22.06.2010  
     
 
Soweto
 
  Die andere Seite: Südafrikas Gesicht der absoluten Armut.
In den Townships von Johannesburg: keine Kanalisation, selten Strom, ein Meer von Wellblechhütten, die Straße als Kloake. Wer hier aufwächst, kommt selten aus dem Elend raus. Kriminalität, Gangs dominieren die Straßen. Kinder gibt es viele, medizinische Versorgung und Schulen kaum. Aber Transistorradios und alte Fernseher. Darauf verpassen die Bewohner kein Fußballspiel.







Auch wenn für Bafana-Bafana die Weltmeisterschaft vorbei ist: Die Fußballbegeisterung in den Townships ist ungebrochen.




Jacob spielt jeden Tag Fußball auf der Straße. Mit alten Getränkedosen. Einen Fußball hat er nicht...




Prince hat gerade laufen gelernt. Seine Mutter hofft, dass er einmal ein ganz berühmter Fußballspieler wird.




Von "ihrem" Auto aus verpassen diese drei Jungs keines der Spiele.




Wenn schon nicht Bafana-Bafana, dann halt ein anderer. Die gute Laune lassen sich die kleinen Fußballfans hier jedenfalls nicht verderben.





 
 
 
Anna Kuhn-Osius 22.06.2010, 21:08 # 0 Kommentare
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  22.06.2010  
     
 
Die einzigen Reporter, die sich trotz WM langweilen
 
  Eine gigantische Medienmaschine: SABC – die South African Broadcasting Company. Tausende Journalisten berichten minütlich über den World Cup - in 18 verschiedenen Radio- und vier Fernsehprogrammen und in elf verschiedenen Sprachen. Mit Millioneninvestitionen wurde im Messezentrum von Johannesburg ein riesiges Sport-Studio aufgebaut, von dort wird jedes Spiel übertragen und im Anschluss akribisch analysiert.







In ganz Südafrika sind täglich hunderte Reporter unterwegs, um die Stimmung einzufangen. Nur eine Abteilung langweilt sich: die Crime-Reporter. Während der Weltmeisterschaft haben sie fast nichts zu tun. „Es wird Zeit, dass die WM um ist“, sagt eine. „Dann passiert wieder mehr.“


 
 
 
Anna Kuhn-Osius 22.06.2010, 20:35 # 0 Kommentare
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