
| 20.04.2010 |
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| Bilder von Europa, die man in der Werbung sieht, sind immer sehr bunt mit schönem Wetter und lachenden Gesichtern. Solche Bilder habe ich an diesem Wochenende gesehen. Es war endlich richtig sonnig und warm! Am Wochenende war so ein wunderschönes Wetter, dass ich vor Freude einfach nur schreien wollte. Dann habe ich mit Kollegen aus Lateinamerika, denen es ähnlich ging, darüber diskutiert. Wir waren uns einig, dass das Wetter eine große Rolle spielt, besonders in Europa, denn im Winter ist es total anders. Die guten Stimmungen gibt es draußen selten zu sehen, und das Wetter ist oft grau und nass! Mit der Sonne lächelt fast jeder auf der Straße. In Kenia gibt es fast jeden Tag Sonne. Man denkt nicht groß darüber nach. Dabei ist es natürlich für die Bauern auf dem Lande besonders wichtig, dass es auch regnet. ![]() Endlich schönes Wetter! Wetter-Tausch Wie ich schon bei den ersten Sonnenstrahlen einige Blogtexte vorher geschrieben habe, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich so aufgeregt sein werde, wenn ich die Sonne sehe. Aber die Sonne macht mich glücklich und natürlich viele anderen Leute auch. Wir haben gedacht, wir sollten das Wetter tauschen. Also die in Europa bekommen afrikanisches oder lateinamerikanisches Wetter und umgekehrt, so dass die Menschen aus beiden Kontinenten das Wetter schätzen lernen. Aber das wäre doch eine große Umweltkatastrophe! Märkte wie in Kenia Jetzt blühen an jeder Ecke Blumen, und jeder kauft sich welche. Meine Primel ist leider fast total eingegangen. Warum weiß ich nicht. Dabei kümmere ich mich doch um sie! Weil das Wetter so wunderschön war, entschied ich mich rauszugehen und etwas zu unternehmen. ![]() Flohmarkt in Tannenbusch Ich bin zuerst in den Bonner Stadtteil Tannenbusch gefahren. Ein Freund hatte mir von dem Flohmarkt dort erzählt, und das wollte ich sehen. Ich habe einmal einen richtig großen in Bonn besucht, da gab es fast alles. Dieser in Tannenbsuch war natürlich viel kleiner, aber er ähnelt den 'open air'-Märkten in Kenia. Malte hat ja einmal darüber berichtet. Die Organisierung des Markts, die Umgebung und wie die Verkäufer die Kunden behandeln, das ist fast wie in Kenia. Die verkaufen alles an altem Trödel: Haushaltsgeräte, Klamotten und Schuhe, elektronische Sachen und auch Gemüse. Die meisten Verkäufer waren aber keine Deutschen, sondern wahrscheinlich Türken, weil sie anders gekleidet waren und die meisten Frauen Burkas trugen. Diesen Markt fand ich klein, aber es gab fast alle Dinge. ![]() Besucher auf dem Frühlingsmarkt Vom Flohmarkt zum "Frühlingsmarkt" In Bonn selbst gab es dann noch einen "Frühlingsmarkt", wo Natur und Garten im Mittelpunkt standen. Besucher können sich auch ein wenig Frühling mit nach Hause nehmen und Blumen, Pflanzen und Gärtnerzubehör auf dem Markt kaufen. Dazu gab es schöne Jazzmusik und viele Leute mit Kindern auf der Straße. Selten sehe ich Kinder auf der Straße hier in Bonn, aber am Samstag waren alle draußen. Einige saßen unter Sonnenschirmen mit Eis oder einem Getränk. Diese Schirme sind jetzt überall in der Stadt vor den Cafés und Restaurants aufgestellt. ![]() Ausflug zum Drachenfels Die Burgruine Drachenfels Am Sonntag mit überraschenden 20 Grad beschlossen wir, Burg Drachenfels im Siebengebirge, in Königswinter, zu besuchen. Königswinter ist eine Stadt, die ungefähr eine halbe Stunde mit dem Zug von Bonn entfernt liegt. Der Drachenfels selbst ist ein 321 Meter hoher Felsen mit einer Burgruine. Jetzt tun meine Beine weh, denn ich bin circa 200 Meter gelaufen. ![]() Die Ruine ganz oben haben wir erreicht, aber ich war etwas enttäuscht, weil es dort oben nicht wirklich viel zu sehen gibt, abgesehen von dem großartigen Blick auf Bonn und den Flussverlauf des Rheins. Ansonsten haben wir auf unseren Klettererfolg erst einmal eine Flasche Wein getrunken, und dann haben wir den Rückweg angetreten, um in Bonn noch zu grillen. ![]() Lecker! Leckeres vom Grill Um sechs Uhr am Abend haben wir dann mit dem Grillen begonnen. Wurst, Steak, Kartoffeln und anderes Gemüse gab es zu grillen. Ich war nicht richtig hungrig, denn ich hatte schon drei Kugeln Eis gegessen, aber Steaks, Cola und schönes Wetter, das muss man einfach genießen. Bei Gesprächen über die Praxiswoche und über unseren Ausflug zum Drachenfels ist langsam die Dunkelheit hereingebrochen. Am Ende hatten wir nicht mehr genug Brennholz, und es war schon dunkel. "Wir müssen das wiederholen", sagte jeder von uns. Für mich war das ein ganz relaxtes Wochenende. Ich freue mich auf mehr Grillabende und solche Ausflüge. Ich will dieses Wetter voll und ganz genießen! Emmy Chirchir |
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| 1 Kommentar |
| Lieber Malte, liebe Emmy, vielen Dank für euren abwechslungsreichen und unterhaltsamen Blog. Wir hoffen, dass wir in einiger Zeit noch mal von euch hören und wünschen euch alles Gute für das weitere Studium. Die Studi-DW Redaktion |
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| Gaby Reucher | Homepage | E-Mail | 03.05.2010, 10:31 | ||






