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	<title>Abenteuer Sport &#187; von Melle</title>
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	<description>Blog über Expeditionen und Grenzerfahrungen</description>
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		<title>Gewitter am Manaslu</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2012 14:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Niemals habe ich mehr Schnee geschaufelt als 2007 am Manaslu. Kein Tag verging, ohne dass Frau Holle es aus Nepals Himmel weiß auf unser Basislager rieseln lies. Höhepunkt war ein Wettersturz mit so heftigem Schneefall, dass unser großes Kuppelzelt nachts unter den Massen zusammenbrach. Während die anderen am Berg unterwegs waren, verbrachten Koch Sitaram Rai, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14957" aria-labelledby="figcaption_attachment_14957" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/alix-am-manaslu.jpg" rel="lightbox[14953]"><img class="size-medium wp-image-14957" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/alix-am-manaslu-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Alix von Melle im Aufstieg zum Gipfelversuch </p></div>
<p>Niemals habe ich mehr Schnee geschaufelt als <a href="http://blogs.dw.de/manaslu/archive/20070512" target="_blank">2007 am Manaslu</a>. Kein Tag verging, ohne dass Frau Holle es aus Nepals Himmel weiß auf unser Basislager rieseln lies. Höhepunkt war ein Wettersturz mit so heftigem Schneefall, dass unser großes Kuppelzelt nachts unter den Massen zusammenbrach. Während die anderen am Berg unterwegs waren, verbrachten Koch <a href="http://blogs.dw.de/manaslu/archive/20070427" target="_blank">Sitaram Rai</a>, seine Küchenhelfer und ich die Nacht damit, die Zelte freizuschaufeln. Auch fünf Jahre später hat der Manaslu seinem Ruf als Achttausender des Schnees und der Gewitter wieder alle Ehre gemacht. Nach Angaben der deutschen Bergsteiger <a href="http://www.goclimbamountain.de/index.php" target="_blank">Luis Stitzinger und Alix von Melle</a> erreichten in diesem Frühjahr nur fünf westliche Bergsteiger und einige Sherpas den 8163 Meter hohen Gipfel, alle nutzten Flaschen-Sauerstoff. Ein Iraner, der mit vier Landsleuten ebenfalls oben war, <a href="http://www.explorersweb.com/everest_k2/news.php?id=20834" target="_blank">stürzte beim Abstieg </a>ab und wird seitdem vermisst. Viel fehlte nicht, und es hätte noch mehr Opfer gegeben.<span id="more-14953"></span></p>
<p><strong>Haare standen zu Berge</strong></p>
<div id="attachment_14959" aria-labelledby="figcaption_attachment_14959" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Luis_Manaslu.jpg" rel="lightbox[14953]"><img class="size-medium wp-image-14959" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Luis_Manaslu-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Luis auf dem Weg zu Lager 4 auf 7400 Metern</p></div>
<p>Luis, Alix und drei weitere Expeditionsmitglieder befinden sich am 12. Mai 200 Meter unterhalb des Gipfels, als ein Gewitter losbricht. „Unter der Mütze stehen uns die Haare zu Berge, Pickel und Skistöcke summen, elektrische Schläge zucken schmerzhaft auf Schultern und Kopfhaut. Graupel setzt ein, ein orkanartiger Wind bricht los“,<a href="http://www.goclimbamountain.de/tagebuch.php?artid=204&amp;search=&amp;page=&amp;catid=#01id204" target="_blank"> schreiben Luis und Alix auf ihrer Internetseite</a>. „Fluchtartig treten wir den Abstieg an. Aus der genussvollen Bergtour von vor noch einer halben Stunde ist ein Überlebenskampf geworden.“ Bei null Sicht erreicht die Gruppe nur mit Hilfe des GPS das Lager auf 7400 Metern. Später bricht der bayrische Bergsteiger Christian Ranke zusammen. Er ist schneeblind, bei ihm zeigen sich außerdem Symptome eines <a href="http://www.medint.at/dipl/4/4_2.pdf" target="_blank">Höhenhirnödems</a>. Christian erhält Notfallmedikamente. Den anderen Expeditionsmitgliedern gelingt es, ihn ins nächste Lager hinunterzubringen und dort mit Flaschen-Sauerstoff zu versorgen. Er erholt sich so weit, dass die Gruppe am nächsten Tag bis ins Basislager teils absteigen, teils mit Skiern abfahren kann. Das war knapp. Damit bleibt es zunächst für Luis und Alix bei fünf bestiegenen Achttausendern. Alix ist damit die erfolgreichste deutsche Höhenbergsteigerin.</p>
<p><strong>Hauptsache gesund </strong></p>
<p>Auch die vom Österreicher <a href="http://www.herbertwolf.at/" target="_blank">Herbert Wolf</a> geführte <a href="http://www.amical.de/expeditionstagebuecher/20121/manaslu-2012.html" target="_blank">Gruppe</a> kehrte ohne Gipfelerfolg, aber gesund vom Manaslu heim. Der umsichtige Bergführer hatte im Oktober 2011 unsere Expedition zum Siebentausender Putha Hiunchuli (einfach in der oberen Leiste auf „Putha Hiunchuli 2011“ klicken) geleitet. Dort war Schneefall nicht die Regel, sondern die Ausnahme gewesen.</p>
<p>P.S. Die Leiche der in Nepal geborenen kanadischen Bergsteigerin, die vor anderthalb Wochen im Gipfelbereich des Mount Everest ums Leben gekommen war, ist von Lager 2 auf 6500 Metern aus per Hubschrauber <a href="http://www.theglobeandmail.com/news/world/body-of-canadian-everest-climber-taken-off-mountain-by-helicopter/article2446147/" target="_blank">nach Kathmandu geflogen</a> worden. Sherpas hatten den Körper der Verstorbenen aus etwa 8400 Metern heruntergebracht.</p>
<p>P.P.S. <a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,15982518,00.html" target="_blank">Hier findet ihr eine Hintergrundstory</a>, die ich für die DW über das Geschehen am Everest geschrieben habe.</p>
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		<title>Auf dem Weg in die Annalen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 20:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So viele Daumen habe ich nicht, wie ich in diesem Frühjahr drücken muss. Über Gerlinde, Ralf, Rolf und Richie, die sich an Nuptse, Lhotse und Everest tummeln, hatte ich euch ja schon berichtet. In die Gruppe „Alte Freunde“ gehört auch Hiro: Hirotaka Takeuchi, mit dem ich 2005 am Everest und  zwei Jahre später am Manaslu unterwegs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14111" aria-labelledby="figcaption_attachment_14111" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/hiro-2012.jpg" rel="lightbox[14103]"><img class="size-medium wp-image-14111" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/hiro-2012-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hirotaka Takeuchi</p></div>
<p>So viele Daumen habe ich nicht, wie ich in diesem Frühjahr drücken muss. Über Gerlinde, Ralf, Rolf und Richie, die sich an Nuptse, Lhotse und Everest tummeln, hatte ich euch ja <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2012/03/30/alte-freunde/" target="_blank">schon berichtet</a>. In die Gruppe „Alte Freunde“ gehört auch Hiro: <a href="http://translate.google.com/translate?hl=ja&amp;ie=UTF-8&amp;sl=ja&amp;tl=en&amp;u=http://weblog.hochi.co.jp/takeuchi/&amp;prev=_t" target="_blank">Hirotaka Takeuchi</a>, mit dem ich 2005 <a href="http://everest-blog.dw-world.de/everest-blog/" target="_blank">am Everest</a> und  zwei Jahre später <a href="http://blogs.dw.de/manaslu" target="_blank">am Manaslu</a> unterwegs war, versucht sich mit seinem japanischen Landsmann Nakajima am 8167 Meter hohen Dhaulagiri. Erreicht Hiro den Gipfel, wäre der 40-Jährige <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/11/15/hiros-nr-13/" target="_blank">der erste Japaner</a>, der alle 14 Achttausender bestiegen hat. Um sich zu akklimatisieren, turnt sich Hiro am Sechstausender <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Island_Peak" target="_blank">Island Peak</a> warm, einem beliebten Aussichtsberg in Blickweite des Mount Everest.<span id="more-14103"></span></p>
<p><strong>Älteste Everest-Alte</strong></p>
<p>Auf der tibetischen Nordseite des höchsten Bergs der Erde wird seine Landsfrau <a href="http://www.focus.de/sport/mehrsport/allgemein-international-alte-dame-will-mit-73-auf-den-mount-everest_aid_738319.html" target="_blank">Tamae Watanabe erwartet</a>. Die 73 Jahre alte Japanerin will einen neuen Seniorinnenrekord am Everest aufstellen. Dabei hält sie ihn bereits. Seit 2002 wird die damals 63-jährige Watanabe als älteste Everest-Besteigerin in den Berg-Annalen geführt. Was ihr neuerlicher Anlauf soll, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Da hätte sie auch noch vier Jahre länger warten können. Dann hätte Watanabe den ältesten Everest-Alten überhaupt übertreffen können, den Nepalesen Min Bahadur Sherchan. Der war fast 77 Jahre alt, als er 2008 den Gipfel erreichte. Eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis sich dort oben auf 8850 Metern auch ein Methusalem mit Rollator ablichten lässt.</p>
<p><strong>Als Paar auf den Manaslu</strong></p>
<div id="attachment_14113" aria-labelledby="figcaption_attachment_14113" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/von-Melle-Stitzinger.jpg" rel="lightbox[14103]"><img class="size-medium wp-image-14113" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/von-Melle-Stitzinger-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Alix und Luis auf dem Gipfel des Broad Peak</p></div>
<p>Wer hält eigentlich den Seniorenrekord am Manaslu? Das interessiert (Gott sei Dank) noch niemanden. Der achthöchste Berg der Erde produziert medial deutlich weniger Schlagzeilen als der Everest. In diesem Frühjahr will das deutsche Höhenbergsteiger-Paar <a href="http://www.goclimbamountain.de/index.php" target="_blank">Alix von Melle und Luis Stitzinger</a> den Manaslu besteigen. Anschließend ist – wenn es die Verhältnisse erlauben, eine Skiabfahrt vom Gipfel geplant. Für beide wäre es der sechste Achttausender. Die in Hamburg geborene Alix darf sich bereits jetzt „erfolgreichste deutsche Expeditionsbergsteigerin“ nennen. Ebenfalls auf den Manaslu will <a href="http://www.herbertwolf.at/" target="_blank">Herbert Wolf</a>, mein umsichtiger <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/09/23/herbert-wolf-der-bergsteigende-polizist/" target="_blank">Expeditionsleiter</a> vom Putha Hiunchuli. Der Österreicher führt erneut eine kommerzielle Expedition. Womit wir wieder bei den vielen Daumen sind, die ich drücke, obwohl ich nur zwei habe.</p>
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		<title>Es ist angerichtet am K 2</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 09:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der K 2 hält Hof. Sowohl auf der pakistanischen, als auch der chinesischen Seite des zweithöchsten Bergs der Erde haben sich die Bergsteiger auf den Weg Richtung Gipfel gemacht. Über das Team vom Nordsporn (Gerlinde, Ralf und Co.) hatte ich euch ja schon berichtet. Auf der Südseite hat der erste Gipfelversuch begonnen. „Insgesamt 15 Bergsteiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.8000ers.com/cms/k2-general-info-192.html" target="_blank">K 2</a> hält Hof. Sowohl auf der pakistanischen, als auch der chinesischen Seite des zweithöchsten Bergs der Erde haben sich die Bergsteiger auf den Weg Richtung Gipfel gemacht. Über das Team vom Nordsporn (<a href="http://www.amical.de/expeditionstagebuecher/k2-2011/neuigkeiten.html" target="_blank">Gerlinde, Ralf</a> und Co.) hatte ich euch ja <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/1.9789.html" target="_blank">schon berichtet</a>. Auf der Südseite hat der erste Gipfelversuch begonnen. „Insgesamt 15 Bergsteiger befinden sich momentan am K 2“, schrieb der Österreicher <a href="http://www.gerfriedgoeschl.at/?p=1224" target="_blank">Gerfried Göschl</a> am gestrigen Dienstag (02.08.2011) in seinem Expeditionstagebuch. „Alle sind heute gestartet und verfolgen dasselbe Ziel. Sie wollen am Freitag über die Cesenroute den Gipfel des K2 erreichen.“ Unter den Anwärtern ist auch der Österreicher <a href="http://www.skyrunning.at/" target="_blank">Christian Stangl</a>, der 2010 mit seiner <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/1.9492.html" target="_blank">„Gipfellüge“</a> am gleichen Berg weltweit für Schlagzeilen sorgte. Und auch die beiden Deutschen <a href="http://www.goclimbamountain.de/index.php" target="_blank">Alix von Melle und Luis Stitzinger</a>, die nach ihrem Erfolg am Broad Peak ins K-2-Basislager gewechselt waren, dürften aufgebrochen sein. Eine direkte Bestätigung habe ich noch nicht. Doch wenn &#8211; wie Gerfried behauptet &#8211;  alle dort weilenden Bergsteiger ihren Gipfelversuch gestartet haben, müsste das ja auch für die beiden gelten.</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9791.1.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>„Variable Bewölkung“ wird erwartet</em></p>
<p><strong><span id="more-9791"></span>Wetter okay, sagt Charly Gabl</strong></p>
<p>Die Wetterprognose ist günstig. Ich wollte mich in diesem Punkt nicht auf den Umweg über Dritte verlassen und habe bei <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/1.9041.html" target="_blank">Charly Gabl</a>, dem Wetterexperten aus Innsbruck, direkt nachgefragt. Das Wetter sei diese Woche „okay“, schrieb mir der Meteorologe zurück. „Der  Jetstream hat sich nach Norden verschoben und dadurch hat sich im Gipfelbereich die Windsituation stark verbessert. Am Sonntag gab es in 8500 Metern noch 90 km/h, heute morgen waren es 30 km/h. Bei variabler, tagszeitlich bedingter Bewölkung wird es kaum Niederschlag geben.“ Das klingt doch ermutigend. Es ist also angerichtet für die K-2-Gipfelstürmer, die von Norden und Süden aus aufsteigen.</p>
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		<title>Nummer fünf für Alix und Luis</title>
		<link>http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/07/27/nummer-funf-fur-alix-und-luis/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 10:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was lange währt … Das deutsche Bergsteiger-Paar Alix von Melle und Luis Stitzinger ist für seinen langen Atem am Broad Peak belohnt worden. An diesem Montag (25.07.2011) erreichten die beiden um 14 Uhr Ortszeit den 8051 Meter hohen Gipfel des Achttausenders in Pakistan. Ihr ursprüngliches Team, mit dem Alix und Luis einen ersten erfolglosen Versuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was lange währt … Das deutsche Bergsteiger-Paar <a href="http://www.goclimbamountain.de/portrait.php" target="_blank">Alix von Melle und Luis Stitzinger</a> ist für seinen langen Atem am <a href="http://www.8000ers.com/cms/broad-peak-general-info-187.html" target="_blank">Broad Peak</a> belohnt worden. An diesem Montag (25.07.2011) erreichten die beiden um 14 Uhr Ortszeit den 8051 Meter hohen Gipfel des Achttausenders in Pakistan. Ihr ursprüngliches Team, mit dem Alix und Luis einen <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/1.9778.html" target="_blank">ersten erfolglosen Versuch</a> unternommen hatte, war zuvor abgereist. Ruhiges Wetter ohne Niederschläge mit wenig Wind eröffnete dem Duo jetzt eine zweite Chance.</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9787.1.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>Alix und Luis auf dem Gipfel des Broad Peak</em></p>
<p>Zusammen mit Bergsteigern mehrerer anderer Expeditionen brechen sie Sonntagabend Richtung Gipfel auf. „Wir haben wirklich Glück und einen Traumtag erwischt“, schreiben Alix und Luis in ihrem <a href="http://www.goclimbamountain.de/tagebuch.php?artid=185&amp;search=&amp;page=&amp;catid=#01id185" target="_blank">Expeditionstagebuch</a>. „Zwar zieht zwischen den Felstürmen des exponierten Gipfelgrats immer wieder die eine oder andere Böe hinauf, doch ist es im Wesentlichen so ruhig und schwachwindig wie im Wetterbericht versprochen.“<span id="more-9787"></span></p>
<p><strong>Wenig Zeit für Glücksgefühle</strong></p>
<p>Viele Gipfelanwärter begnügen sich mit dem 8028 Meter hohen Vorgipfel. Alix und Luis steigen jedoch weiter und erreichen mit vier anderen Bergsteigern den höchsten Punkt: „Wir erlauben uns nur eine kurze Zeit für Ausblick und Glücksgefühle, da wir wissen, dass die Zeit drängt und der Abstieg noch lang ist.“ Nachdem Luis einige Passagen mit Skiern abgefahren ist, erreichen die beiden am Dienstag wohlbehalten das Basislager.<br />
Für <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/1.9651.html" target="_blank">Alix</a> und ihren Lebensgefährten <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/1.9497.html" target="_blank">Luis</a> war es der jeweils fünfte Achttausender. Die 39 Jahre alte Alix hat damit ihre „Tabellenführung“ unter den deutschen Höhenbergsteigerinnen ausgebaut (<a href="http://www.dav-summit-club.de/home/bergfuehrer/info/person/Gaby-Hupfauer.html" target="_blank">Gaby Hupfauer</a> auf Platz zwei bestieg drei Achttausender). Inzwischen sind die beiden ins nahe gelegene K 2-Basislager umgezogen, um sich – wenn das Wetter passt &#8211; auch noch am zweithöchsten Berg der Erde zu versuchen. „Das Abenteuer geht weiter“, schreiben Alix und Luis.</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9787.2.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>Freigeblasener Gipfelgrat</em></p>
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		<title>Gipfelversuch am Broad Peak abgebrochen</title>
		<link>http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/07/16/gipfelversuch-am-broad-peak-abgebrochen/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 20:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Daumen-Drücken hat nicht geholfen. Alix von Melle, mit vier bestiegenen Achttausendern Deutschlands erfolgreichste Höhenbergsteigerin, und ihr Lebensgefährte Luis Stitzinger mussten ihren Gipfelversuch am Broad Peak in Pakistan abbrechen. „Nein, es sollte nicht sein! Der Schnee war zu tief, zu lange dauerte die Spurarbeit“, schreiben die beiden in ihrem Expeditionstagebuch. Auf 7800 Metern drehten sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Daumen-Drücken hat nicht geholfen. <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/1.9651.html" target="_blank">Alix von Melle</a>, mit vier bestiegenen Achttausendern Deutschlands erfolgreichste Höhenbergsteigerin, und ihr Lebensgefährte <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/1.9497.html" target="_blank">Luis Stitzinger</a> mussten ihren Gipfelversuch am Broad Peak in Pakistan abbrechen. „Nein, es sollte nicht sein! Der Schnee war zu tief, zu lange dauerte die Spurarbeit“, schreiben die beiden <a href="http://www.goclimbamountain.de/tagebuch.php?artid=183&amp;search=&amp;page=&amp;catid=#01id183" target="_blank">in ihrem Expeditionstagebuch</a>. Auf 7800 Metern drehten sie um – schweren Herzens: „Der Gipfel liegt zwar nur noch 250 Meter über uns, doch von ihm trennen uns weitere vier bis fünf Stunden &#8211; nur für den Aufstieg. Schwermütig müssen wir erkennen, dass uns die Zeit entglitten, eine Fortführung unseres Versuchs sinnlos ist.“</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9778.1.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>Alix von Melle am Broad Peak</em></p>
<p><span id="more-9778"></span>Alix und Luis kehrten ins Basislager zurück. Eine richtige Entscheidung, denn kaum waren sie unten angelangt, begann es wieder heftig zu schneien. Nur wenn wirklich alles zusammen passt, erhalten die beiden noch eine zweite Gipfelchance. Die Zeit wird nämlich knapp. Beide sind berufstätig und können nicht endlos am Berg bleiben.</p>
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		<title>Neues aus dem Karakorum</title>
		<link>http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/07/15/neues-aus-dem-karakorum/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 08:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen war ich selbst viel in den Alpen unterwegs. Deshalb habe ich es ein wenig versäumt, euch über die Expeditionen im Karakorum auf dem Laufenden zu halten. Der Österreicher Gerfried Göschl hat inzwischen den Gasherbrum I in Pakistan bestiegen, jenen Achttausender, an dem er im vergangenen Winter gescheitert war. Der Aufstieg zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen war ich selbst viel in den Alpen unterwegs. Deshalb habe ich es ein wenig versäumt, euch über die Expeditionen im Karakorum auf dem Laufenden zu halten. Der Österreicher Gerfried Göschl hat inzwischen den <a href="http://www.gerfriedgoeschl.at/?p=1138" target="_blank">Gasherbrum I in Pakistan bestiegen</a>, jenen Achttausender, an dem er <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/1.9685.html" target="_blank">im vergangenen Winter</a> gescheitert war. Der Aufstieg zum G I soll aber nur die Ouvertüre gewesen sein für seinen Versuch am K 2.</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9777.2.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>Ralf Dujmovits am Nordpfeiler des K 2</em></p>
<p><strong><span id="more-9777"></span>&#8220;Anders, einfach neu&#8221;</strong></p>
<p>Auf der chinesischen Seite des zweithöchsten Bergs der Erde haben sich <a href="http://www.gerlinde-kaltenbrunner.at/biografie" target="_blank">Gerlinde Kaltenbrunner</a> und <a href="http://www.ralf-dujmovits.de/biografie.php" target="_blank">Ralf Dujmovits</a> auf der Route am Nordpfeiler (l.) bis auf eine Höhe von 6300 Metern vorgearbeitet. „Kombiniertes Gelände bei perfekten Verhältnissen“, schwärmt Ralf im <a href="http://www.amical.de/expeditionstagebuecher/k2-2011/neuigkeiten.html" target="_blank">Expeditionstagebuch</a>. Das Team mit den beiden Kasachen Maxut Zhumayev und Vassiliy Pivtsov, dem Polen Darek Zaluski und dem Argentinier Tommy Heinrich läuft offenbar rund. Ralf hat den K 2 bereits 1994 bestiegen, damals von der pakistanischen Seite aus. Dort war seine Ehefrau Gerlinde zuletzt dreimal in Serie gescheitert. „Unwillkürlich stellte sich für uns die Frage, was uns diesmal erwarten wird“, schreibt die 40 Jahre alte Österreicherin. „Von dieser Seite zeigt sich der Berg so anders, einfach neu.“</p>
<p><strong>Gipfelversuch am Broad Peak</strong></p>
<p>Am Broad Peak versucht sich derweil ein anderes Bergsteiger-Paar: Deutschlands erfolgreichste Höhenbergsteigerin, Alix van Melle, und ihr Lebensgefährte Luis Stitzinger. Die beiden wollen am heutigen Freitag über den Normalweg den Gipfel des Achttausenders erreichen. „Daumen drücken!“, fordern uns Alix und Luis <a href="http://www.goclimbamountain.de/tagebuch.php?artid=182&amp;search=&amp;page=&amp;catid=#01id182" target="_blank">in ihrem Blog</a> auf. Wird gemacht!</p>
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		<title>They always come back</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 12:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Expeditionen]]></category>
		<category><![CDATA[Göschl]]></category>
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		<category><![CDATA[Stitzinger]]></category>
		<category><![CDATA[von Melle]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Karakorum füllt sich. Einige Expeditionsteams haben sich auf den Weg zu den Achttausendern in Pakistan gemacht. Unter den Anwärtern befinden sich prominente Namen. So will der Österreicher Gerfried Göschl mit seinem Landsmann Günther Unterberger, dem Kanadier Louis Rousseau und dem Spanier Alex Txikon zunächst (&#8220;zur Akklimatisation&#8221;) den Gasherbrum I besteigen, um sich anschließend am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Karakorum füllt sich. Einige Expeditionsteams haben sich auf den Weg zu den Achttausendern in Pakistan gemacht. Unter den Anwärtern befinden sich prominente Namen. So will der Österreicher <a href="http://www.gerfriedgoeschl.at/" target="_blank">Gerfried Göschl</a> mit seinem Landsmann Günther Unterberger, dem Kanadier Louis Rousseau und dem Spanier Alex Txikon zunächst (&#8220;zur Akklimatisation&#8221;) den <a href="http://www.8000ers.com/cms/gasherbrum-i-general-info-190.html" target="_blank">Gasherbrum I</a> besteigen, um sich anschließend am <a href="http://www.8000ers.com/cms/en/k2-general-info-192.html" target="_blank">K 2</a> an einer neuen Route durch die Ostwand zu versuchen. Im März waren Göschl, Rousseau und Txikon mit ihrem Plan <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/1.9685.html" target="_blank">gescheitert</a>, den G I erstmals im Winter zu besteigen.<span id="more-9758"></span></p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9492.1.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>Christian Stangl</em></p>
<p><strong>Stangl zurück</strong></p>
<p>Am K 2 kann Gerfried unter Umständen einen weiteren Landsmann begrüßen. Auch wenn Christian Stangl es selbst bisher noch nicht bestätigt hat, steht er offenbar <a href="http://karakorumclimb.wordpress.com/2011/04/18/list-of-expedition-visiting-karakorumsummer-2011/" target="_blank">auf der Teilnehmerliste</a> einer georgischen Expedition. Stangl hatte im vergangenen Jahr mit seiner <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/1.9492.html" target="_blank">Gipfellüge</a> am K 2 international für Schlagzeilen gesorgt. Er gab vor, als einziger Bergsteiger 2010 den höchsten Punkt erreicht zu haben. Wenige Tage später gestand Stangl, dass er geschwindelt und das vermeintliche Gipfelfoto gefälscht hatte. Vor wenigen Wochen gab der 44-Jährige ein stilles Comeback: Stangl bestieg am 20. Mai mit dem Italiener Mario Panzeri, dem Türken Tunç Findik und dem Sherpa Sangay den <a href="http://www.8000ers.com/cms/en/kangchenjunga-general-info-193.html" target="_blank">Kangchendzönga</a>, den dritthöchsten Berg der Erde. Auf <a href="http://www.skyrunning.at/" target="_blank">seine Homepage</a> stellte Stangl ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=aV7nQ4avcIQ" target="_blank">Gipfelvideo</a>. Kommentarlos.</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9758.1.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>Alix von Melle (r.) und Luis Stitzinger</em></p>
<p><strong>Alix und Luis</strong></p>
<p>Die erfolgreichste deutsche Höhenbergsteigerin, <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/1.9651.html" target="_blank">Alix van Melle</a>, ist ebenfalls im Karakorum unterwegs. Mit ihrem Lebensgefährten <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/1.9497.html" target="_blank">Luis Stitzinger</a> will die 39-Jährige ihren fünften Achttausender besteigen: den <a href="http://www.goclimbamountain.de/index.php" target="_blank">Broad Peak über den Normalweg</a>. Luis will versuchen, vom Gipfel bis ins Basislager mit Skiern abzufahren. Dafür müsste er Hänge mit bis zu 55 Prozent Gefälle meistern. Dass ihm solche Extremabfahrten gelingen können, hat der 42-Jährige mehrfach bewiesen: etwa 2006 am Gasherbrum II oder 2008 auf der Diamir-Seite des Nanga Parbat.</p>
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		<title>Nordlicht</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 10:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Stitzinger]]></category>
		<category><![CDATA[von Melle]]></category>

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		<description><![CDATA[Alix lacht häufig und gerne. Auch über sich und ihren plötzlichen „Ruhm“. Wie kann es sein, dass ein Nordlicht plötzlich Deutschlands erfolgreichste Höhenbergsteigerin ist, eine gebürtige Hamburgerin, die in Ahrensburg in Schleswig-Holstein aufgewachsen ist und erst als Studentin ihre Liebe zu den Bergen entdeckte? „Das finde ich fast ein bisschen lustig“, sagt Alix von Melle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alix lacht häufig und gerne. Auch über sich und ihren plötzlichen „Ruhm“. Wie kann es sein, dass ein Nordlicht plötzlich <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/1.9471.html" target="_blank">Deutschlands erfolgreichste Höhenbergsteigerin</a> ist, eine gebürtige Hamburgerin, die in Ahrensburg in Schleswig-Holstein aufgewachsen ist und erst als Studentin ihre Liebe zu den Bergen entdeckte? „Das finde ich fast ein bisschen lustig“, sagt <a href="http://www.goclimbamountain.de/portrait.php" target="_blank">Alix von Melle</a> mit einem breiten Grinsen (Unser Gespräch könnt ihr unter dem Artikel anhören).</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9651.1.jpg" alt="" align="center" /><br />
<span id="more-9651"></span>Vier Achttausender hat die 39-Jährige bestiegen, einen mehr als <a href="http://www.dav-summit-club.de/home/bergfuehrer/info/person/Gaby-Hupfauer.html" target="_blank">Gaby Hupfauer</a>, die zwei Jahrzehnte lang die Rangliste anführte. „Es macht mich schon stolz“, gesteht Alix. „Nicht die Zahl vier und auch nicht, dass ich jetzt die Erfolgreichste bin, sondern allein die Tatsache, dass ich vier Achttausender geschafft habe.“ Keine Bange, abheben wird sie deswegen nicht. Mit der Zeit, ist sich Alix sicher, werde der Rekord sowieso gebrochen. „Vielleicht von einer Profibergsteigerin, die mehrmals im Jahr unterwegs sein kann.“ Alix arbeitet in München als Pressesprecherin eines Outdoor-Unternehmen. Eine Expedition im Jahr, mehr geht nicht.</p>
<p><strong>Je höher, je stärker</strong></p>
<p>Alix hat in der bayrischen Landeshauptstadt Geographie studiert. In ihrer Freizeit fand sie zunächst Geschmack an Skitouren, dann an sommerlichen Hochtouren. Sie begann zu klettern. „Das hätte auch alles so bleiben können, bis Luis in mein Leben trat.“ <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/1.9497.html" target="_blank">Luis Stitzinger</a>, Höhenbergsteiger, Extremskifahrer und Bergführer. Er lud Alix 2001 zu einer Expedition zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aconcagua" target="_blank">Aconcagua</a> ein, dem mit 6962 Metern höchsten Berg Südamerikas. „Da habe ich mir gedacht, angucken kann ich es mir ja mal“, erinnert sich Alix und lächelt. Die beiden wurden eine Seilschaft – am Berg und im Leben.<br />
Schon am Aconcagua merkte Alix, dass sie die dünne Luft bestens vertrug. Das hat sich bis heute nicht geändert. „Je höher ich steige, desto mehr drehe ich auf.“ Nach weiteren erfolgreichen Expeditionen zu Sechs- und Siebentausendern gelang ihr 2006 mit dem <a href="http://www.8000ers.com/cms/gasherbrum-ii-general-info-191.html" target="_blank">Gasherbrum II</a> im Karakorum der erste Achttausender.</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9651.2.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>Alix fühlt sich in der Höhe (hier am Nanga Parbat) wohl</em></p>
<p>2008 folgte der <a href="http://www.8000ers.com/cms/en/nanga-parbat-general-info-197.html" target="_blank">Nanga Parbat</a>. „Das war mein Prestigeberg. Ich bin ganz, ganz stolz, dass es geklappt hat“, erzählt Alix mit glänzenden Augen. 2009 bestieg sie den <a href="http://www.8000ers.com/cms/en/dhaulagiri-i-general-info-189.html" target="_blank">Dhaulagiri</a>. 2010 scheiterte sie zunächst mit Luis am <a href="http://www.8000ers.com/cms/en/makalu-general-info-195.html" target="_blank">Makalu</a>, ehe sie im Herbst am <a href="http://www.8000ers.com/cms/en/cho-oyu-general-info-188.html" target="_blank">Cho Oyu</a> erfolgreich war. Ihr vierter Achttausender war der erste, den sie ohne Luis bestieg. Ausnahmsweise, sagt Alix. „Ich hätte kein Problem damit, wenn er auch mal sechs Wochen Männerurlaub macht. Aber wenn einer ständig unterwegs wäre und der andere immer zu Hause bliebe, wäre das schwierig für eine Beziehung.“</p>
<p><strong>Spaß, Lust und Leidenschaft</strong></p>
<p>Als nun erfolgreichste deutsche Höhenbergsteigerin steht Alix häufiger als früher im Rampenlicht. Unter Druck will sie sich aber nicht setzen lassen. „Ich möchte, dass es aus mir selbst kommt, dass es Spaß und Lust und Leidenschaft ist.“ Im Juni wollen Alix und Luis nach Pakistan aufbrechen, um sich am <a href="http://www.8000ers.com/cms/broad-peak-general-info-187.html" target="_blank">Broad Peak</a> zu versuchen.</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9651.4.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>Alix mit Luis auf dem Nanga Parbat, ihrem „Prestigeberg“</em></p>
<p>Sie planten einfach von Jahr zu Jahr, versichert Alix. Vielleicht sei irgendwann ja auch der Mount Everest an der Reihe. „Er ist kein Berg, der mich unbedingt reizt. Aber wenn ich das Angebot zu einer Expedition erhielte, würde ich es wahrscheinlich machen. Letztendlich ist er halt doch der höchste Berg.“</p>
<p><strong>Workaholic-Bremse</strong></p>
<p>Das Ende ihrer Karriere als Höhenbergsteigerin ist laut Alix offen. „Vielleicht habe ich ja irgendwann einfach keine Lust mehr, acht Wochen im Jahr in meinem Zelt auf dem Gletscher zu hocken und einen Berg zu belagern.“ Noch aber genießt sie es, an den höchsten Bergen der Welt unterwegs zu sein. „Zu Hause bin ich ein Workaholic. Wenn ich aber aufbreche, bleibt die To-do-Liste zu Hause, und das Leben besteht nur noch aus Essen, Trinken, Schlafen, Lesen, Musik hören, Tagebuch schreiben und Bergsteigen.“ Aber das ginge doch auch gefahrloser. „Definitiv, ich könnte mich auch auf eine Nordseeinsel legen und baden gehen“, entgegnet Alix, plötzlich wieder ganz Nordlicht. Und lacht.</p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/alix.mp3">Interview mit Höhenbergsteigerin Alix von Melle</a></p>
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		<title>Vierter 8000er für Alix</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 06:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Expeditionen]]></category>
		<category><![CDATA[Cho Oyu]]></category>
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		<category><![CDATA[Stitzinger]]></category>
		<category><![CDATA[von Melle]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie uns die tödlichen Unfälle der vergangenen Tage wieder vor Augen geführt haben, ist und bleibt Extrembergsteigen ein Risikosport. Doch an dieser Stelle will ich dem vielleicht entstandenen Eindruck entgegentreten, fast jedes Projekt ende mit einem Unglück. Allein am Cho Oyu, wo vorgestern Walter Nones ums Leben kam, waren und sind in diesem Herbst rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie uns die tödlichen Unfälle der vergangenen Tage wieder vor Augen geführt haben, ist und bleibt Extrembergsteigen ein Risikosport. Doch an dieser Stelle will ich dem vielleicht entstandenen Eindruck entgegentreten, fast jedes Projekt ende mit einem Unglück. Allein am Cho Oyu, wo vorgestern Walter Nones ums Leben kam, waren und sind in diesem Herbst rund 450 Bergsteiger unterwegs, die meisten natürlich auf der Normalroute.</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9471.1.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>Alix auf dem Gipfel des Cho Oyu</em></p>
<p><span id="more-9471"></span>Dort erreichte <a href="http://www.goclimbamountain.de/portrait.php" target="_blank">Alix von Melle</a> am 2. Oktober gemeinsam mit dem Österreicher <a href="http://ruperthauer.at/" target="_blank">Rupert Hauer </a>den 8188 Meter hohen Gipfel, bei -30 Grad Celsius. „Der starke Wind peitschte uns ins Gesicht. An eine Rast war zu keiner Zeit zu denken“, schreibt Rupert in seinem Blog über die letzten Meter auf dem Gipfelplateau. „Um ca. 11.15 Uhr erreichten wir den Gipfel. Ein beeindruckendes Gefühl, auf 8.201 Metern zu stehen. Schnell zwei Fotos und sofort wieder retour.“ Es war die erste bisher bestätigte Besteigung des sechsthöchsten Bergs der Erde in der Nachmonsun-Saison.</p>
<p><strong>Erfolgreichste deutsche Höhenbergsteigerin</strong></p>
<p>Alix gelang damit ihr vierter Achttausender nach dem Gasherbrum II (2006), dem Nanga Parbat (2008) und dem Dhaulagiri (2009). Die 39-Jährige gebürtige Hamburgerin lebt mit ihrem Partner, dem Bergsteiger <a href="http://www.goclimbamountain.de/portrait.php" target="_blank">Luis Stitzinger</a>, in München und arbeitet dort für den <a href="http://www.alpenverein.de/" target="_blank">Deutschen Alpenverein</a>. Alix ist nun die erfolgreichste deutsche Höhenbergsteigerin. Sie löst <a href="http://www.dav-summit-club.de/home/bergfuehrer/info/person/Gaby-Hupfauer.html" target="_blank">Gaby Hupfauer</a> ab. Die Ehefrau der lebenden deutschen Bergsteiger-Legende <a href="http://blogs.dw.de/manaslu/1.5110.html" target="_blank">Sigi Hupfauer</a> hatte Ende der 1980er-Jahre &#8211; jeweils als erste deutsche Frau &#8211; auf den Gipfeln der drei Achttausender Broad Peak, Gasherbrum II, Cho Oyu gestanden.<br />
Die zahlreichen anderen Seilschaften am Cho Oyu brachen derweil ihre Gipfelversuche ab. Darunter waren auch <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/1.9451.html" target="_blank">Hiro </a>und seine beiden japanischen Freunde, die auf 7700 Metern wegen des starken Winds und zu hoher Lawinengefahr <a href="http://translate.google.com/translate?hl=ja&amp;ie=UTF-8&amp;sl=ja&amp;tl=en&amp;u=http://weblog.hochi.co.jp/takeuchi/&amp;prev=_t" target="_blank">umdrehten</a>.</p>
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		<title>Nicht ohne dich</title>
		<link>http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/05/29/nicht-ohne-dich/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 12:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Expeditionen]]></category>
		<category><![CDATA[Mount Everest]]></category>
		<category><![CDATA[Makalu]]></category>
		<category><![CDATA[Stitzinger]]></category>
		<category><![CDATA[von Melle]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin euch noch schuldig, wie es dem Bergsteigerpaar Alix von Melle und Luis Stitzinger am 8485 Meter hohen Makalu ergangen ist. Ein erster Gipfelversuch am 24. Mai scheiterte wegen Schneefalls. Alix und Luis legten auf rund 8000 Metern ein Materialdepot an, um am folgenden Tag einen weiteren Versuch zu starten. Als sie zu ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin euch noch schuldig, wie es dem <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/1.9066.html" target="_blank">Bergsteigerpaar</a> Alix von Melle und Luis Stitzinger am 8485 Meter hohen Makalu ergangen ist. Ein erster Gipfelversuch am 24. Mai scheiterte wegen Schneefalls. Alix und Luis legten auf rund 8000 Metern ein Materialdepot an, um am folgenden Tag einen weiteren Versuch zu starten. Als sie zu ihrem obersten Lager zurückkehrten, mussten sie zunächst zwei Ukrainer aus ihrem Zelt verscheuchen, die es sich dort bequem gemacht hatten.</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9100.1.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>Die geplante Aufstiegsroute<span id="more-9100"></span></em></p>
<p><strong>Defekte Fußheizung</strong></p>
<p>Auch der zweite Anlauf Richtung Gipfel blieb erfolglos. Luis fühlte sich schlecht, fand „keinen vernünftigen Gehrhythmus“, wie es im <a href="http://www.goclimbamountain.de/tagebuch.php?newsid=157#01id157" target="_blank">Tagebuch</a> der beiden heißt. Zudem funktionierte die Sohlenheizung seiner Skitourenschuhe nicht. Bald spürte Luis seine Füße nicht mehr, ein Alarmsignal für drohende Erfrierungen. Luis beschloss abzusteigen. Alix kletterte bis zum Depot auf 8000 Metern weiter. Sie hatte die Hoffnung, dort andere Bergsteiger zu treffen, denen sie sich anschließen könnte. Doch letztlich bremste sie die Sorge um ihren Lebenspartner. Sie habe „die ganze Zeit im alleinigen Aufstieg ein mulmiges Gefühl gehabt, Luis in geschwächtem Zustand alleine gelassen zu haben.“ Alix kehrte zu Luis zurück, gemeinsam stiegen sie ins Basislager ab. Inzwischen sind die beiden Deutschen auf dem Heimweg – wie viele Bergsteiger der Expeditionen, die sich in diesem Frühjahr an den Achttausendern versucht haben.</p>
<p><img style="margin: 0px 0px 11px 0px" src="/abenteuersport/images/news/8955.2.jpg" alt="" align="center" /><br />
<em>Mount Everest, bald wieder ein einsamer Berg</em></p>
<p><strong>5000er-Marke geknackt</strong></p>
<p>Auch die Basislager auf der tibetischen Nordseite und der nepalesischen Südseite des Mount Everest leeren sich allmählich. Die Marke von 5000 Besteigungen seit der ersten erfolgreichen im Jahr 1953 wurde in dieser Saison überschritten. Der höchste Berg der Erde ist längst kein exklusiver mehr. Die Zahl der <a href="http://www.everestnews.com/everest2010/summitclimbeverestnorth05292010.htm" target="_blank">Todesfälle am Everest</a> in diesem Frühjahr hat sich um zwei auf vier erhöht. Der Japaner <a href="http://www.rolwalingexcursion.com/pages/news_notices.php?id=17" target="_blank">Hiroshi Ogasawara</a> starb auf der Nordroute in Lager drei auf 8300 Metern an Erschöpfung. Der 63-Jährige hatte zuvor den Gipfel erreicht. Auch der Brite <a href="http://www.summitclimb.com/new/default.asp?linktype=r&amp;nid=132#26may" target="_blank">Peter Kinloch</a> stand auf dem höchsten Punkt der Erde auf 8850 Metern. Doch wie Ogasawara wurde auch der 28-Jährige immer schwächer. Im Englischen gibt es dafür eine Formulierung, die harmloser klingt, als die Wirklichkeit ist: „He passed away.“ Er machte sich davon.</p>
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