13.02.2007  
     
 
Bolschoi Theater – berühmteste Baustelle der Russlands
 
  Deutsche Firmen haben bei der Generalüberholung der berühmten Opernbühne Aufträge in Höhe von 195 Millionen Euro bekommen. In ihren Händen liegt die Bühnen-, Licht-, und Tontechnik. Außerdem leitet ein Deutsches Unternehmen die Planung der Bereiche: die Kunkel Consulting aus Bürstadt. Das baufällige Theater wird in eine der modernsten Bühnen der Welt verwandelt. Die Bauarbeiten laufen nur schleppend. Die Russen, treffen keine klaren Entscheidungen. Bis zum 1. März 2008 muss es fertig sein. Das hat Russlands Präsident Putin angeordnet. Doch wenn man die Baustelle heute sieht, kann man sich das nicht vorstellen. Horst Kunkel, Chef von Kunkel Consulting, führt MADE IN GERMANY über die Baustelle und zeigt uns, wie das Theater mal aussehen wird, anhand von Plänen und Animation.

 
 
 
Made in Germany: Bolschoi Theater – berühmteste Baustelle Russlands
 
 
MIG 13.02.2007, 21:10 # 0 Kommentare
 
 
     
  13.02.2007  
     
 
Celebrity-Mode – günstige Kopien von Star-Kleidung und Modelabeln.
 
  Britische Modemacher gehören weltweit immer häufiger zu den Trendsettern. Richtig viel Geld verdienen allerdings nicht die Top-Designer, sondern Unternehmen, die die neusten Modetrends am schnellsten und billigsten auf den Markt bringen. "Pile it high, sell it cheap", nennen die Briten das. Das Konzept: Firmen wie Topshop oder Asos kopieren Mode von Modelabeln oder Mode, die Hollywoodstars und andere Sternchen auf dem roten Teppich tragen, lässt die Outfits innerhalb weniger Tagen reproduzieren und verkauft sie spotbillig, übers Internet und in Boutiquen. Auf der London Fashion Week stellen sich dieses Jahr Topshop und Asos vor. Hier geht es um Straßenmode, Massentrends, ums Business, weniger um die Haute Couture. Eine Reportage über das Geschäft mit der Kopie in MADE IN GERMANY.

 
 
 
Made in Germany: Celebrity-Mode – günstige Kopien von Star-Kleidung
 
 
MIG 13.02.2007, 21:08 # 0 Kommentare
 
 
     
  13.02.2007  
     
 
Studiogast – Klaus Deutsch, Deutsche Bank Research zum aktuellen DBIX
 
  DW-TV: Eine rheinische Frohnatur ist heute unser Gast: Klaus Deutsch, von Deutsche Bank Research, geboren in der Nähe von Bonn. Wie feiern Sie?

Klaus Deutsch: Mittlerweile gar nicht mehr im Karneval.

DW-TV: Warum nicht?

Klaus Deutsch: Die rheinischen Wurzeln sind hier in Berlin ein bisschen verloren gegangen.

DW-TV: Die anderen feiern wie gesehen - der Karneval ein Wirtschafts- und ein Stimmungsfaktor. Schauen wir uns die wirtschaftliche Stimmung auf den wichtigsten Märkten weltweit an, hier kommt unser DBIX!

Der Index wird jeden Monat frisch berechnet - von Deutsche Bank Research. Er bündelt die wichtigsten Konjunkturdaten aus Deutschland, den USA und Japan. Die deutschen Daten sammelt das renommierte Münchner Ifo-Institut. Es fragt jeden Monat die Stimmung bei Tausenden Unternehmern ab. In den USA werden 400 Einkaufsmanager nach ihren Erwartungen befragt. Und in Tokio trägt das Wirtschaftsforschungsinstitut ESRI die wichtigsten Daten zusammen.

Der aktuelle DBIX ist von den Hochs Anfang vergangenen Jahres relativ weit entfernt. Es gab Zeiten, da saßen die Spielverderber vor allem in Deutschland. Wo sitzen sie denn jetzt, Herr Deutsch?

Klaus Deutsch: Deutschland geht es derzeit sehr gut, aber die Amerikaner haben ein wenig Angst vor der Zukunft und dort stand die Wirtschaft im Herbst auf der Kippe, man wusste nicht recht, triftet sie ab in eine Rezession oder schafft sie einen sanften Schwung ins neue Jahr und nun sieht es so aus, als ob doch die Zahlen im Januar zunächst mal etwas mäßig für die Amerikaner aussehen.

DW-TV: Wir haben hier vor einer Weile diskutiert, dass der Immobilienmarkt das auslösende Element ist, weil die Häuserpreise ohne Ende stiegen. Wie ist die Situation jetzt?


Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:
Klaus Deutsch: Na die Preisentwicklung ist nicht mehr da. Die Amerikaner können nicht mehr ihre täglichen Konsumgüter kaufen, in der Erwartung, dass sie das alles bezahlen können aus steigenden Immobilienpreisen. Die Investitionen lassen auch nach, man baut keine neuen Häuser mehr, und ist etwas vorsichtig in dem Bereich, aber auf der anderen Seite hat sich der Export gut entwickelt und der Aktienmarkt läuft ganz rund und die Amerikaner sind wieder etwas zuversichtlicher geworden, aber die aktuellen Daten sind nicht so stark wie im letzten Jahr und deswegen schwächt sich die Wirtschaft in den USA etwas ab.

DW-TV: Also alles etwas auf der Kippe: es könnte noch hoch gehen, es könnte aber auch runter gehen?

Klaus Deutsch: Ja, die Situation ist noch nicht entschieden und die Notenbank muss auch schauen, wohin sich die Dinge entwickeln. Im Moment ist die Unsicherheit recht groß.

DW-TV: Hat die zermürbende Situation im Irak eigentlich Auswirkungen auf die US-Wirtschaft?

Klaus Deutsch: Nur sehr indirekt, indem der amerikanische Staat sehr viel mehr Geld aufnehmen muss, um diese militärischen Maßnahmen zu finanzieren. Insofern vergrößert sich das Haushaltsdefizit. Aber für die amerikanischen Verbraucher hat sich bisher wenig gezeigt in den Daten, dort reagiert man nicht auf diese Situation.

DW-TV: Obwohl ja immer mehr Menschen auch auf die Straße gehen und dagegen protestieren.

Klaus Deutsch: Ja, die politische Haltung ist eine andere als das, was die Leute in den Geschäften einkaufen. Dort gibt es klare Unterschiede.

Interview: Katrin Prüfig
 
 
 
Made in Germany: Studiogast Klaus Deutsch, Deutsche Bank Research
 
 
MIG 13.02.2007, 21:04 # 9 Kommentare
 
 
     
  13.02.2007  
     
 
Varel – wie die Airbus-Krise ein Werk in Norddeutschland in Atem hält
 
  Die Managementfehler bei Airbus müssen nun die kleinen deutschen Werke ausbaden. Die Mitarbeiter in Varel sind sauer. Das Werk selbst hat volle Auftragsbücher. Wie passt das zusammen? Am 20. Februar erfahren die Arbeitnehmer mehr über "Power 8". Mit diesem Programm will Airbus Milliarden Euro einsparen. Von Stellenabbau ist die Rede. Zudem gibt es Spekulationen über einen Verkauf z.B. des Werkes in Varel. Dort produziert Airbus Flugzeugkomponenten und Montagevorrichtungen. Die Airbus-Krise ist bitter für den Ort. Der Konzern ist hier der größte Arbeitgeber. Zahlreiche Arbeitsplätze bei mittelständischen Zuliefererbetrieben sind von Airbus abhängig. MADE IN GERMANY war in Varel und berichtet von der Stimmung im Werk.  
 
 
Made in Germany: Varel – Airbuskrise hält eine deutsche Stadt in Atem
 
 
MIG 13.02.2007, 21:03 # 0 Kommentare
 
 
     
  13.02.2007  
     
 
Karneval – das Geschäft mit der Narretei
 
  Es ist wieder Jeckenzeit. Millionen Narren tummeln sich. Karneval macht aber nicht nur Spaß, Karneval ist auch eine Wirtschaftsmacht. Allein in Köln wird an den tollen Tagen 350 Millionen Euro Umsatz gemacht, zwischen 25 und 35 Millionen Steuern fließen in die Kassen des Fiskus. Ob bei den Taxifahrern, Caterern oder Hotels, die Veranstaltungen ausrichten, sie alle verdienen am Karneval. Rund um eine Prunksitzung der Karnevalsgesellschaft Alt-Köllen von 1883 e.V. schauen wir uns das Geschäft mit der Narretei genauer an. Es ist ein Saisongeschäft, vom 11.11. bis zum Rosenmontag klingeln die Kassen. Das Maritim Hotel in Köln hat sich auf solche Veranstaltungen eingestellt. MADE IN GERMANY war einen Tag dabei.  
 
 
Made in Germany: Karneval – das Geschäft mit der Narretei
 
 
MIG 13.02.2007, 21:01 # 0 Kommentare