More DW Blogs DW.DE

Abenteuer Sport

mit Stefan Nestler

UFO über Everest?

Ja, was fliegt denn da?

So ein richtiger Weltuntergang hat doch auch etwas Gutes. Im Bezirk Morang im Osten Nepals freuten sich die Kinder über einen außerplanmäßigen schulfreien Tag. Rund 30 Schulen blieben geschlossen, weil sich das Gerücht über den angeblich heute anstehenden Tag des Jüngsten Gerichts auch bis dorthin herumgesprochen hatte. Zu meinen Bloglesern gehören die Nepalis in Morang offensichtlich nicht. Sonst wüssten sie ja, dass der Biene-Maja-Kalender irrt und die Welt am 29. Mai 2013 untergeht, dem 60. Jahrestag der Everest-Erstbesteigung. Dazu passt, was aufmerksame Beobachter im linken Teil des (von mir heute angepriesenen) hoch aufgelösten Bild des Mount Everest entdeckt haben: Da fliegt doch irgendetwas über den Gipfel des 6636 Meter hohen Khumbutse. Zu groß für einen Vogel, seltsame Form. Ganz klar, ein UFO auf Erkundungsflug.

Datum

21. Dezember 2012 | 16:13

Teilen

Feedback

Comments deactivated

Everest giga(pixel)ntisch

Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

David Breashears hat uns schon vor Weihnachten beschenkt. Der Bergsteiger und Filmemacher aus den USA stellte auf die Homepage der 2007 von ihm gegründeten Organisation „Glacier Works“ ein gigantisches Bild des Mount Everest (unbedingt hier klicken!). Aufgenommen vom 7161 Meter hohen Pumori zeigt es den höchsten Berg der Erde in der Wahnsinnsauflösung von mehr als vier Gigapixel, sprich vier Milliarden Pixel. Das Bild wurde aus 400 Einzelbildern zusammengesetzt. Wenn ihr hineinzoomt, könnt ihr in der Lhotseflanke die Zelte von Lager drei erkennen und sogar Bergsteiger, die am Fixseil aufsteigen. „Glacier Works“ will dokumentieren, wie der Klimawandel weltweit die Gletscher verändert hat. David Breashears, der gestern seinen 57. Geburtstag feierte, hat jede Menge Everest-Erfahrung. Achtmal war er am Chomolungma, fünfmal erreichte er den Gipfel. David setzte mit seinen Filmen von den höchsten Bergen der Welt neue Maßstäbe, etwa 1996 mit dem IMAX-Film „Everest – Gipfel ohne Gnade“.

Datum

21. Dezember 2012 | 12:25

Teilen

Feedback

Comments deactivated

Für Weltuntergang gesperrt

Pic de Bugarach

Wer sagt, es sei unmöglich, den Mount Everest zu sperren? Für die nächsten Tage sind gleich zwei Berge zur verbotenen Zone erklärt worden. Allerdings geht es dabei auch nicht nur um den Verfall bergsteigerischer Sitten, sondern um – Achtung durchatmen! – den Weltuntergang. Nach dem Kalender der Biene Maja endet die Welt ja am 21. Dezember, also morgen. Angeblich. Und das Gerede darüber hat zu einem Massenansturm auf zwei Berge geführt. Einer liegt in Südfrankreich, ein anderer in Argentinien.

Datum

20. Dezember 2012 | 1:13

Teilen

Feedback

1 Kommentar

Blog über Facebook abonnieren

Ich selbst gehöre zwar nicht gerade zur„Fratzebuch“-Generation, und doch habe ich einen Facebook-Account (de-de.facebook.com/stefan.nestler.1).  Den nutze ich, um darüber zu informieren, wann wieder etwas Neues im Blog steht. Wenn ihr auch einen Account habt, könnt ihr euch – selbst wenn ihr nicht zum Kreis meiner Facebook-Freunde gehört – darüber informieren lassen, wann immer ich einen neuen Blog-Eintrag poste. Ganz einfach auf meiner FB-Seite auf „Abonnieren“ (siehe Pfeil) drücken.

 

 

Datum

17. Dezember 2012 | 21:16

Teilen

Feedback

Comments deactivated

Mit dem Rad zum Südpol

Eric hat für die Expedition hart trainiert

Versägt zu werden, kratzt am Selbstbewusstsein. Mir geht das so, wenn ich auf dem Fahrrad kräftig in die Pedale trete und trotzdem überholt werde – womöglich sogar von einem Fahrer, der (noch) älter ist als ich. Inzwischen habe ich mir jedoch angewöhnt, nach der frustrierenden Überholaktion blitzschnell auf den Rahmen des gegnerischen Fahrrads zu blicken. Und siehe da, häufig bringt das die Entwarnung: Klar, ein E-Doper! Im ewigen Eis hätten Elektrofahrräder keine Chance. Ein kompakter Hochleistungsakku für die dort herrschenden extremen Temperaturen muss erst noch entwickelt werden. Und so bricht Eric Larsen in diesen Tagen mit seinem Geländerad garantiert E-ungedopt Richtung Südpol auf.

Datum

15. Dezember 2012 | 16:38

Teilen

Feedback

Comments deactivated

Maurice Herzog ist tot

Maurice Herzog (1919-2012)

Einer der Pioniere des Himalaya-Bergsteigens ist tot. Der Franzose Maurice Herzog starb im Alter von 93 Jahren. Am 3. Juni 1950 hatte er mit seinem Landsmann Louis Lachenal den 8091 Meter hohen Gipfel der Annapurna erreicht – es war die erste Besteigung eines Achttausenders. Beide verzichteten auf Flaschensauerstoff. „Ich war zutiefst gerührt. Noch nie hatte ich ein solches Glücksgefühl empfunden“, schrieb Herzog später in seinem Bestseller „Annapurna“.  Der Rückweg vom Gipfel verlief dramatisch.

Datum

14. Dezember 2012 | 18:51

Teilen

Feedback

Comments deactivated

Der falsche Everest

Der richtige Everest (Mitte oben, links der Makalu)

Na, da dürfen wir doch der NASA eine Nase drehen. Das Foto von Bord der Internationalen Raumstation ISS, auf dem angeblich der Mount Everest zu sehen sein sollte und das mich – wie ihr lesen konntet – in tiefe Verwirrung gestürzt hatte, zeigte einen anderen Berg.  „Es ist nicht der Everest“, räumte ein NASA-Sprecher ein. „Es handelt sich um den Saser-Muztagh-Gebirgszug in der indischen Region Kaschmir.“ Sprich die über 7000 Meter hohen Saser-Kangri-Gipfel. Da hat die NASA also einen doppelten Bock geschossen.

Datum

14. Dezember 2012 | 12:43

Teilen

Feedback

Comments deactivated

Teil 1 des Everest-Rätsels gelöst

Bin ich blöd! Das Original-Bild von der NASA-Seite war nur um 180 Grad gedreht. Danke Jan, dass du das Brett vor meinem Kopf beiseite geschoben hast! Bleibt noch die Frage, welcher Berg wo ist.

Datum

13. Dezember 2012 | 10:25

Teilen

Feedback

Comments deactivated

Everest-Suchbild

Welcher Berg ist wo?

Räumliches Vorstellungsvermögen war noch nie meine große Stärke. Und so sind Berg-Aufnahmen aus dem All für mich erst einmal immer Suchbilder. In der weltweiten Zwitschergemeinde wird derzeit ein Bild (siehe links) des russischen Kosmonauten Juri Malenchenko gefeiert, das er am 9. November von Bord der Internationalen Raumstation ISS geschossen hat. Es zeigt – so die Twitterer – in der Mitte den Mount Everest. So weit, so gut. Aber schaue ich nun auf die von der Sonne beschienene Nordwand? Und wo ist dann der Makalu? Gar nicht mehr auf dem Bild? Oder ist es doch von Süden her aufgenommen und ich blicke in die Everest-Südwestwand. Oder die Lhotse-Südwand? Richtig verwirrt bin ich, seitdem ich auf der NASA-Seite nach dem Original-Bild gesucht habe.

Datum

12. Dezember 2012 | 16:54

Teilen

Feedback

Comments deactivated

+ 1 Grad = 2 x Kunstschnee

Schneespucker, Wasser- und Stromfresser

Zehn Jahre liegt es bereits zurück: das Internationale Jahr der Berge. Die Vereinten Nationen hatten es auf Antrag Kirgistans für 2002 ausgerufen, um klar zu machen, wie wichtig und damit schützenswert die Bergwelt für die Menschheit ist. Damit dieses Bewusstsein auch anschließend noch wach blieb, erklärten die UN den 11. Dezember zum jährlich wiederkehrenden Internationalen Tag der Berge. Die Gelegenheit, anlässlich des morgigen Aktionstags den Finger in Bergwunden zu legen, hat jetzt der Deutsche Alpenverein genutzt. Er hat scharf kritisiert, dass die Liftbetreiber in den bayrischen Skigebieten immer mehr Schneekanonen einsetzen.

Datum

10. Dezember 2012 | 15:54

Teilen

Feedback

Comments deactivated

Luxus für Verpimpelte

Schnee in Köln

Schon als Kind habe ich auf diese seltenen Tage gewartet: an denen sich eine dichte Schneedecke über meine Heimatstadt Köln legte. Herrlich. Die Straßen gehörten nun nicht mehr den Autos, sondern uns und unseren Schlitten. Wir bauten Schneemänner und lieferten uns schier endlose Schneeballschlachten. Die Faszination ist geblieben. An diesem Wochenende hat Köln wieder einmal ein weißes Kleid angelegt – und ich genieße den Winter am Rhein, obwohl fernab der Berge. Draußen, selbstverständlich. Die neueste Errungenschaft des Skigebiets Hochzillertal entlockt mir nur ein müdes Lächeln.

Datum

8. Dezember 2012 | 21:36

Teilen

Feedback

Comments deactivated

Everest-Winterbesteigung im Jobcenter

Schrittzähler anlegen und hinauf!

Wofür der arme Everest alles herhalten muss! Die Schlagzeile “Arbeitslose stürmen den Mount Everest” weckt meine Neugier. Und ich staune nicht schlecht, als ich weiterlese: Das Jobcenter in Brandenburg an der Havel hat sich etwas ganz Besonderes (und nach Ansicht der Verantwortlichen wahrscheinlich wahnsinnig Originelles) einfallen lassen, um seine Klientel in Bewegung zu bringen. 18 Langzeit-Arbeitslose und vier Mitarbeiter des Jobcenters werden in den nächsten 40 Tagen einen Schrittzähler tragen und sollen virtuell den höchsten Berg der Erde besteigen. Einmal in der Woche werden die Werte in den Computer eingespeist. “Dann wird jeder Gruppe gezeigt, an welcher Berghütte sie gerade ist”, sagt eine Sprecherin der Arbeitsagentur. Berghütte am Everest? Ah ja. 

Datum

4. Dezember 2012 | 17:22

Teilen

Feedback

1 Kommentar

Winter-Wahrheiten und ein (halbes) Märchen

Winter am Nanga Parbat

Der Winter steht kalendarisch vor der Tür, meteorologisch ist er längst im Haus. Für die Wetterfrösche beginnt die kalte Jahreszeit nämlich schon am 1. und nicht erst am 21. Dezember. Das passt zum heutigen Blick aus dem Fenster: Selbst hier im Rheinland fallen Schneeflocken. Sie bleiben jedoch nicht lange liegen. Das ist an den höchsten Bergen der Welt naturgemäß anderes. Auch in diesem Winter werden sich wieder einige wetterfeste Bergsteiger an jenen Achttausendern im Karakorum versuchen, die noch nie im Winter bestiegen wurden. 

Datum

3. Dezember 2012 | 18:29

Teilen

Feedback

1 Kommentar

Vermisst in Nepal

Dolpo

Gestern war der 54. Geburtstag von Mario Menichetti. Doch gefeiert wurde bei ihm zu Hause nicht – ganz im Gegenteil. Marios Frau Diana wird die Suche nach Mario vorerst einstellen lassen müssen, weil ihr das Geld ausgeht. Der Mann aus Salem am Bodensee wird seit mehreren Wochen im Dolpo im Westen Nepals vermisst. Der begeisterte Wanderer und Nepal-Kenner war Mitte Oktober zum so genannten Dhorpatan Dolpo Trek aufgebrochen – alleine. Am 26. Oktober wurde der deutsche Trekkingtourist beim Eintritt in den Dhorpatan Nationalpark registriert. Dann verlor sich seine Spur.

Datum

1. Dezember 2012 | 15:15

Teilen

Feedback

1 Kommentar

Ständige Bergrettung in Nepal?

Bergrettung per Hubschrauber in Nepal

Die Zeit ist reif, findet Ang Tshering. Nepal benötige eine ständige professionelle Bergrettung für große Höhen, die im Notfall sofort zur Stelle sei. „Das Klettern im Himalaya wird immer beliebter, und die Gefahr in den Bergen durch Klimawandel und globale Erwärmung wächst“, begründet der 59 Jahre alte Sherpa seinen Vorstoß. „Wir brauchen bestens ausgebildete, erfahrene und gut ausgerüstete einheimische Retter, die sich mit Medizin, Bergsteigen und im Fliegen auskennen.“ Eine solche nepalesische Rettungseinheit sei aber nur mit ausländischer Hilfe auf die Beine zu stellen. Ang Tshering ist nicht irgendwer in Nepal.

Datum

29. November 2012 | 17:31

Teilen

Feedback

2 Kommentare