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 Die "Great Barrier Reef Environmental Changes Expedition", so die offizielle Bezeichnung, ist ein europäischer Beitrag zum Integrierten Ozeanbohrprogramm IODP, dem weltweit größten Meeresforschungsprogramm.
Sie wird Mitte Februar bis Ende März 2010 vom Europäischen Konsortium für wissenschaftliche Meeresbohrungen ECORD organisiert und durchgeführt. ECORD hat die Expedition in enger Abstimmung mit der Nationalparkbehörde für das Große Barriereriff geplant. Dieser Behörde mussten Umweltverträglichkeitsstudien vorgelegt werden und sie war es auch, die die Expedition genehmigt hat.
Deutschland spielt im Rahmen des ECORD eine wichtige Rolle: Zum einen als potenter Geldgeber; zum anderen wird am MARUM, dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen, das größte von weltweit drei Lagern unterhalten, in denen Bohrkerne aus dem IODP sowie aus früheren Bohrprogrammen aufbewahrt werden.
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