03.09.2009  
     
 
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  Zu jedem Bild gibt es eine Frage, und drei Möglichkeiten auf diese Frage zu antworten. Wenn Sie die Buchstaben der richtigen Antworten aneinanderreihen, erhalten Sie das Lösungswort.



1.) In welcher Stadt befinden sich die DW-Reporter zurzeit?
k) Berlin-Marzahn
l) Mompos
m) Castrop-Rauxel



2.) Wie viele Einwohner hat diese Stadt?
g) keine Ahnung, die erste Volkszählung Kolumbiens findet erst 2020 statt
h) 50.000, davon 49.000 hübsche Mädchen
i) 60.000



3.) Wie steht der Kolumbianer zum Tierschutz?
a) gut - er lehnt Legebatterien für Hühner rigoros ab
b) schlecht - er zwingt Hühner in Eimer
c) unentschlossen - aber sein Omelett zum Frühstück ist ihm heilig



4.) Welches Buch von García Márquez wurde hier verfilmt?
e) Chronik eines angekündigten Todes
f) Chronik eines verheimlichten Lebens
g) Chronisch heiss hier



5.) Wie oft wäscht der Kolumbianer sein Auto?
r) mindestens jeden Donnerstag
s) nur dann, wenn er deutsche Touristen herumkutschiert
t) gar nicht - das Bild ist nur gestellt



6.) Wie oft war Simón Bolívar in dieser Stadt?
r) gar nicht, dass war ihm im Gegensatz zu den naiven deutschen Journalisten viel zu beschwerlich
s) ein Mal und nie wieder
t) acht Mal



7.) Bei wieviel Grad liegt die jährliche Durchschnittstemperatur dieser Stadt?
a) 37 Grad
b) 37 tote Hunde im Jahr
c) die letzte Messstation hat den Geist aufgegeben und ist geschmolzen



8.) Wie heisst diese 1633 erbaute Kirche?
b) Senta Berger
c) Santa Claus
d) Santa Barbara



9.) Welcher Spruch wird in diesem Zusammenhang Bolívar zugeschrieben?
n) Wenn ich Mompos mein Leben verdanke, verdanke ich Caracas meinen Ruhm
o) Wenn ich Caracas mein Leben verdanke, verdanke ich Mompos meinen Ruhm
p) Mompos, Caracas - Hauptsache Kolumbien



10.) Was wird dieses und nächstes Jahr in vielen Ländern Lateinamerikas gefeiert?
r) die 200-jährige Unabhängigkeit
s) der 200. Geburtstag von Fidel Castro
t) der Beginn von 200 weiteren Jahren als Hinterhof der USA

Einsendeschluss ist der 5.September. Hauptgewinn ist ein durchgeschwitztes und signiertes T-Shirt unseres Kameramannes Jochen Bartelt. Alle, die leer ausgehen, können sich damit trösten, nicht hier in dieser Affenhitze arbeiten zu müssen.
 
 
 
Oliver Pieper 03.09.2009, 19:50 # 0 Kommentare
 
 
     
  03.09.2009  
     
 
Fähre in eine andere Zeit
 
  Von der Touristenhochburg Cartagena aus brechen wir auf ins Landesinnere. Wir wollen nach Mompos. Die Straße führt durch ehemals von der FARC und den Paramilitärs beherrschtes Gebiet. Heute ist es ein gemütlicher Familienausflug mit Verkaufsständen am Rand der Hauptstraße, in denen Hängematten, Korbtaschen und Kleider aus lokaler Produktion feilgeboten werden. Allein, es mangelt noch an Käufern. Es gibt nur eine Möglichkeit ins Land von Gabriel García Márquez zu kommen: Man muss die Fähre über den Rio Magdalena nehmen.




Weiter geht’s mit dem Bus über staubige Pisten durch Dörfer, die erahnen lassen, dass hier die Zeit anders tickt. Doch plötzlich vor uns auf der Dorfstraße ein Stau! Rushhour in der Pampa? Es ist Mittwoch. Spätnachmittag. Wir wundern uns. Ein Unfall? Nein, ein Festumzug zu Ehren angehender Schönheitsköniginnen. Wir bleiben hinter dem Gewühle zurück.




Und endlich sind wir da. Angekommen in einem Ort, der zur Kolonialzeit eine wichtige strategische Bedeutung hatte, und dann in einen Dornröschenschlaf versank – bis heute.




Was wenige wissen. Hier, in Mompos wurde Weltliteratur verfilmt. Ich gebe weiter an Oliver Pieper ....


 
 
 
Hanne Kehrwald 03.09.2009, 17:41 # 0 Kommentare
 
 
     
  03.09.2009  
     
 
Wie Álvaro Uribe wirklich die Schweinegrippe bekam
 
  Kurz nach dem UNASUR-Gipfel in Bariloche fühlte sich der kolumbianische Präsident Uribe plötzlich schlecht. Die niederschmetternde Diagnose der Ärzte in Bogotá lautete: Schweinegrippe. Doch wie oder bei wem hatte sich Uribe angesteckt? Deutsche Welle-Reporter konnten jetzt das Geheimnis lüften. Die Spur führt ins kolumbianische Cartagena.







Dort führt César Cocinamalo (Name von der Redaktion geaendert) ein - scheinbar - unscheinbares Leben als Koch in einem Hotel in der Innenstadt. Doch seine Ähnlichkeit mit Hugo Chávez kommt nicht von ungefähr: Cocinamalo ist in Wahrheit ein Halbbruder mütterlicherseits des venezolanischen Präsidenten - und war wegen seiner Kochkünste letzte Woche extra nach Argentinien eingeflogen worden. Cocinamalo: "Hugo gab mir den Auftrag, Uribe mit der Schweinegrippe zu infizieren. Und ein Chávez haelt Wort!"




Und so behandelte der unbekannte Halbbruder von Chávez das tote Schweinefleisch auf dem Teller des kolumbianischen Präsidenten mit einer Extra-Portion H1N1-Viren. Mit Erfolg. Cocinamalo bereut seine Tat nicht: "Es war ein Schweinerei, wie Uribe meinen Halbbruder in Bariloche angegriffen hat. Sollen ihn doch jetzt seine US-amerikanischen Freunde auf den Militärbasen in Kolumbien heilen!" Hugo Chávez hat seinem Halbbruder als Belohnung eine Kochsendung im venezolanischen Fernsehen angeboten. Der Name ist Programm: "Revolución! Chávez! Lecker!"


 
 
 
Oliver Pieper 03.09.2009, 03:25 # 1 Kommentar