehen, worum es bei den einzelnen Artikeln geht. Dazu hat Tarik Nesh-Nash eine Art Vorabstimmung gestartet. Amine Bendrif hat ihn gefragt wie das funktionieren soll.
Warten auf den arabischen Sommer
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Die Wahrheit aus dem Exil
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