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	<title>Abenteuer Sport &#187; K 2</title>
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	<description>Blog über Expeditionen und Grenzerfahrungen</description>
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		<title>Piolet d&#8217;Or für Kurts Lebenswerk</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 13:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Broad Peak]]></category>
		<category><![CDATA[Chogolisa]]></category>
		<category><![CDATA[Dhaulagiri]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Buhl]]></category>
		<category><![CDATA[K 2]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Diemberger]]></category>
		<category><![CDATA[Piolet d'Or 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurt ist eine lebende Legende. Gleich zwei Achttausender hat der inzwischen 81 Jahre alte Österreicher Kurt Diemberger erstbestiegen und auch danach noch für viele Glanzlichter gesorgt. Nicht nur als Bergsteiger, auch als Filmemacher, Fotograf und Autor. Heute abend wird er in Courmayeur im Schatten des Mont Blanc für sein Lebenswerk mit dem Piolet d’Or geehrt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20857" aria-labelledby="figcaption_attachment_20857" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Kurt_Diemberger.jpg" rel="lightbox[20847]"><img class="size-medium wp-image-20857" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Kurt_Diemberger-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kurt Diemberger</p></div>
<p>Kurt ist eine lebende Legende. Gleich zwei Achttausender hat der inzwischen 81 Jahre alte Österreicher <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2012/03/16/kurt-zum-80/" target="_blank">Kurt Diemberger</a> erstbestiegen und auch danach noch für viele Glanzlichter gesorgt. Nicht nur als Bergsteiger, auch als Filmemacher, Fotograf und Autor. Heute abend wird er in Courmayeur im Schatten des Mont Blanc für sein Lebenswerk mit dem <a href="http://www.pioletsdor.com/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=92&amp;Itemid=201&amp;lang=fr">Piolet d’Or</a> geehrt, dem Goldenen Eispickel, dem „Oscar der Bergsteiger“. Keine Frage, Kurt ist ein würdiger Preisträger.<span id="more-20847"></span></p>
<p><strong>Revolutionärer Stil</strong> </p>
<p>1957 schrieb der damals 25-Jährige mit seinen Landsleuten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Buhl">Hermann Buhl</a>, Markus Schmuck und Fritz Wintersteller Alpingeschichte: Als erste bestiegen sie den Achttausender Broad Peak in Pakistan – und das im „Westalpenstil“: als kleines Team, mit minimaler Ausrüstung, ohne Hochträger und ohne Flaschensauerstoff. Das kam einer Revolution gleich. Damals wurden Achttausender üblicherweise mit großen Mannschaften und Bergen von Material regelrecht belagert. Nach dem Erfolg zerfiel die Seilschaft jedoch. Schmuck und Wintersteller bestiegen nach dem Broad Peak auch noch erstmals den 7410 Meter hohen Skil Brum. Buhl und Diemberger versuchten sich an der 7688 Meter hohen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chogolisa" target="_blank">Chogolisa</a>. Auf dem Gipfelgrat kamen die beiden in einen Wettersturz. Plötzlich brach unter Buhl eine Wächte ab, er stürzte in den Tod. (Kurt hat mir davon einmal sehr eindringlich erzählt, wie ihr im Audio unten hören könnt). </p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Kurt-Diemberger-über-Hermann-Buhls-Tod-am-27.6.1957-neu.mp3">Kurt Diemberger über Hermann Buhls Tod am 27.6.1957 </a></p>
<p><strong>Sechs Achttausender</strong> </p>
<div id="attachment_13687" aria-labelledby="figcaption_attachment_13687" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/diemberger.jpg" rel="lightbox[20847]"><img class="size-medium wp-image-13687 " src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/diemberger-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kurt in der Mitte, l. der legendäre pakistanische Hochträger &#8220;Little Karim&#8221; Balti, r. ich</p></div>
<p>Drei Jahre danach, 1960, zählte Diemberger auch zu den Erstbesteigern des Dhaulagiri. Außer ihm war es nur Hermann Buhl gelungen, zwei Achttausender erstmals zu besteigen (1953 Nanga Parbat, 1957 Broad Peak). Später stand Kurt noch auf den Gipfeln von vier weiteren Achttausendern: auf dem Makalu (1978), dem Mount Everest (1978), dem Gasherbrum II (1979)  - und dem K 2 (1986). Den zweithöchsten Berg der Erde bezeichnet Kurt als „Traum- und Schicksalsberg“. Nachdem er mit seiner langjährigen Seilpartnerin, der Britin <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Julie_Tullis" target="_blank">Julie Tullis</a>, den Gipfel des K 2 erreicht hatte, gerieten die beiden in einen Wettersturz, der sie tagelang im Hochlager gefangen hielt. Julie starb an Erschöpfung, vier weitere Bergsteiger kamen ebenfalls ums Leben. Kurt schaffte es mit schweren Erfrierungen zurück ins Basislager. Mehrere Fingerglieder der rechten Hand mussten ihm damals amputiert werden.</p>
<p><strong><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Interview-Kurt-Diemberger-2004.mp3">Kurt Diemberger über die Katastrophe 1986 am K 2</a></strong></p>
<p><strong>Fünfter Preisträger </strong></p>
<p>Auch heute ist Kurt noch viel unterwegs: auf Vortragsreisen, in den Bergen oder eben wie jetzt in Courmayeur, um Auszeichnungen entgegenzunehmen. Der Ehrenpreis für sein Lebenswerk heißt offiziell „Prix Walter Bonatti“, benannt nach dem <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/09/15/walter-bonatti-ist-tot/" target="_blank">inzwischen verstorbenen</a> ersten Preisträger im Jahr 2009. In den folgenden Jahren erhielten <a href="http://www.reinhold-messner.de/" target="_blank">Reinhold Messner</a>, der Brite <a href="http://www.dougscottmountaineering.co.uk/index.html" target="_blank">Doug Scott</a> und der Franzose <a href="http://www.pioletsdor.com/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=215&amp;Itemid=322&amp;lang=en" target="_blank">Robert Paragot</a> diesen Goldenen Eispickel. </p>
<p><strong>Oldies, but Goldies </strong></p>
<div id="attachment_15897" aria-labelledby="figcaption_attachment_15897" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/mazeno-ridge.jpg" rel="lightbox[20847]"><img class="size-medium wp-image-15897" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/mazeno-ridge-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der Mazeno-Grat (© Doug Scott)</p></div>
<p>Mit Spannung wird erwartet, wer am Freitagabend den aktuellen Piolet d’Or in Händen halten wird. Sechs Projekte aus dem Jahr 2012 sind nominiert, zwei an 6000ern (darunter auch die <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2012/11/19/shivas-bug/" target="_blank">hier im Blog beschriebene Expedition</a> am Shiva in Indien), drei an 7000ern und eines am Achttausender Nanga Parbat. Letzteres Unternehmen ist eindeutig mein persönlicher Favorit: Die Briten Sandy Allan und Rick Allen hatten – <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2012/07/22/allen-und-allan-auf-dem-nanga-parbat/" target="_blank">wie ebenfalls hier berichtet</a> &#8211; erstmals den 8125 Meter hohen Gipfel über den <a href="http://mazenoridge.com/mazeno-ridge/" target="_blank">Mazeno-Grat</a> erreicht, den mit rund zehn Kilometern längsten Grat an einem Achttausender. 18 Tage lang waren sie in großer Höhe unterwegs. Beide sind übrigens weit über die 50. Manchmal zahlt sich Erfahrung eben aus.</p>
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		<title>Stangls Panoramaschwenk</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 14:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karakorum]]></category>
		<category><![CDATA[K 2]]></category>
		<category><![CDATA[Stangl]]></category>

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		<description><![CDATA[Doppelt hält besser. Nachdem Christian Stangl auf seiner Homepage bereits die GPS-Livedaten seines Aufstiegs auf den K 2 veröffentlicht hatte, legt der Österreicher nun auf YouTube ein Gipfelvideo nach. &#8220;Ich bin so froh, dass ich da nimmer hin muss. Über den Berg bin ich drüber&#8221;, sagte der 46-Jährige - der 2010 mit seinem Gipfelschwindel am selben Berg für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doppelt hält besser. Nachdem <a href="http://skyrunning.at/de/content/triple-seven-summits-k2-summit" target="_blank">Christian Stangl auf seiner Homepage</a> bereits die GPS-Livedaten seines <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2012/08/02/das-ewige-fragezeichen/" target="_blank">Aufstiegs auf den K 2</a> veröffentlicht hatte, legt der Österreicher nun auf YouTube ein Gipfelvideo nach. &#8220;Ich bin so froh, dass ich da nimmer hin muss. Über den Berg bin ich drüber&#8221;, <a href="http://kurier.at/nachrichten/4507404-stangl-war-auf-k2-und-beweist-es.php" target="_blank">sagte der 46-Jährige</a> - der 2010 mit seinem Gipfelschwindel am selben Berg für unrühmliche Schlagzeilen gesorgt hatte. Seht selbst:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="620" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/gzFRvWq1RWQ" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p>P.S. Der Bergsteigerverband Pakistans (ACP) hat <a href="http://dawn.com/2012/08/09/alpine-club-confirms-deaths-on-broad-peak-2/" target="_blank">zwei Todesfälle</a> am Broad Peak bestätigt. <a href="http://cs.wikipedia.org/wiki/Zuzana_Hofmannov%C3%A1">Zuzana Hofmanová</a> &#8211; so der ACP &#8211; werde seit dem 31. Juli vermisst, nachdem sie als erste Tschechin den Achttausender bestiegen habe. Muhammad Baquir, ein pakistanischer Hochträger, sei bei einem Spaltensturz ums Leben gekommen. Insgesamt &#8211; so der ACP &#8211; hätten 13 Bergsteiger den Broad Peak bestiegen.</p>
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		<title>Spagat zwischen Politik und Berg</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Aug 2012 13:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karakorum]]></category>
		<category><![CDATA[K 2]]></category>
		<category><![CDATA[Mount Everest]]></category>
		<category><![CDATA[Pavel Bém]]></category>
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		<category><![CDATA[Prag]]></category>

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		<description><![CDATA[Für einen PR-Gag ist der Berg eindeutig zu hoch und gefährlich. Der tschechische Politiker Pavel Bém gehörte zu den 30 Bergsteigern, die in der vergangenen Woche den K 2 bestiegen, den zweithöchsten Berg der Erde. Acht Jahre lang, von 2002 bis 2010, leitete der Prager als Oberbürgermeister die Geschicke der Hauptstadt. Seitdem sitzt der Konservative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16083" aria-labelledby="figcaption_attachment_16083" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Bem-Everest.jpg" rel="lightbox[16079]"><img class="size-medium wp-image-16083" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Bem-Everest-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Pavel Bém 2007 auf dem Mount Everest</p></div>
<p>Für einen PR-Gag ist der Berg eindeutig zu hoch und gefährlich. Der tschechische Politiker Pavel Bém gehörte zu den <a href="http://www.explorersweb.com/everest_k2/news.php?id=20978" target="_blank">30 Bergsteigern</a>, die in der vergangenen Woche den K 2 bestiegen, den zweithöchsten Berg der Erde. Acht Jahre lang, von 2002 bis 2010, leitete der Prager als Oberbürgermeister die Geschicke der Hauptstadt. Seitdem sitzt der Konservative als Abgeordneter im tschechischen Parlament. Doch das Sitzen hält Bém nicht lange aus. Immer wieder zieht es ihn in die Berge. 2007 stand er als zehnter Tscheche auf dem Mount Everest. Oberhalb von 8000 Metern nutzte er Flaschensauerstoff. 2011 trug sich Bém in die Liste jener Bergsteiger ein, die die so genannten <a href="http://7summits.com/statistics/Bem" target="_blank">„Seven Summits“</a>, die höchsten Berge aller Kontinente bestiegen haben. Mit seinen Bergabenteuern machte sich der Politiker jedoch nicht nur Freunde.  <span id="more-16079"></span></p>
<p><strong>Auch Präsident Klaus unter den Kritikern</strong></p>
<p>Als sich Bém 2007 für zwei Monate in Richtung Everest aus dem Staub machte, <a href="http://www.ceskenoviny.cz/news/zpravy/former-prague-mayor-ascends-world-s-second-highest-peak-k2/823643" target="_blank">hagelte es Kritik</a>. Der Oberbürgermeister lasse Prag im Stich, um seinem Hobby zu frönen, hieß es. Selbst Staatspräsident Václav Klaus, ein Parteifreund Béms, stimmte in den Chor der Kritiker ein. Der verstummte, als Bém den Gipfel erreichte. Plötzlich waren die Tschechen inklusive Klaus mächtig stolz auf ihren bergsteigenden Landsmann.</p>
<p><strong>Unter Korruptionsverdacht</strong></p>
<p>Das Jahr 2012 begann für den 49-Jährigen ungemütlich. Bém geriet <a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-17521319" target="_blank">unter Korruptionsverdacht</a>. Telefonmitschnitte wurden veröffentlicht, die den Eindruck erweckten, als habe sich Bém während seiner Zeit als Prager Stadtchef von seinem Freund Roman Janousek beeinflussen lassen. Der Milliardär gilt als „graue Eminenz“ der Konservativen, die im Hintergrund die Fäden zieht. Bém wies die Anschuldigungen zurück und lehnte einen Rücktritt als Abgeordneter zurück. Seine Parteizugehörigkeit ließ er jedoch vorerst ruhen – und verzog sich im Sommer in die Berge Pakistans.</p>
<p><strong>Ohne Atemmaske</strong></p>
<div id="attachment_13699" aria-labelledby="figcaption_attachment_13699" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/K-2.jpg" rel="lightbox[16079]"><img class="size-medium wp-image-13699" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/K-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">K 2 - schön und gefährlich</p></div>
<p>Mit seinem Landsmann <a href="http://www.peterhamor.sk/" target="_blank">Peter Hamor</a> erreichte Bém am 31. Juli den 8611 Meter hohen Gipfel des K 2. Für Hamor war es der zehnte Achttausender. Die beiden Tschechen verzichteten auf Flaschensauerstoff. Nur vier weitere Bergsteiger (der Österreicher <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2012/08/02/das-ewige-fragezeichen/" target="_blank">Christian Stangl</a>, der Pole Adam Bielecki, der Iraner Azim Ghaychesaz und der Spanier Oscar Cadiach) standen in der vergangenen Woche ebenfalls ohne Atemmaske auf dem K 2. Bém ist also eine bemerkenswerte sportliche Leistung gelungen. Mal sehen, wie viele seiner Kritiker ihm jetzt auf die Schulter klopfen.</p>
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		<title>Das ewige Fragezeichen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 15:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karakorum]]></category>
		<category><![CDATA[Gipfellüge]]></category>
		<category><![CDATA[K 2]]></category>
		<category><![CDATA[Stangl]]></category>
		<category><![CDATA[Triple Seven Summits]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal dürften genügend Zeugen vor Ort gewesen sein. Christian Stangl vermeldet auf seiner Homepage, dass er den 8611 Meter hohen Gipfel des K 2 erreicht hat. Als Beleg fügt der Österreicher die während seines Aufstiegs übermittelten GPS-Positionsdaten bei. Wie Stangl standen mehr als 20 weitere Bergsteiger auf dem zweithöchsten Berg der Erde, darunter auch Pavel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16031" aria-labelledby="figcaption_attachment_16031" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Stangl.jpg" rel="lightbox[16025]"><img class="size-medium wp-image-16031" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Stangl-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Stangl</p></div>
<p>Diesmal dürften genügend Zeugen vor Ort gewesen sein. Christian Stangl vermeldet <a href="http://skyrunning.at/de/content/triple-seven-summits-k2-summit" target="_blank">auf seiner Homepage</a>, dass er den 8611 Meter hohen Gipfel des K 2 erreicht hat. Als Beleg fügt der Österreicher die während seines Aufstiegs übermittelten GPS-Positionsdaten bei. Wie Stangl standen mehr als 20 weitere Bergsteiger auf dem zweithöchsten Berg der Erde, darunter auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pavel_B%C3%A9m" target="_blank">Pavel Bém</a>, der frühere Oberbürgermeister der tschechischen Hauptstadt Prag. Da dürfte sich doch wohl einer gefunden haben, der ein sauberes Gipfelfoto von dem Österreicher geschossen hat. Wie kein zweiter Bergsteiger ist Stangl nämlich gezwungen, seine Gipfelerfolge wasserdicht zu dokumentieren. Denn: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.<span id="more-16025"></span></p>
<p><strong>Geschwindelt</strong></p>
<div id="attachment_16033" aria-labelledby="figcaption_attachment_16033" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Stangl_K2_2010.jpg" rel="lightbox[16025]"><img class="size-medium wp-image-16033" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Stangl_K2_2010-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Vermeintliches Gipfelfoto von 2010</p></div>
<p>2010 hatte Stangl am K 2 mit seiner <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/10/17/zurechtgelegt/" target="_blank">Gipfellüge</a> weltweit für unrühmliche Schlagzeilen gesorgt. Nachdem Experten darauf hingewiesen hatten, dass sein vermeintliches Gipfelfoto unmöglich am höchsten Punkt entstanden sein konnte, hatte der Österreicher kleinlaut zugegeben, dass es rund 1000 Meter unterhalb des Gipfels geschossen worden war und der angebliche Solo-Aufstieg nur in seinem Kopf existierte. Die Karriere des „Skyrunners“, der mit seinen Hochgeschwindigkeitsaufstiegen an den höchsten Bergen der Welt für Furore gesorgt hatte, schien ruiniert. Doch Stangl kehrte zurück.</p>
<p><strong>Die drei höchsten aller Kontinente</strong></p>
<p>2011 bestieg er, ohne viel Aufhebens darum zu machen, den Kangchendzönga, den mit 8586 Metern dritthöchsten Berg der Erde &#8211; und verkündete sein nächstes Projekt: die Besteigung der „Triple Seven Summits“, der jeweils drei höchsten Berge aller Kontinente. Sollte er nun den K 2 zweifelsfrei abgehakt haben, fehlt ihm in der Sammlung nur noch der Gora Shkhara im Kaukasus, mit 5193 Metern der dritthöchste Berg Europas. Doch egal was er macht, wohl immer wird hinter seine Erfolgsmeldungen zunächst ein Fragezeichen gesetzt.</p>
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		<title>Bilder vom Grat</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2012 14:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karakorum]]></category>
		<category><![CDATA[Broad Peak]]></category>
		<category><![CDATA[Gasherbrum II]]></category>
		<category><![CDATA[K 2]]></category>
		<category><![CDATA[Mazeno-Grat]]></category>
		<category><![CDATA[Nanga Parbat]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem Karakorum werden weitere Gipfelerfolge vermeldet. Rund 20 Bergsteiger sollen den K 2, den zweithöchsten Berg der Erde bestiegen haben, die meisten waren mit Flaschensauerstoff unterwegs. Lediglich der Pole Adam Bielecki and der Iranier Azim Ghaychesaz seien „oben ohne“ auf den höchsten Punkt gelangt, heißt es. Auch an den Achttausendern Broad Peak und Gasherbrum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Karakorum werden weitere <a href="http://www.explorersweb.com/everest_k2/news.php?id=20974" target="_blank">Gipfelerfolge vermeldet</a>. Rund 20 Bergsteiger sollen den K 2, den zweithöchsten Berg der Erde bestiegen haben, die meisten waren mit Flaschensauerstoff unterwegs. Lediglich der Pole Adam Bielecki and der Iranier Azim Ghaychesaz seien „oben ohne“ auf den höchsten Punkt gelangt, heißt es. Auch an den Achttausendern Broad Peak und Gasherbrum II hat es angeblich die ersten erfolgreichen Besteigungen der Saison gegeben.</p>
<p><strong>18 Tage oben</strong></p>
<p>Für das bisherige Glanzlicht 2012 an den höchsten Bergen Pakistans sorgte – wie <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2012/07/22/allen-und-allan-auf-dem-nanga-parbat/" target="_blank">hier im Blog</a> berichtet &#8211; eine <a href="http://mazenoridge.com/" target="_blank">britische Expedition </a>am Nanga Parbat: Die Briten Sandy Allan und Rick Allen erreichten erstmals den 8125 Meter hohen Gipfel über den Mazeno-Grat, den mit rund zehn Kilometern längsten Grat an einem Achttausender. 18 Tage lang waren die beiden in großer Höhe unterwegs. Die Südafrikanerin <a href="http://www.cathyodowd.com/" target="_blank">Cathy O&#8217;Dowd</a> und die Sherpas Lhapka Randu, Lhapka Nuru und Lhapka Zarok stiegen ab, nachdem sie den Grat mit Ausnahme der Gipfeletappe überschritten hatten. Eine beeindruckende Leistung des gesamten Teams. Beeindruckende Bilder davon gibt es hier:  <strong>
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			<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/mazenoridge-i.jpg" title="Die Tagesetappen auf dem Mazeno-Grat" rel="lightbox[set_21]" >
								<img title="Der Mazeno-Grat" alt="Der Mazeno-Grat" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/thumbs/thumbs_mazenoridge-i.jpg" width="199" height="111" />
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			<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/mazenoridge-iv_rick.jpg" title="Rick Allen auf dem Grat, ganz hinten der Gipfel des Nanga Parbat" rel="lightbox[set_21]" >
								<img title="Rick Allen auf dem Grat" alt="Rick Allen auf dem Grat" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/thumbs/thumbs_mazenoridge-iv_rick.jpg" width="199" height="111" />
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								<img title="Wind am Grat" alt="Wind am Grat" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/thumbs/thumbs_mazenoridge-iii.jpg" width="199" height="111" />
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			<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/mazenoridge-v.jpg" title="Blick in die Tiefe zum Diamir-Gletscher" rel="lightbox[set_21]" >
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			<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/mazenoridge-vi.jpg" title="Lagerplatz, bevor es über die so genannten &quot;Pinnacles&quot; (Felsnadeln) geht" rel="lightbox[set_21]" >
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			<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/mazenoridge-vi-a_nuru_zaruk.jpg" title="Lhakpa Nuru und Lhakpa Zarok legen die Spur" rel="lightbox[set_21]" >
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			<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/mazenoridge-vii-a_nuru_zaru.jpg" title="Eine Spitze folgt der anderen" rel="lightbox[set_21]" >
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			<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/mazenoridge-viii-cathy_sand.jpg" title="Cathy O'Dowd (vorne) am Grat, auf die letzte Etappe zum Gipfel verzichtete sie" rel="lightbox[set_21]" >
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			<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/mazenoridge-ix_rick.jpg" title="Schneehöhle auf 7700 Metern, das letzte Lager der Gipfelanwärter" rel="lightbox[set_21]" >
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			<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/mazenoridge-x.jpg" title="Sandy Allan (r.) und Rick Allen gehörten zu den Geehrten" rel="lightbox[set_21]" >
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			<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/mazenoridge-x-a-rick.jpg" title="Rick Allen wühlt sich durch tiefen Schnee hinunter ins Diamir-Tal" rel="lightbox[set_21]" >
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			<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/wp-content/blogs.dir/43/files/mazeno-ridge-2012/mazenoridge-xi.jpg" title="Sandy (l.) und Rick sicher zurück - nach 18 harten Tagen in großer Höhe" rel="lightbox[set_21]" >
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		<title>Auf dem Grat</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jul 2012 15:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Expeditionen]]></category>
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		<description><![CDATA[Armer Jogi. Joachim Löw erging es bei der EM wie mir am Putha Hiunchuli. Kurz vor dem Gipfel musste er umkehren. Und nun gehen die Diskussionen los. Warum schaffte er es nicht bis ganz oben? Falsche Taktik? Schlechte Vorbereitung? Zu wenig gebissen? Soll er jetzt zurücktreten? Und das Ganze nur, weil Italien an einem Abend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_15651" aria-labelledby="figcaption_attachment_15651" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Mazeno-Grat-Nanga.jpg" rel="lightbox[15641]"><img class="size-medium wp-image-15651" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Mazeno-Grat-Nanga-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der Mazeno-Grat am Nanga Parbat</p></div>
<p>Armer Jogi. Joachim Löw erging es bei der EM <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/11/09/wie-sex-ohne-hohepunkt/" target="_blank">wie mir am Putha Hiunchuli</a>. Kurz vor dem Gipfel musste er umkehren. Und nun gehen die Diskussionen los. Warum schaffte er es nicht bis ganz oben? Falsche Taktik? Schlechte Vorbereitung? Zu wenig gebissen? Soll er jetzt zurücktreten? Und das Ganze nur, weil Italien an einem Abend schlicht besser war. Aber beim Fußball ist es eben wie beim Bergsteigen. Hier wirst du an Gipfeln, dort an Titeln gemessen. Eigentlich Kokolores. Wie auch immer, die Fußball-EM ist Geschichte. Zeit, den Blick nach Pakistan zu wenden. Denn dort sind inzwischen zahlreiche Expeditionen am Berg.<span id="more-15641"></span></p>
<p><strong>Alpinstil, der keiner ist</strong></p>
<p>Spannend wird es am Nanga Parbat. Dort versucht ein Team um die Südafrikanerin <a href="http://cathyodowd.com/" target="_blank">Cathy O&#8217;Dowd</a>, den 8125 Meter hohen Gipfel erstmals über den kompletten <a href="http://www.goclimbamountain.de/tagebuch.php?artid=39&amp;search=&amp;page=&amp;catid=1#01id39" target="_blank">Mazeno-Grat</a> zu erreichen. Mit einer Länge von rund 10 Kilometern handelt es sich um den längsten Grat an einem Achttausender mit mehreren Erhebungen über 7000 Meter. Viele haben sich daran bereits die Zähne ausgebissen. Am weitesten kamen 2004 die US-Amerikaner Doug Chabot und Steve Swenson, die jedoch wegen einer Erkrankung Swensons darauf verzichten mussten, nach der Gratüberquerung zum Nanga-Parbat-Gipfel aufzusteigen. Auch die deutschen <a href="http://www.goclimbamountain.de/tagebuch.php?artid=41&amp;search=&amp;page=&amp;catid=1#01id41" target="_blank">Luis Stitzinger</a> und Joseph Lunger mussten absteigen, nachdem sie als zweite Seilschaft auf dem 7145 Meter hohen Gipfel des Mazeno-Peak gestanden hatten. Cathy O&#8217;Dowd war die erste Frau, die den Mount Everest sowohl von der Südseite (1996), als auch von der Nordseite (1999) bestieg. <a href="http://mazenoridge.com/team/" target="_blank">Zu ihrem Team gehören</a> die beiden erfahrenen britischen Bergsteiger Sandy Allan und Rick Allen sowie drei Sherpas. Letztere haben auf dem Grat Material deponiert, was der Ankündigung Cathys, die Route im Alpinstil zu bewältigen, widerspricht.</p>
<p><strong>Windiger Gipfeltag?</strong></p>
<p>Trotz nicht gerade guter Wetteraussichten wollten Cathy und ihr Team heute zu ihrem Versuch aufbrechen. &#8220;Obwohl wir wahrscheinlich weniger Schneefall und eine bessere Sicht als in der vergangenen Woche haben werden – das ist gut – liegen unsere möglichen Gipfeltage in einer Periode stärkerer Winde – das ist schlecht&#8221;, <a href="http://mazenoridge.com/" target="_blank">schreibt Cathy</a>.„Aber wir haben keine Zeit, länger zu warten, vor allem auch keine Garantie, dass es danach besser würde.“</p>
<p><strong>Stangl am K 2</strong></p>
<div id="attachment_13699" aria-labelledby="figcaption_attachment_13699" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/K-2.jpg" rel="lightbox[15641]"><img class="size-medium wp-image-13699" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/K-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">K 2 - schön und gefährlich</p></div>
<p>Am K 2, dem zweithöchsten Berg, versuchen sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Expeditionen. Unter den Gipfelanwärtern sind auch der Deutsche <a href="http://www.expedition-guggemos.de/" target="_blank">Peter Guggemos </a> - und Christian Stangl. Der Österreicher kehrt also an jenen Berg zurück, an dem er 2010 mit seiner <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/10/17/zurechtgelegt/" target="_blank">Gipfellüge</a> zu trauriger Berühmtheit gelangte. Inzwischen gibt sich Stangl geläutert. Zu seinem Projekt, <a href="http://skyrunning.at/de/content/triple-seven-summits-k2-next" target="_blank">die jeweils drei höchsten Berge aller Kontinente</a> zu besteigen, fehlen ihm nur noch der Gora Shkhara im Kaukasus, mit 5193 Metern der dritthöchste Berg Europas, und eben der K 2.</p>
<p>Mit besonderem Interesse werde ich auch zum Achttausender Gasherbrum II blicken. Denn dort versucht sich eine von <a href="http://www.amical.de/assets/files/Bericht%201.pdf" target="_blank">Dominik Müller</a> geleitete kommerzielle Expedition. Mit dabei ist auch <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/10/17/schneeschauer-und-eine-maus/#more-10831" target="_blank">Sergio Zigliotto</a>, mit dem ich im vergangenen Oktober am Putha Hiunchuli das Zelt teilte und der im Gegensatz zu mir auch den Gipfel erreichte. Natürlich drücke ich Sergio besonders die Daumen – auch wenn Italien uns aus der EM geworfen hat.</p>
<p>P.S. In vier Tagen endet die Abstimmung zum <a href="http://www.onlinestar.de/onlinestar-home.html" target="_blank">&#8220;Online-Star 2012&#8243;</a>. Also wer noch nicht hat und will, sollte bald für meinen Blog stimmen (Kategorie &#8217;Private blogs&#8217;). Vielen Dank!</p>
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		<title>Kurt zum 80.</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 07:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erstmals traf ich Kurt 2003, in der Stadt, deren Namen ein Kölner nicht nennen darf. In D…..dorf weilte Kurt Diemberger bei Freunden. Für eine Radioreportage über den großen Bergsteiger Hermann Buhl wollte ich mir von ihm erzählen lassen, wie das war im Jahr 1957 im Karakorum. Damals hatten die Österreicher Buhl, Diemberger, Markus Schmuck und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13687" aria-labelledby="figcaption_attachment_13687" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/diemberger.jpg" rel="lightbox[13681]"><img class="size-medium wp-image-13687 " src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/diemberger-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Am Concordiaplatz: Kurt in der Mitte, links der legendäre pakistanische Hochträger &quot;Little Karim&quot; Balti</p></div>
<p>Erstmals traf ich Kurt 2003, in der Stadt, deren Namen ein Kölner nicht nennen darf. In D…..dorf weilte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Diemberger" target="_blank">Kurt Diemberger</a> bei Freunden. Für eine Radioreportage über den großen Bergsteiger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Buhl" target="_blank">Hermann Buhl</a> wollte ich mir von ihm erzählen lassen, wie das war im Jahr 1957 im Karakorum. Damals hatten die Österreicher Buhl, Diemberger, Markus Schmuck und Fritz Wintersteller Alpingeschichte geschrieben: Als erste bestiegen sie den Achttausender <a href="http://www.8000ers.com/cms/broad-peak-general-info-187.html" target="_blank">Broad Peak</a> in Pakistan -  und das im „Westalpenstil“: mit minimaler Ausrüstung, ohne Hochträger und ohne Flaschensauerstoff. Eine Revolution im Zeitalter der Großexpeditionen im Himalaya.<span id="more-13681"></span></p>
<p><strong>Als Buhl durch die Wächte brach</strong></p>
<p>Nach dem Erfolg zerfiel die Seilschaft. Schmuck und Wintersteller bestiegen nach dem Broad Peak auch noch erstmals den 7410 Meter hohen Skil Brum. Buhl und Diemberger versuchten sich an der 7688 Meter hohen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chogolisa" target="_blank">Chogolisa</a>. Auf dem Gipfelgrat kamen die beiden in einen Wettersturz. Plötzlich brach unter Buhl eine Wächte ab, er stürzte in den Tod. Davon erzählte mir Kurt damals in D`dorf (das Audio unter dem Absatz solltet ihr euch nicht entgehen lassen). Ganz genau wollte er wissen, was ich mit dem Interview anstellen würde und bat mich, ihm vor der Veröffentlichung eine Kopie zuzuschicken. Wenn es um sein Wort oder Bild geht, sieht und hört Kurt ganz genau hin.</p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Kurt-Diemberger-über-Hermann-Buhls-Tod-am-27.6.1957-neu.mp3">Kurt Diemberger über Hermann Buhls Tod am 27.6.1957 </a></p>
<p>1960 zählte Diemberger auch zu den Erstbesteigern des <a href="http://www.8000ers.com/cms/en/dhaulagiri-i-general-info-189.html" target="_blank">Dhaulagiri</a> in Nepal. Damit ist Kurt heute der einzige noch lebende Alpinist, der zwei Achttausender erstbestiegen hat.</p>
<p><strong>Tragödie  am K 2 überlebt</strong></p>
<div id="attachment_13699" aria-labelledby="figcaption_attachment_13699" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/K-2.jpg" rel="lightbox[13681]"><img class="size-medium wp-image-13699" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/K-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Traum- und Schicksalsberg K 2</p></div>
<p>2004 trafen wir uns wieder, <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/06/30/auf-dem-weg-zum-k-2-teil-5-wunder-der-schopfung/" target="_blank">auf dem Weg zum K 2</a>. Ich machte eine Reportagereise anlässlich des 50. Jahrestags der Erstbesteigung, Kurt war von der italienischen K 2-Jubiläumsexpedition eingeladen worden. Den zweithöchsten Berg der Erde bezeichnet er als seinen „Traum- und Schicksalsberg“. <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/08/04/vor-25-jahren-schwarzer-sommer-am-k-2/" target="_blank">Im Sommer 1986</a> bestieg er ihn mit seiner langjährigen Seilpartnerin, der Britin Julie Tullis. Beim Abstieg gerieten sie in einen Wettersturz, der sie tagelang im Hochlager gefangen hielt. Julie starb an Erschöpfung. Vier weitere Bergsteiger ließen ebenfalls ihr Leben. Kurt erreichte das Basislager mit schweren Erfrierungen, mehrere Fingerglieder der rechten Hand mussten amputiert werden. Damit konnte er weiter leben, viel härter traf ihn der Verlust seiner Freundin Julie. „Ich habe jahrelang gebraucht, um darüber hinwegzukommen“, erzählte mir Kurt, als wir uns am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Concordiaplatz" target="_blank">Concordiaplatz</a>, in Sichtweite des K 2.</p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Interview-Kurt-Diemberger-2004.mp3">Kurt Diemberger über die Katastrophe von 1986</a></p>
<p><strong>Immer noch unterwegs</strong></p>
<p>Seine Leidenschaft für die Berge hat Kurt auch mit 80 Jahren nicht verloren. Regelmäßig marschiert er durch die Hügel um seine italienische Wahl-Heimatstadt Bologna. Häufig geht er immer noch auf Trekkingreisen, am liebsten in einsame Regionen. „Ich will möglichst lange so gesund sein, dass ich wenigstens zum Fuße der Berge hinkomme“, <a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/society/art411,837071" target="_blank">sagt Kurt</a>. „Einen Achttausender brauche ich nicht mehr zu machen.“ Lieber Kurt, alles Gute zum heutigen 80. Geburtstag! Auf dass du noch lange so fit und viel unterwegs bleibst!</p>
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		<title>Die Amsel, die sich putzt statt zu fliehen</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 23:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ralf Dujmovits hat sein Leben nach einem halben Jahrhundert neu geordnet. Kurz nach seinem 50. Geburtstag trennte sich der erfolgreichste deutsche Höhenbergsteiger nach über zwei Jahrzehnten von seiner Expeditions- und Trekkingagentur Amical alpin. Die Übergabe an Bergführer Dominik Müller aus dem Kleinwalsertal war von langer Hand geplant. Doch als Dominik mit einem vollgepackten LKW in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13161" aria-labelledby="figcaption_attachment_13161" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ralf.jpg" rel="lightbox[13157]"><img class="size-medium wp-image-13161" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ralf-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ralf hat jetzt mehr Zeit</p></div>
<p><a href="http://www.ralf-dujmovits.de/biografie.html" target="_blank">Ralf Dujmovits</a> hat sein Leben nach einem halben Jahrhundert neu geordnet. Kurz nach seinem <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/12/05/ralf-dujmovits-ein-echter-fuffziger/#more-12261" target="_blank">50. Geburtstag </a>trennte sich der erfolgreichste deutsche Höhenbergsteiger nach über zwei Jahrzehnten von seiner Expeditions- und Trekkingagentur <a href="http://www.amical.de/" target="_blank">Amical alpin</a>. Die Übergabe an Bergführer <a href="http://www.amical.de/allgemeines/team.html" target="_blank">Dominik Müller</a> aus dem Kleinwalsertal war von langer Hand geplant. Doch als Dominik mit einem vollgepackten LKW in Bühl wegfuhr, „da war es mir schon ein wenig weh ums Herz&#8221;, gesteht Ralf. Inzwischen aber freut sich der Bergsteiger aus dem Schwarzwald über seine neu gewonnene Freiheit.<span id="more-13157"></span></p>
<p><strong>Neuer Versuch am Everest?</strong></p>
<p>Fotografieren, filmen, Bücher schreiben will Ralf in der nächsten Zeit – und natürlich weiter mit seiner Frau <a href="http://www.gerlinde-kaltenbrunner.at/biografie/" target="_blank">Gerlinde Kaltenbrunner</a> auf Expedition gehen. Am 1. April, kein Scherz, starten die beiden Richtung Nepal. Im Gebiet um den Mount Everest wollen sie den schwierigen Nordostgrat des 7861 Meter hohen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nuptse" target="_blank">Nuptse</a> erstbegehen. Vielleicht ist anschließend sogar noch ein besonderes Schmankerl fällig: „Wenn es die Kraft zulässt und ich mich gut fühle, würde ich schon gerne noch einmal einen Versuch am Everest machen.“ 1992 hatte Ralf den höchsten Berg der Erde bestiegen, dabei allerdings auf dem letzten Stück zum Gipfel zur Sauerstoff-Flasche gegriffen. Das empfindet er heute als Makel. Schließlich schaffte er die anderen 13 Achttausender ohne Atemmaske. „Als Profi sollte man die höchsten Berge ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen haben“, findet Ralf.</p>
<p><strong>Lauter Ruf des inneren Schweinehunds</strong></p>
<div id="attachment_13163" aria-labelledby="figcaption_attachment_13163" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Ralf-am-K-2.jpg" rel="lightbox[13157]"><img class="size-medium wp-image-13163" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Ralf-am-K-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Achttausender werden einem nicht geschenkt</p></div>
<p>Auch an ihm sind die Jahre nicht spurlos vorüber gegangen. Die Regeneration dauere länger und er gehe auch nicht mehr so bereitwillig trainieren wie früher, räumt der 50-Jährige ein. „Ich spüre, dass der Ruf meines inneren Schweinehunds kräftiger geworden ist.“ Da passt es Ralf gut, dass er sich nun nicht mehr jede Minute für das Training zusammenklauben muss, sondern freier über seine Zeit verfügen kann. Ich frage ihn (unser Gespräch könnt ihr unter dem Artikel nachhören), ob er inzwischen nicht eher als Gerlindes Ehemann wahrgenommen wird denn als erfolgreicher Bergsteiger. „Das passt schon. Ich habe kein Problem damit“, antwortet Ralf. „Eigentlich bin ich ganz froh, dass ich nicht mehr so im Rampenlicht stehen muss wie derzeit Gerlinde, weil das auch ganz schön anstrengend ist.“ </p>
<p><strong>„Brutal Sorgen gemacht“</strong></p>
<div id="attachment_13165" aria-labelledby="figcaption_attachment_13165" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/gerlinde-ralf-II.jpg" rel="lightbox[13157]"><img class="size-medium wp-image-13165" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/gerlinde-ralf-II-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Alles gut gegangen</p></div>
<p>Als seine Frau <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/08/29/gerlindes-gipfelfoto-vom-k-2/#more-9809" target="_blank">im vergangenen August</a> mit dem K 2 ihren letzten der 14 Achttausender bestieg, wartete Ralf im Basislager auf sie. Weil ihm die Lawinengefahr zu hoch erschien, war er umgekehrt. Gerlinde schätzte die Situation anders ein und stieg weiter auf. „Eine sehr schwierige emotionale Entscheidung“ sei das für beide gewesen, sagt Ralf. Eigentlich habe er erwartet, dass auch Gerlinde wenig später absteigen würde. Als dies nicht geschah, habe er „zum ersten Mal richtig verstanden, was es heißt, sich um einen Menschen ganz brutal Sorgen zu machen“. Ralf stürzte sich in die Arbeit, schrieb Berichte für den Expeditions-Blog, versorgte Gerlinde und ihre Mitstreiter per Funk mit Wetterinformationen und gab ihnen Tipps zur Aufstiegsroute. So gelang es Ralf, mit der Sorge um seine Frau fertig zu werden: „Ich war wie eine Amsel, die auf ihren Eiern sitzt. Da taucht plötzlich eine Katze auf. Und anstatt zu fliehen, beginnt die Amsel, sich zu putzen.“</p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Ralf-ISPO-30.1.12.mp3">Interview mit Ralf Dujmovits, Deutschlands erfolgreichstem Höhenbergsteiger</a></p>
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		<title>Stopp am Nanga Parbat und K 2</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 14:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus und vorbei. Nicht nur mein Skiurlaub endete (wie eigentlich jeder Urlaub) zu früh, auch zwei Winterexpeditionen sind nun Geschichte. Simone Moro und Denis Urubko verkündeten per Videobotschaft das Ende ihres Versuchs, den 8125 Meter hohen Nanga Parbat in Pakistan erstmals in der kalten Jahreszeit zu besteigen. “Es schneit und schneit. Wir haben es ausgehalten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13145" aria-labelledby="figcaption_attachment_13145" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/zelt-im-schnee.jpg" rel="lightbox[13133]"><img class="size-medium wp-image-13145" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/zelt-im-schnee-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Schnee, Schnee, Schnee</p></div>
<p>Aus und vorbei. Nicht nur mein Skiurlaub endete (wie eigentlich jeder Urlaub) zu früh, auch zwei Winterexpeditionen sind nun Geschichte. Simone Moro und Denis Urubko verkündeten <a href="http://www.thenorthfacejournal.com/the-expedition-is-stopped-the-team-is-coming-back-home-2/" target="_blank">per Videobotschaft</a> das Ende ihres Versuchs, den 8125 Meter hohen Nanga Parbat in Pakistan erstmals in der kalten Jahreszeit zu besteigen. “Es schneit und schneit. Wir haben es ausgehalten, aber die Natur ist stärker als wir“, sagt Simone. „Wir sind schon mehr Risiken eingegangen als sonst, aber die Lage ändert sich einfach nicht.“<span id="more-13133"></span></p>
<p><strong>Wie eine Katze</strong></p>
<div id="attachment_13143" aria-labelledby="figcaption_attachment_13143" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/denis_simone.jpg" rel="lightbox[13133]"><img class="size-medium wp-image-13143" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/denis_simone-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Denis (l.) und Simone</p></div>
<p>Karl Gabl (der alte Wetterfuchs aus Österreich, der auch im Ruhestand das Vorhersagen nicht lässt) halte es für möglich, dass der Schneefall in den nächsten zwei Wochen weiter gehe. Die Schneedecke könne um ein bis anderthalb Meter anwachsen. „Karl Gabl irrt sich nie. Auf ihn zu hören, hat uns in der Vergangenheit das Leben gerettet und so werden wir auch dieses Mal auf ihn hören“, sagt Simone. Die anderthalb Monate an dem Achttausender in Pakistan seien „ein großes Abenteuer“ gewesen. Der Italiener und sein kasachischer Freund Denis waren bis auf eine Höhe von 6000 Metern aufgestiegen, hatten dann aber wegen zu hoher Lawinengefahr ins Basislager zurückkehren müssen. „Der Berg ist wie eine Katze“, findet Denis und fährt dabei seine Finger wie Krallen aus. „Zu gefährlich!“ </p>
<p><strong>Vitaly Gorelik gestorben</strong></p>
<div id="attachment_13141" aria-labelledby="figcaption_attachment_13141" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/garelik.jpg" rel="lightbox[13133]"><img class="size-medium wp-image-13141" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/garelik-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Vitaly Gorelik (1967-2012)</p></div>
<p>Auch der K 2 hat seine Zähne gezeigt. Die Mitglieder der <a href="http://k2-winterclimb.ru/eng/" target="_blank">russischen Expedition</a>, die am zweithöchsten Berg der Erde bis auf eine Höhe von 7200 Metern vorgedrungen waren, warfen das Handtuch, nachdem <a href="http://www.sysoon.com/deceased/vitaly-gorelik-2175" target="_blank">Vitaly Gorelik</a> im Basislager an Herzversagen gestorben war. Tagelang kämpften seine Gefährten um das Leben des 44-Jährigen. Das anhaltend schlechte Wetter verhinderte jedoch eine Rettungsaktion. Erst drei Tage nach Goreliks Tod konnte ein Hubschrauber im Basislager landen. Gorelik gehörte zu den führenden russischen Extrembergsteigern. Zusammen mit Gleb Sokolov war er 2009 für den <a href="http://www.pioletsdor.com/" target="_blank">Piolet d’Or</a>, den „Oscar der Bergsteiger“, nominiert worden. Beide hatten im Alpinstil eine schwere Route durch die Nordwand des 7439 Meter hohen <a href="http://discovery-kyrgyzstan.com/archive/2008.11/11_22.php" target="_blank">Pik Pobeda</a> in Kirgistan eröffnet.</p>
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		<title>Gerlindes Emotionen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[14 Achttausender]]></category>
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		<category><![CDATA[Kaltenbrunner]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie schön, dass es noch Spitzensportler gibt, die nicht versuchen, immer nur cool daher zu kommen! Gerlinde Kaltenbrunner hat als erste Frau alle 14 Achttausender bestiegen, ohne zu Flaschen-Sauerstoff gegriffen zu haben. Viele Male hat die Österreicherin schon von dem Moment erzählt, als sie am 23. August 2011 den Gipfel des K 2 erreichte, des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13053" aria-labelledby="figcaption_attachment_13053" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/gerlinde.jpg" rel="lightbox[13043]"><img class="size-medium wp-image-13053 " src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/gerlinde-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Gerlinde macht kein Geheimnis aus ihren Gefühlen</p></div>
<p>Wie schön, dass es noch Spitzensportler gibt, die nicht versuchen, immer nur cool daher zu kommen! <a href="http://www.gerlinde-kaltenbrunner.at/biografie/" target="_blank">Gerlinde Kaltenbrunner</a> hat als erste Frau alle 14 Achttausender bestiegen, ohne zu Flaschen-Sauerstoff gegriffen zu haben. Viele Male hat die Österreicherin schon von dem Moment erzählt, als sie am <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2011/08/23/geschafft/" target="_blank">23. August 2011</a> den Gipfel des K 2 erreichte, des letzten Achttausenders, der noch in ihrer Sammlung fehlte. Und doch bricht Gerlinde die Stimme, als ich sie bei unserem Gespräch auf der <a href="http://www.ispo.com/munich/de/" target="_blank">ISPO in München</a> (unten nachzuhören) danach frage. „Mit jedem Schritt habe ich gespürt, jetzt ist es so weit, ich darf jetzt gleich ganz oben stehen. Das war für mich sehr emotional.“ Ein paar Tränen fließen. Die Gefühle, vor über fünf Monaten durchlebt, brechen wieder auf.<span id="more-13043"></span></p>
<p><strong>K 2 war Dauerthema</strong></p>
<div id="attachment_13055" aria-labelledby="figcaption_attachment_13055" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/gerlinde-ralf.jpg" rel="lightbox[13043]"><img class="size-medium wp-image-13055" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/gerlinde-ralf-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Gerlinde und Ralf reden jetzt seltener über den K 2</p></div>
<p>Der K 2 hatte Gerlinde und ihren Mann <a href="http://www.ralf-dujmovits.de/biografie.html" target="_blank">Ralf Dujmovits </a>in den vergangenen Jahren mehr als nur beschäftigt. Fast hatte er das Bergsteiger-Ehepaar im Griff. „Es hat natürlich Tage gegeben, in denen wir gar nicht vom K 2 gesprochen haben“, sagt Gerlinde, „aber die hat man zählen können.“ In den vorhergehenden drei Jahren hatte sie vergeblich versucht, den mit 8611 Metern zweithöchsten Berg der Erde über die pakistanische Südseite zu besteigen. Jetzt probierte sie es mit Ralf, dem Polen Darek Zaluski sowie den Kasachen Vassiliy Pivtsov und Maxut Zhumayev über die chinesische Nordseite.</p>
<p><strong>Ralf gab entscheidende Tipps</strong></p>
<p>Geschenkt wurde Gerlinde der K 2 weiß Gott nicht. Immer wieder schneite es &#8211; für Ralf der Grund, beim entscheidenden Gipfelversuch wegen zu großer Lawinengefahr umzukehren. „Als wir uns getrennt haben, hatte ich schon einen Kloß im Hals“, gesteht Gerlinde. Keiner habe jedoch versucht, den anderen zu überreden. „Er hat auf sein Bauchgefühl gehört und ich auf meines.“ Möglicherweise war die Trennung sogar der Schlüssel zum Erfolg. Als Gerlinde und ihre Begleiter im Gipfelbereich im tiefen Schnee nach einer sicheren Route suchten, gab Ralf per Funk die entscheidenden Tipps. „Wenn wir Ralf nicht im Basislager gehabt hätten, hätten wir den Gipfel ziemlich sicher nicht erreicht“, ist Gerlinde überzeugt.</p>
<p><strong>„Ich wollte es einfach nur schaffen“</strong></p>
<div id="attachment_12529" aria-labelledby="figcaption_attachment_12529" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Gerlinde.jpg" rel="lightbox[13043]"><img class="size-medium wp-image-12529" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Gerlinde-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Großes Ziel erreicht</p></div>
<p>Die 41-Jährige genießt es, das Projekt der 14 Achttausender abgeschlossen zu haben. „Das war mein großes Ziel, mein großer Traum, und darüber freue ich mich jeden Tag.“ Dass die Koreanerin Oh Eun Sun und die Baskin Edurne Pasaban bereits 2010 die Sammlung komplettierten (allerdings hatten beide bei einigen Aufstiegen Atemmasken benutzt), stört Gerlinde nicht. „Mir ging es nie darum, die Erste zu sein. Ich wollte es einfach nur schaffen. Auf meine Weise.“ Und sie schiebt nach: „Das glauben mir immer noch wenige Leute.“</p>
<p><strong>Jetzt zum Nuptse</strong></p>
<p>Anfang April wird Gerlinde wieder mit Ralf nach Nepal aufbrechen. Sie wollen sich am noch nicht durchstiegenen Nordost-Grat des 7861 Meter hohen Nuptse versuchen, in unmittelbarer Nachbarschaft des Mount Everest. Von den 8000ern hat Gerlinde noch nicht die Nase voll. „Es wird mich immer wieder zu diesen Bergen hinziehen. Sie strahlen für mich so viel Kraft aus. Mit ihnen verbindet mich so viel, auch emotional.“</p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Gerlinde-ISPO-30.1.12.mp3">Interview mit Gerlinde Kaltenbrunner auf ISPO 2012</a></p>
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		<title>Abstieg im Blindflug</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 19:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zeit, einmal wieder zu den Winter-Cracks im Karakorum zu blicken. Der Italiener Simone Moro und der Kasache Denis Urubko haben inzwischen am Nanga Parbat Lager 3 auf 6560 Metern erreicht. Nach einer Nacht dort gruben sie ein Schneeloch und deponierten darin ihr Material. Bei einsetzendem Schneefall stiegen die beiden wieder ab, „praktisch ohne Sicht“, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13013" aria-labelledby="figcaption_attachment_13013" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Abstieg-im-Nebel.jpg" rel="lightbox[13009]"><img class="size-medium wp-image-13013" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Abstieg-im-Nebel-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nichts wie runter</p></div>
<p>Zeit, einmal wieder zu den Winter-Cracks im Karakorum zu blicken. Der Italiener Simone Moro und der Kasache Denis Urubko haben inzwischen <a href="http://www.thenorthfacejournal.com/category/nanga-parbat/" target="_blank">am Nanga Parbat</a> Lager 3 auf 6560 Metern erreicht. Nach einer Nacht dort gruben sie ein Schneeloch und deponierten darin ihr Material. Bei einsetzendem Schneefall stiegen die beiden wieder ab, „praktisch ohne Sicht“, wie <a href="http://urubko.blogspot.com/" target="_blank">Denis in seinem Blog</a> schreibt. Inzwischen sind sie im Basislager angekommen, dem „Paradies“ (Denis), um sich zu erholen. <span id="more-13009"></span></p>
<p><strong>Sturmschäden</strong></p>
<p><a href="http://k2-winterclimb.ru/eng/" target="_blank">Die russischen Bergsteiger am K 2</a> haben zunächst einmal die Schäden reparieren müssen, die ein starker Sturm in den beiden Hochlagern angerichtet hatten. Das Team ist inzwischen kleiner geworden. Vladimir Belous musste mit einem Hubschrauber ausgeflogen werden. Er hatte sich Erfrierungen an vier Fingern zugezogen.</p>
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		<title>Schamane auf Reisen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Naturvölker haben einen Sinn für Poesie. Das Wort Internet existiert in der Sprache der Inuit nicht. Die Bewohner der Arktis sprechen von „Ikiaqqijjuti“, wörtlich übersetzt: Ein Schamane reist durch eine andere Dimension der physischen Welt. Eine wunderbare Umschreibung des Virtuellen. Ich lasse den Schamanen wieder ins Karakorum reisen, zu den Bergsteigern, die sich im Winter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12803" aria-labelledby="figcaption_attachment_12803" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Nanga-Parbat-nordflanke.jpg" rel="lightbox[12799]"><img class="size-medium wp-image-12803 " src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Nanga-Parbat-nordflanke-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Morgenstimmung am Nanga Parbat</p></div>
<p>Naturvölker haben einen Sinn für Poesie. Das Wort Internet existiert in der Sprache der Inuit nicht. Die Bewohner der Arktis sprechen von „Ikiaqqijjuti“, wörtlich übersetzt: Ein Schamane reist durch eine andere Dimension der physischen Welt. Eine wunderbare Umschreibung des Virtuellen. Ich lasse den Schamanen wieder ins Karakorum reisen, zu den Bergsteigern, die sich im Winter an den Achttausendern Pakistans versuchen.</p>
<p><strong><span id="more-12799"></span></strong>Simone Moro und Denis Urubko haben eine längere Pause im Basislager zu Füßen des Nanga Parbat hinter sich als geplant. Heute sind sie <a href="http://www.thenorthfacejournal.com/30-degrees-at-base-camp-moro-urubko-moves-higher-to-continue-acclamitization/" target="_blank">wieder aufgestiegen</a>. „Tiefblauer Himmel. Alles ist in Ordnung, wir sind bereit“, schrieb Denis vor dem Aufbruch <a href="http://urubko.blogspot.com/" target="_blank">in seinem Blog</a>. Der Kasache und der Italiener mussten sich warm anziehen. Minus 30 Grad im Basislager, das klingt nicht gerade nach einem Frühlingsspaziergang.</p>
<p><strong>Auf Messners Spuren</strong></p>
<div id="attachment_12807" aria-labelledby="figcaption_attachment_12807" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/denisSimone-in-C1.jpg" rel="lightbox[12799]"><img class="size-medium wp-image-12807" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/denisSimone-in-C1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Denis (l.) und Simone in Lager 1</p></div>
<p>Schneefall hatte Simones und Denis’ neuerlichen Aufstieg ins Lager 2 auf 5300 Metern verzögert. Wegen der großen Lawinengefahr haben die beiden ihren ursprünglichen Plan aufgegeben, über die <a href="http://www.bergfieber.de/weltberge/achttausender/nanga/expeditionen/1962.htm" target="_blank">Kinshofer-Route</a> aufzusteigen.  Sie wollen es jetzt über die Nordflanke versuchen. <a href="http://books.google.de/books?id=_bRSqSWLDEEC&amp;pg=PA351&amp;lpg=PA351&amp;dq=Wolfgang+Tomaseth&amp;source=bl&amp;ots=2AQtHzLpmT&amp;sig=OsgNB1hZBx5y8fbLlnllV4xxkwo&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=z4cVT-_1Hofx8QODg8iABA&amp;ved=0CGMQ6AEwCQ#v=onepage&amp;q=Wolfgang%20Tomaseth&amp;f=false" target="_blank">Diesen Weg</a> hatten im Jahr 2000 die Südtiroler Reinhold und Hubert Messner, Hanspeter Eisendle und Wolfgang Tomaseth bis auf eine Höhe von 7500 Metern erstmals begangen. Die Kinshofer-Route wird trotzdem nicht verwaisen, da die Polen Tomasz Machiewicz, Marek Klonowski und Lukasz Biernacki dort aufsteigen wollen. Im Gegensatz zum äußerst erfahrenen Duo Moro/Urubko hat keiner der drei bisher einen Achttausender bestiegen, schon gar nicht im Winter.</p>
<p><strong>Lager 2 am K 2</strong></p>
<p>Eine weitere <a href="http://polishwinterhimalaism.pl/pages/aktualna-wyprawa/gasherbrum.php" target="_blank">polnische Expedition</a> versucht sich am Gasherbrum I. Auf dem Weg dorthin befinden sich auch der Österreicher <a href="http://www.gerfriedgoeschl.at/" target="_blank">Gerfried Göschl</a> und sein Team. Schon deutlich weiter sind die russischen Bergsteiger am K 2. Sie haben auf der <a href="http://www.bergfieber.de/berge/bergsteiger/bios/cesen.htm" target="_blank">Cesen</a>-Route <a href="http://k2-winterclimb.ru/eng/" target="_blank">Lager 2 in 6350 Meter erreicht</a>. Ob das dort aufgestellte Zelt allerdings den schweren Sturm überlebt hat, der zuletzt am zweithöchsten Berg der Erde wütete, wird sich zeigen. Wir erfahren es bald - über den Schamanen, der durch eine andere Dimension der physischen Welt reist.</p>
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		<title>Klimawandel am Nanga Parbat</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Alpen versinken im Schneechaos, das Rheinland nicht. Hier herrschen derzeit Temperaturen wie im Herbst und auch sonst fühlt es sich eher wie November an: nass, windig, dunkel. Von Winter (noch) keine Spur. Im Karakorum sieht das natürlich anders aus. Minus 21 Grad zeigt das Thermometer im Basislager von Simone Moro und Denis Urubko. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12727" aria-labelledby="figcaption_attachment_12727" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/zelt-bei-nacht.jpg" rel="lightbox[12717]"><img class="size-medium wp-image-12727" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/zelt-bei-nacht-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nacht am Nanga Parbat</p></div>
<p>Die Alpen versinken im Schneechaos, das Rheinland nicht. Hier herrschen derzeit Temperaturen wie im Herbst und auch sonst fühlt es sich eher wie November an: nass, windig, dunkel. Von Winter (noch) keine Spur. Im Karakorum sieht das natürlich anders aus. Minus 21 Grad zeigt das Thermometer im Basislager von Simone Moro und Denis Urubko. Der Italiener und der Ukrainer wollen den <a href="http://www.thenorthfacejournal.com/category/nanga-parbat/" target="_blank">Nanga Parbat erstmals im Winter</a> besteigen. Doch die beiden sind nicht allein am &#8220;Nackten Berg&#8221;. Eine polnische Expedition hat sich dasselbe Ziel gesteckt. Mit 8125 Metern ist der Nanga Parbat die Nummer neun unter den Bergen, doch je nach Betrachtungsweise kann er auch als der höchste gelten.</p>
<p><span id="more-12717"></span>Sieht man nämlich den 27 Kilometer entfernten Fluss Indus als Tal an, so thront der Gipfel etwa 7000 Meter darüber &#8211; Rekord. Wie auch immer, ein mächtiger Berg. Nicht umsonst wird der Nanga Parbat auch „Diamir“ genannt, König der Berge.</p>
<p><strong>Aus Gletscher wurde Moräne</strong> </p>
<div id="attachment_12729" aria-labelledby="figcaption_attachment_12729" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/simone_denis_aufbruch.jpg" rel="lightbox[12717]"><img class="size-medium wp-image-12729" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/simone_denis_aufbruch-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Auf geht&#039;s, Simone (l.) und Denis!</p></div>
<p>Simone und Denis haben ihr Basislager auf dem an der Westseite des Bergs gelegenen Diamir-Gletscher in 4230 Meter Höhe aufgeschlagen. Einmal sind sie bereits in Richtung des geplanten Lagers 1 auf 5100 Metern aufgestiegen, mussten aber wegen zu großer Lawinengefahr umkehren. Urubko traute seinen Augen nicht. „Was für eine Überraschung! Als Folge der globalen Erwärmung ist dort der Gletscher innerhalb von neun Jahren weggeschmolzen und hat sich in eine Moräne verwandelt“, schreibt <a href="http://urubko.blogspot.com/" target="_blank">Denis in seinem Blog</a>. Der 38-Jährige hat alle 14 Achttausender ohne Atemmaske bestiegen, den Nanga Parbat im Sommer 2003 über die <a href="http://www.bergfieber.de/weltberge/achttausender/nanga/expeditionen/1962.htm" target="_blank">Kinshofer-Route</a>. Heute war der letzte geplante Ruhetag im Basislager. Simone hat ihn genutzt, um an seinem neuen Buch zu arbeiten – <a href="http://simonemoro.gazzetta.it/" target="_blank">mit der Wärmeflasche</a> unter dem Computer. Morgen wollen die Bergsteiger weiteres Material den Berg hinaufbringen.</p>
<p><strong>Russen am K 2 in Lager 1</strong></p>
<p>Auch am K 2 wird hart gearbeitet. Die Mitglieder der russischen Expedition, die den zweithöchsten Berg der Erde ebenfalls erstmals im Winter besteigen wollen, haben in Lager 1 auf 5500 Metern übernachtet und von dort aus die Route um einige Seillängen weiter nach oben versichert. „Das Wetter war akzektabel“, heißt es im <a href="http://k2-winterclimb.ru/eng/s/3/news.html" target="_blank">Tagebuch der Russen</a>. „Nur die Sonne hat sich nicht blicken lassen.“ Das kenne ich aus dem Rheinland.</p>
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		<title>Schöne Lawine, sagt Simone</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 12:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Expeditionen]]></category>
		<category><![CDATA[K 2]]></category>
		<category><![CDATA[Moro]]></category>
		<category><![CDATA[Nanga Parbat]]></category>
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		<category><![CDATA[Vilsmaier]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Wulff ist schuld. Daran, dass ich heute ein Schlafdefizit habe. Die mäßig unterhaltsame „Das war ein schwerer Fehler“-Show des Bundespräsidenten sorgte dafür, dass der Nanga-Parbat-Film von Joseph Vilsmaier in der ARD-Programmlawine immer weiter nach hinten rutschte und schließlich erst zu nachtschlafener Zeit zum Stillstand kam. Nicht, dass mich der Vilsmaier-Spielfilm über das Messnersche Brüderdrama [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12671" aria-labelledby="figcaption_attachment_12671" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/nanga-parbat.jpg" rel="lightbox[12663]"><img class="size-medium wp-image-12671" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/nanga-parbat-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nanga Parbat</p></div>
<p>Christian Wulff ist schuld. Daran, dass ich heute ein Schlafdefizit habe. Die mäßig unterhaltsame „Das war ein schwerer Fehler“-Show des Bundespräsidenten sorgte dafür, dass der Nanga-Parbat-Film von Joseph Vilsmaier in der ARD-Programmlawine immer weiter nach hinten rutschte und schließlich erst zu nachtschlafener Zeit zum Stillstand kam. Nicht, dass mich der Vilsmaier-Spielfilm über das Messnersche Brüderdrama von 1970 mehr vom Fernsehsessel gehauen hätte als das Wulffsgeheul. Aber immerhin entführte er mich zum „Nackten Berg“ in Pakistan und animierte mich, heute früh doch einmal nachzusehen, ob es Neuigkeiten von den Winterexpeditionen im Karakorum gibt.</p>
<p><strong><span id="more-12663"></span>„Rambo-Bergsteiger sterben früh“</strong></p>
<p>Simone Moro und Denis Urubko sind inzwischen <a href="http://www.thenorthfacejournal.com/moro-and-urubko-reach-nanga-parbat-basecamp-4230mt/" target="_blank">im 4230 Meter hohen Basislager</a> auf der Diamirseite des Nanga Parbat eingetroffen und erstmals <a href="http://www.thenorthfacejournal.com/first-reconaissance-towards-camp-1/" target="_blank">zum Einstieg der Route gewandert</a>. Laut Simone sind die Temperaturen im winterlichen Rahmen: minus 15 Grad am Tag, minus 18 in der Nacht. Eine riesige Lawine habe sich gestern vom Mazeno-Grat, dem Südwest-Grat, gelöst. In sicherer Entfernung, „ein schöner Anblick von hier aus“, schreibt <a href="http://www.facebook.com/#!/moro.simone" target="_blank">Simone in Facebook</a>. Die Lawinengefahr gerade im unteren Bereich des Bergs lässt den Italiener am Erfolg des Unternehmens zweifeln. Elfmal wurde der Nanga Parbat bisher im Winter angegangen, alle Versuche scheiterten. Simone gibt sich bescheiden und vorsichtig: „Rambo-Bergsteiger sterben gewöhnlich früh. Und wir sind alles andere als unbesiegbar“, sagt <a href="http://www.planetmountain.com/english/News/shownews1.lasso?l=2&amp;keyid=38953" target="_blank">Simone in einem Interview</a>. Für ihn und Denis spricht, dass sie ein eingespieltes Team sind. Seit zwölf Jahren sind Moro und Urubko häufig gemeinsam unterwegs. In dieser Zeit gelangen ihnen unter anderem die spektakulären erstmaligen Winterbesteigungen der Achttausender Makalu (2009) und Gasherbrum II (2011).</p>
<p><strong>Gabl im Unruhestand</strong></p>
<div id="attachment_12675" aria-labelledby="figcaption_attachment_12675" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Charly-Gabl.jpg" rel="lightbox[12663]"><img class="size-medium wp-image-12675" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Charly-Gabl-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Chary Gabl</p></div>
<p>Die Mitglieder der <a href="http://k2-winterclimb.ru/eng/" target="_blank">russischen Winterexpedition</a> am K 2 haben bereits damit begonnen, die Route mit Fixseilen zu versichern. Am Dienstag erreichten sie eine Höhe von 5900 Metern. Die Bergsteiger verlassen sich auch weiterhin auf die Prognosen des erfahrenen Wetterfroschs Karl, genannt <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/05/12/schlaflos-in-innsbruck/" target="_blank">„Charly“ Gabl</a>. Seit 1. Dezember ist der Österreicher eigentlich im Ruhestand, doch so ganz kann und will er es offenbar nicht lassen. Die Temperaturen im Gipfelbereich des K 2 liegen nach Angaben Gabls derzeit bei minus 51 Grad Celsius, Tendenz eher fallend. Wahrlich kein Frühlingswetter wie hierzulande.</p>
<p><strong>Erfolg für Kammerlander und Co.</strong></p>
<div id="attachment_12421" aria-labelledby="figcaption_attachment_12421" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/bergsteiger.jpg" rel="lightbox[12663]"><img class="size-medium wp-image-12421" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/bergsteiger-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kammerlander (l.) und Stangl </p></div>
<p>In der Antarktis gelang es dem Südtiroler Hans Kammerlander sowie den beiden Österreichern Christian Stangl und Robert Miller, den 4852 Meter hohen Mount Tyree zu besteigen. Damit ist der 55 Jahre alte Kammerlander<a href="http://www.kammerlander.com/dt-aktuell-hans.htm" target="_blank"> der erste, der auf allen &#8220;Second Seven Summits&#8221; stand</a>, den zweithöchsten Bergen aller Kontinente. Neben dem Mount Tyree sind das der K 2 (8611 Meter, Pakistan/Asien), der Ojos del Salado (6893 Meter, Chile/Südamerika), der Mount Logan (5959 Meter, Kanada/Nordamerika). der Mount Kenia (5199 Meter, Kenia/Afrika), der Dychtau (5204 Meter, Russland/Europa) und der Puncak Trikora (4730 Meter, Indonesien/Ozeanien). <a href="http://skyrunning.at/de/content/21-weltgipfel-0" target="_blank">Christian Stangl</a>, 2010 durch seine <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2010/10/17/zurechtgelegt/" target="_blank">Gipfellüge vom K 2</a> zu fragwürdiger Berühmtheit gelangt, hat sich das Ziel gesetzt, neben den Seven und Second Seven auch noch die Third Seven Summits zu besteigen, also die jeweils drei höchsten Berge aller Kontinente.</p>
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		<title>Gerlindes Gipfelfoto vom K 2</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 14:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Expeditionen]]></category>
		<category><![CDATA[Gipfelfoto]]></category>
		<category><![CDATA[K 2]]></category>
		<category><![CDATA[Kaltenbrunner]]></category>

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		<description><![CDATA[Gipfelfotos gibt es nicht erst seit gestern. 1861 bestiegen die französischen Brüder Auguste-Rosalie und Louis-Auguste Bisson den Mont Blanc und dokumentierten das Unternehmen mit ihren aufwändig produzierten Fotografien. 25 Träger waren nötig, um die Ausrüstung auf den 4810 Meter hohen Gipfel zu schaffen. Fotos vom Aufstieg (siehe l.) sind erhalten, Gipfelbilder leider nicht. Angeblich gelangen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/aufstieg-mont-blanc.jpg" rel="lightbox[9809]"><img class="alignleft size-full wp-image-10029" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/aufstieg-mont-blanc.jpg" alt="Hisotorisches Foto von 1861: Aufstieg zum Mont Blanc" width="200" height="300" /></a>Gipfelfotos gibt es nicht erst seit gestern. 1861 bestiegen die französischen Brüder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Auguste_Rosalie_Bisson" target="_blank">Auguste-Rosalie und Louis-Auguste Bisson</a> den Mont Blanc und dokumentierten das Unternehmen mit ihren aufwändig produzierten Fotografien. 25 Träger waren nötig, um die Ausrüstung auf den 4810 Meter hohen Gipfel zu schaffen. Fotos vom Aufstieg (siehe l.) sind erhalten, Gipfelbilder leider nicht. <a href="http://3dalps.wordpress.com/bisson/" target="_blank">Angeblich</a> gelangen den Brüdern ganz oben mehrere gute Aufnahmen.<br />
Im 20. Jahrhundert wurde die Fotokamera ein wichtiger Bestandteil der Bergsteiger-Ausrüstung. Gipfelerfolge wollten dokumentiert sein. Die Briten George Leigh Mallory und Andrew Irvine hatten 1924 am Mount Everest eine <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/1.9006.html" target="_blank">Kleinbildkamera im Gepäck</a>, als sie zu ihrem Gipfelversuch aufbrachen, von dem sie nicht mehr zurückkehrten. Die Leiche Mallorys wurde 1999 gefunden, die Kamera bis heute nicht. Von der Erstbesteigung 1953 gibt es nur ein Gipfelfoto Tenzing Norgays, geschossen von Edmund Hillary. <a href="http://diepresse.com/home/panorama/welt/355036/Sir-Edmund-Hillary_Vom-Imker-zum-BergsteigerMythos" target="_blank">Der Neuseeländer sagte später</a>, sein Seilpartner habe bis dahin in seinem Leben kein Foto gemacht und der Gipfel des höchsten Bergs der Erde sei nicht gerade der richtige Ort gewesen, um es zu lernen.<br />
Heute wird eine spektakuläre Bergbesteigung ohne Gipfelfoto kaum noch anerkannt. 2010 enttarnte ein Bild den Österreicher Christian Stangl am K 2 als <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/1.9492.html" target="_blank">Gipfelschwindler</a>. Experten hatten sehr schnell bemerkt, dass das vermeintliche Gipfelfoto viel weiter unten entstanden war.<span id="more-9809"></span></p>
<p><strong>Lebenstraum erfüllt</strong></p>
<p><img style="margin: 0px 11px 0px 0px" src="/abenteuersport/images/news/9809.3.jpg" alt="" align="left" />Niemand bezweifelt, dass Gerlinde Kaltenbrunner letzte Woche den zweithöchsten Berg der Erde bestiegen hat. Aber natürlich lechzten alle nach dem Gipfelfoto. Schließlich ist die Österreicherin die erste Frau, die auf allen 14 Achttausendern stand, ohne Flaschensauerstoff verwendet zu haben – eine sportliche Leistung erster Güte. Auf dem Bild sieht man förmlich, wie Zentnerlasten von ihren Schultern fielen, als sie bei ihrer vierten K-2-Expedition den höchsten Punkt erreichte. „Mein Lebenstraum ist endlich in Erfüllung gegangen“, <a href="http://www.nationalgeographic.de/die-welt-von-ng/special/gerlinde-kaltenbrunner-expedition-zum-k2/exklusiver-bericht-von-gerlinde-kaltenbrunner" target="_blank">sagte Gerlinde</a> nach ihrer sicheren Rückkehr. Und wie war es, als sie auf 8611 Metern ankam? „Es hat wirklich alles geleuchtet rundherum“, erzählte die 40-Jährige. „Es war ein majestätischer, ergreifender Moment für mich. Ich habe das Funkgerät eingeschaltet und einfach weinen müssen.“</p>
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