
| 30.01.2007 |
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![]() Das wichtigste Werkzeug der deutschen Polarforschung ist das Forschungs- und Versorgungsschiff "Polarstern". Seit ihrer Indienststellung 1982, hat die "Polarstern" 32 Expeditionen in Arktis und Antarktis abgeschlossen. Sie wurde eigens für die Arbeit in den Polarmeeren konzipiert und ist gegenwärtig das leistungsfähigste Polarforschungsschiff der Welt. An nahezu 320 Tagen im Jahr ist die "Polarstern" auf See. Gewöhnlich bereist sie zwischen November und März die Antarktis und im Nordsommer die arktischen Gewässer. Das Schiff hat eine Besatzung von max. 44 Personen und bietet zusätzlich Arbeitsmöglichkeiten für 50 Wissenschaftler und Techniker. Das Schiff ist für biologische, geologische, geophysikalische, glaziologische, chemische, ozeanographische und meteorologische Forschungsarbeiten ausgerüstet und verfügt über neun wissenschaftliche Labors. Zusätzliche Laborcontainer können auf und unter Deck gestaut werden. Kühlräume und Aquarien erlauben den Transport von Proben und lebenden Meerestieren. Forschungsgeräte und Messinstrumente werden mit Hilfe von Kränen und Winden ausgebracht und bis in große Tiefen herabgelassen. Spezielle Vermessungslote, die bis in 10.000 Meter Tiefe reichen und bis 150 Meter in den Meeresboden eindringen können, stehen für wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung. Das Bordrechnersystem erfasst und speichert laufend meteorologische, ozeanographische und weitere Daten nach Bedarf. Die "Polarstern" ist ein doppelwandiger Eisbrecher, der bei Außentemperaturen bis zu -50 Grad Celsius arbeiten und gegebenenfalls im Eis der polaren Meere überwintern kann. "Polarstern" kann anderthalb Meter dickes Eis mit einer Geschwindigkeit von ca. 5 Knoten durchfahren. Dickeres Eis muss durch Rammen gebrochen werden. Technische Daten Polarstern Bau Howaldtswerke/ Deutsche Werft, Kiel Werft Nobiskrug, Rendsburg Eisbrechkonzept Hamburgische Schiffbau-Versuchsanstalt Länge über alles: 118 Meter Breite auf Spanten maximal: 25 Meter Seitenhöhe bis Hauptdeck: 13,6 Meter Tiefgang maximal: 11,21 Meter Verdrängung bei maximalem Tiefgang: 17.300 t Leergewicht: 11.820 Tonnen Motorleistung (4 Masch.): ca. 14000 kW (20.000 PS) Höchstgeschwindigkeit: 16 Knoten |
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| 2 Kommentare |
| Wenn ich hier lese und mir die Fotos anschaue, packt mich die Sehnsucht. 1975 war ich auf der FS Meteor und 1978 war ich mit der Julius Fock und der Walther-Herwig in der Antarktis. Wir flogen zum dritten Fahrtabschnitt (jeweils 2 Monate) über Rio de Janiero und Buenos Aires nach Ushuaia und sind dort auf die o.g. genannten Schiffe gestiegen. U.a. suchten wir nach Krill, dem Eiweißträger der Zukunft, aber schon damals waren die Bestände drastisch abgefischt worden. | ||
| Ronald Effnert-Neudeck | Homepage | E-Mail | 11.07.2007, 12:01 | ||
| Yah! Ich Lese Deutsch, aber ist nicht einfach schreiben Deutsch, davon Schreibe Ich English, that ist right? Well, I´m just coming to the Blog. Aber, herzlich, I want that You have a fine end. Why did you not call me, whem you were in Punta Arenas? Shurelly, I would translate the "Speisekarte", so that You should esse more fisch. | ||
| Walmir Jacob Benvenutti | Homepage | E-Mail | 04.02.2007, 04:48 | ||

