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	<title>Abenteuer Sport &#187; Porträts</title>
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	<description>Blog über Expeditionen und Grenzerfahrungen</description>
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		<title>Vor 35 Jahren: Reinhard Karl auf dem Everest</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 12:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mount Everest]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[35. Jahrestag]]></category>
		<category><![CDATA[Oswald Oelz]]></category>
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		<description><![CDATA[„Die letzten Schritte bewältigen Oswald und ich Arm in Arm. Wir sind oben. Wir fallen uns um den Hals. Es ist zwölf Uhr mittags. Wir sind am Ziel unserer Wünsche, kurz unter dem Himmel.“ Das schreibt Reinhard Karl später in seinem Buch „Erlebnis Berg. Zeit zum Atmen“ über jenen Augenblick am 11. Mai 1978, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_15375" aria-labelledby="figcaption_attachment_15375" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Reinhard-Karl-DAV.jpg" rel="lightbox[21615]"><img class="size-medium wp-image-15375" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Reinhard-Karl-DAV-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Reinhard Karl (1946-1982)</p></div>
<p>„Die letzten Schritte bewältigen Oswald und ich Arm in Arm. Wir sind oben. Wir fallen uns um den Hals. Es ist zwölf Uhr mittags. Wir sind am Ziel unserer Wünsche, kurz unter dem Himmel.“ Das schreibt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Karl" target="_blank">Reinhard Karl</a> später in seinem Buch „<a href="http://www.bruckmann.de/titel-5152-erlebnis_berg_zeit_zum_atmen_0.html" target="_blank">Erlebnis Berg. Zeit zum Atmen</a>“ über jenen Augenblick am 11. Mai 1978, als er zusammen mit dem Österreicher <a href="http://www.oswald-oelz.ch/cv.php" target="_blank">Oswald Oelz</a> den 8850 Meter hohen Gipfel des Mount Everest erreicht. Die beiden gehören zu einer von <a href="http://www.nairz.at/" target="_blank">Wolfgang Nairz</a> geleiteten österreichischen Expedition, drei Tage vorher ist Reinhold Messner und Peter Habeler ihr historischer<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2013/05/08/vor-35-messner-habeler-everest/" target="_blank"> erster Aufstieg ohne Flaschensauerstoff</a> gelungen. Karl und Oelz benutzen Atemmasken. Reinhard ist der erste Deutsche, der auf dem Dach der Welt steht.<span id="more-21615"></span></p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/oelz_karl_everest.mp3">Oelz und Karl über die Momente auf dem Everest-Gipfel</a></p>
<p><strong>Ein 68er als Bergsteiger</strong></p>
<p>Das Bergsteigen ist Reinhard Karl nicht in die Wiege gelegt. 1946 wird er in Heidelberg geboren, in der Pfalz, fernab der Berge. Mit 14 Jahren beginnt Reinhard eine Lehre als Automechaniker, der „dreckigste und mieseste aller Traumjobs“, wie er später schreibt. Mit 17 macht er seine erste Klettertour. Das Bergsteigen am Wochenende wird zur Flucht vor dem ungeliebten Job. Als ihm der Inhaber der Autowerkstatt kündigt, beginnt Reinhard in Frankfurt zu studieren und gerät mitten in die 1968er-Studentenbewegung. Als Bergsteiger werden seine Touren extremer. Reinhard durchsteigt die Eiger-Nordwand, klettert an den Granitwänden des Yosemite-Nationalparks. 1977 eröffnet er mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kiene" target="_blank">Helmut Kiene</a> am Fleischbank-Südostpfeiler im Wilden Kaiser die „<a href="http://www.climbing.de/uploads/media/Alpinklettern_Fleischbank.pdf" target="_blank">Pumprisse</a>“, eine bahnbrechende Kletterroute, die erste im siebten Schwierigkeitsgrad.</p>
<p><strong>Traum erfüllt</strong></p>
<div id="attachment_14143" aria-labelledby="figcaption_attachment_14143" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/everest-sued.jpg" rel="lightbox[21615]"><img class="size-medium wp-image-14143" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/everest-sued-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Everest-Südseite</p></div>
<p>Reinhard hat sich inzwischen auch einen Namen als Bergfotograf gemacht. Für eine große deutsche Zeitschrift soll er im Frühjahr 1978 Fotos von der Everest-Expedition machen. Deshalb wird der damals 31-Jährige eingeladen. Karls bis dahin höchster Gipfel ist der 4810 Meter hohe Mont Blanc gewesen. Jetzt bietet sich ihm erstmals die Möglichkeit, sich an einem Achttausender zu versuchen, und dann gleich am höchsten aller Berge. „Für mich war die Chance am Anfang eins zu 1000, da hochzukommen“, schreibt Reinhard. „Ich war ja kein Expeditionsmitglied, ich war ja ein durch Zufall hergelaufener Preuße, der Fotos machen sollte.“ Doch Karl hat einen „Standard-Tagtraum“, wie er es nennt: „Den Everest ganz oben zu betreten. Dutzende Male habe ich so schon den Gipfel bestiegen. Allein, mit anderen, erschöpft, glücklich, im Sturm und bei Sonnenschein. Die Fotos, die ich von anderen Gipfelbesteigungen sah, haben sich zu meinem Besteigungs-Traumfilm vermehrt.“</p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Oswald-Oelz-über-Reinhard-Karl-1978-am-Everest.mp3">Oswald Oelz über Reinhard Karl 1978 am Everest</a></p>
<p>Bei leichtem Schneetreiben brechen Reinhard und Oswald vom Südsattel aus auf. Das Thermometer zeigt 35 Grad minus, der Wind bläst mit 50 Stundenkilometern. Nach sechs Stunden erreichen die beiden den Gipfel. Zurück in Deutschland erhält Karl das „Silberne Lorbeerblatt“, die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik für Sportler. Beim anschließenden Bankett sagt Reinhard zum damaligen Innenminister Gerhart Baum: „Wissen Sie, wenn ich nicht Bergsteiger geworden wäre, wäre ich vielleicht Terrorist geworden.“</p>
<p><strong>Tod in der Eislawine</strong></p>
<div id="attachment_15365" aria-labelledby="figcaption_attachment_15365" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Cho-Oyu-Suedseite.jpg" rel="lightbox[21615]"><img class="wp-image-15365 " src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Cho-Oyu-Suedseite-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Cho Oyu</p></div>
<p>1979 besteigt Karl mit dem Gasherbrum II seinen zweiten Achttausender. Dann reißt seine Erfolgsserie. Reinhard scheitert am Cerro Torre in Patagonien, muss am Nanga Parbat aufgeben und auch der K 2 hält ihn auf Distanz. Beim Versuch, den Cho Oyu über die Südwand zu besteigen,<a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2012/06/14/vor-uber-30-jahren-reinhard-karl-stirbt-am-cho-oyu/" target="_blank"> stirbt Karl am 19. Mai 1982</a> im Zelt auf 6700 Metern Höhe in einer Eislawine. Ein Eisbrocken hat den 35-Jährigen im Gesicht getroffen.</p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Reinhard-Karls-letztes-Interview-am-Cho-Oyu-1982.mp3">Reinhard Karls letztes Interview am Cho Oyu 1982</a></p>
<p><strong>Wirklich oben bist du niemals</strong></p>
<p>Bis heute genießen Reinhard Karls Schriften und Bilder Kultstatus &#8211; auch seine Worte über die Momente auf dem Dach der Welt: „Wir machen Gipfelfotos für das Familienalbum: Ich, der Gipfelsieger. Ich, der Übermensch. Ich, das atemlose Wesen. Ich der Reinhard auf einem Schneehaufen. Langsam kommen mir die Kälte, der Wind und meine Erschöpfung zu Bewusstsein. Langsam kommt nach der Freude die Traurigkeit, ein Gefühl der Leere: Eine Utopie ist Wirklichkeit geworden. Ich ahne, dass auch der Everest nur ein Vorgipfel ist, den wirklichen Gipfel werde ich nie erreichen.“</p>
<p>P.S. Ich empfehle euch die Reinhard-Karl-Biographie von <a href="http://www.as-verlag.ch/start_01_frameset.html" target="_blank">Tom Dauer: „Ein Leben ohne Wenn und Aber“</a>. Die dort beiliegende CD (mit einem Radio-Feature und O-Tönen von Karl) habe ich vor elf Jahren verzapft.</p>
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		<title>Venables&#8217; unerfüllbarer Everest-Wunsch</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 19:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mount Everest]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul Teare]]></category>
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		<description><![CDATA[Stephen Venables kann in diesem Mai gleich zweimal Everest-Jubiläum feiern. Den 60. Geburtstag der Erstbesteigung und seinen ganz persönlichen Jahrestag. Am 12. Mai vor 25 Jahren bestieg Venables als erster Brite ohne Flaschensauerstoff den höchsten Berg der Erde. Ein Meilenstein. „Ich hatte 1988 das Glück, an einem neuen Kapitel der Berggeschichte mitzuschreiben, als ich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21289" aria-labelledby="figcaption_attachment_21289" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Stephen-Venables-Südgeorgie.jpg" rel="lightbox[21279]"><img class=" wp-image-21289 " src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Stephen-Venables-Südgeorgie-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Venables auf Süd-Georgien in der Antarktis</p></div>
<p><a href="http://www.stephenvenables.com/about.asp" target="_blank">Stephen Venables</a> kann in diesem Mai gleich zweimal Everest-Jubiläum feiern. Den 60. Geburtstag der Erstbesteigung und seinen ganz persönlichen Jahrestag. Am 12. Mai vor 25 Jahren bestieg Venables als erster Brite ohne Flaschensauerstoff den höchsten Berg der Erde. Ein Meilenstein. „Ich hatte 1988 das Glück, an einem neuen Kapitel der Berggeschichte mitzuschreiben, als ich mit Robert Anderson, Paul Teare und Ed Webster eine neue Route durch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kangshung-Wand" target="_blank">Kangshung-Wand</a> kletterte“, schreibt mir Stephen, nachdem ich ihn um seine Gedanken zum 60. Jahrestag der Everest-Erstbesteigung gebeten habe. „Dank dieser ausgezeichneten Kletterer aus den USA und Kanada und einem großartigen Unterstützer-Team im Basislager genoss ich am Everest einige der schönsten Tage meines Lebens.“ Doch Stephens Leben hing damals am seidenen Faden. <span id="more-21279"></span></p>
<p><strong>Meist verwaist</strong> </p>
<p>Nicht umsonst ist die tibetische Ostwand des Mount Everest meist verwaist. Über 3000 Meter ragt sie steil auf, stark vergletschert, mit tiefen Spalten durchzogen, häufig donnern Lawinen  in die Tiefe. Als der legendäre britische Bergsteiger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Mallory" target="_blank">George Mallory</a> 1921 auf der Suche nach einer Route zum Gipfel auch die Kangshung-Flanke inspizierte, erklärte er die Wand für unmöglich zu erklettern. 1983 straften ihn die US-Bergsteiger Carlos Buhler, Kim Momb und Louis Reichardt Lügen, als sie die <a href="http://www.himalaya-info.org/PDF-Dateien/Everest%201983.pdf" target="_blank">Kangshung-Wand erstmals meisterten</a>. Sie benutzten dabei Flaschensauerstoff. </p>
<p><strong>Am Limit und darüber hinaus</strong> </p>
<div id="attachment_21377" aria-labelledby="figcaption_attachment_21377" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Venables-kangshung.jpg" rel="lightbox[21279]"><img class="size-medium wp-image-21377" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Venables-kangshung-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Paul Teare (unten) in der Kangshung-Wand</p></div>
<p>Fünf Jahre später erschlossen Stephen Venables, der Kanadier Paul Teare und die beiden US-Amerikaner Robert Anderson und Ed Webster ohne Atemmaske eine neue, äußerst anspruchsvolle Route durch die Wand. Sie endete auf der Normalroute am Südsattel. Teare verzichtete anschließend auf einen Gipfelversuch, weil er Symptome eines Hirnödems zeigte. Webster kehrte kurz vor dem, Anderson am 8690 Meter hohen Südgipfel um. Lediglich Venables erreichte den höchsten Punkt auf 8850 Metern. Beim Abstieg verließen auch ihn die Kräfte, er halluzinierte. „Ich war an meinem absoluten physiologischen Limit“, sagte Stephen später<a href="http://www.4-seasons.tv/film/interview-stephen-venables" target="_blank"> in einem Interview</a>. „Der ganze Tag war ein einziges Überschreiten von Grenzen.“ Er überlebte unterhalb des Südgipfels eine Biwaknacht im Freien. Doch die Odyssee war damit noch nicht vorüber. Dreieinhalb Tage dauerte der Abstieg des Trios durch die Kangshung-Wand, bei hüfttiefem Schnee, Whiteout, ohne Lebensmittel. „Es war das Abenteuer unseres Lebens“, <a href="http://www.himalayanclub.org/journal/four-against-the-kangshung/" target="_blank">bilanzierte Ed Webster</a>. </p>
<p><strong>Beide Beine gebrochen</strong> </p>
<p>Stephen bezahlte es mit drei erfrorenen Zehen, die ihm später amputiert werden mussten. 34 Jahre alt war er damals, die Expedition zur Kangchung-Wand war bereits seine zehnte im Himalaya. 1991 eröffnete Venables mit zwei Landsleuten im Everest-Gebiet eine neue Route auf den Sechstausender Kusum Kanguru. Ein Jahr später gehörte er <a href="http://www.alpinejournal.org.uk/Contents/Contents_1993_files/AJ%201993%20105-111%20Venables%20Panch.pdf" target="_blank">zu den Erstbesteigern des 6437 Meter hohen Panch Chuli V</a> im indischen Teil des Himalaya. Beim Abstieg stürzte Stephen 80 Meter tief ab und brach sich beide Beine. Es hätte noch schlimmer enden können – für Venables das Signal, mit den extremen Himalaya-Expeditionen aufzuhören. Noch immer geht der 58-Jährige zum Bergsteigen. In den vergangenen Jahren war Stephen häufig in der Antarktis unterwegs, vor allem auf der Insel <a href="http://www.sgisland.gs/index.php/Main_Page" target="_blank">Süd-Georgien</a>.</p>
<p><strong>Abenteuerliche Ungewissheit</strong> </p>
<div id="attachment_21265" aria-labelledby="figcaption_attachment_21265" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Portrait-Venables.jpg" rel="lightbox[21279]"><img class="size-medium wp-image-21265" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Portrait-Venables-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Stephen Venables</p></div>
<p>Auch wenn es unfair ist, ein Leben auf eine zweimonatige Expedition zum höchsten Berg der Erde zu reduzieren – Venables Überlebensgeschichte am Mount Everest wird unvergessen bleiben. „Es wäre wunderbar, wenn der Everest wieder ein Ort würde, an dem Kletterer die Grenzen menschlicher Anstrengung hinausschieben“, antwortet Stephen auf die Frage nach seinen Wünschen für den Everest,„in einer Atmosphäre stiller Einkehr: nur drei oder vier Expeditionen pro Jahr, bei denen die Bergsteiger ohne zusätzlichen Sauerstoff klettern und die abenteuerliche Ungewissheit genießen.“ Ihm sei jedoch klar, dass dieser Wunsch unrealistisch sei, „weil er sich nicht mit den kommerziellen Geboten verträgt.“ </p>
<p>P.S. Stephens vollständige Äußerungen findet ihr auf den beiden Everest-60-Pinnwänden auf der rechten Seite des Blogs.</p>
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		<title>Ang Tshering Sherpa: Bedrohter Everest</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 08:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ang Tshering steht mit seinem Werdegang fast symbolhaft für die Erfolgsgeschichte der Sherpas in den vergangenen sechs Jahrzehnten. Geboren wurde er 1953, ein halbes Jahr nach der Erstbesteigung des Mount Everest. In seinem Heimatdorf Khumjung, unweit des höchsten Bergs der Erde auf 3780 Metern gelegen, besuchte Ang Tshering später die von Sir Edmund Hillary gegründete Schule. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21223" aria-labelledby="figcaption_attachment_21223" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Ang-Tshering.jpg" rel="lightbox[21183]"><img class="size-medium wp-image-21223" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Ang-Tshering-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ang Tshering Sherpa</p></div>
<p><a href="http://www.theuiaa.org/Ang_Tshering.html" target="_blank">Ang Tshering</a> steht mit seinem Werdegang fast symbolhaft für die Erfolgsgeschichte der Sherpas in den vergangenen sechs Jahrzehnten. Geboren wurde er 1953, ein halbes Jahr nach der Erstbesteigung des Mount Everest. In seinem Heimatdorf Khumjung, unweit des höchsten Bergs der Erde auf 3780 Metern gelegen, besuchte Ang Tshering später <a href="http://www.khumjungschool.edu.np/" target="_blank">die von Sir Edmund Hillary gegründete Schule</a>. Mit den dort erworbenen Englisch-Kenntnissen verdingte er sich als Träger und Übersetzer bei Expeditionen. 1982 gründete Ang Tshering das Unternehmen „<a href="http://www.asian-trekking.com/" target="_blank">Asian Trekking</a>“, heute einer der führenden Anbieter von Expeditionen und Trekkingreisen in Nepal. Er heiratete eine Belgierin, sein Sohn <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2013/03/27/dawa-steven-sherpa-everest/" target="_blank">Dawa Steven Sherpa</a> studierte in Schottland. Ang Tshering war und ist nicht nur ein erfolgreicher Geschäftsmann mit besten Kontakten weltweit. Er engagierte sich auch stets für die Bergsteiger. Seit 1990 gehört der 59-Jährige zum Vorstand des nepalesischen Bergsteiger-Verbands (<a href="http://www.nepalmountaineering.org/" target="_blank">NMA</a>), neun Jahre lang war er dessen Präsident. Noch immer steht er an der Spitze der Union der asiatischen Bergsteigerverbände (UAAA). „Der Everest hat Nepal auf die Landkarte gebracht, als ultimatives (Abenteuer-) Touristenziel“, schreibt mir Ang Tshering anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums der Erstbesteigung. <span id="more-21183"></span></p>
<p><strong>Vom Klimawandel bedroht</strong></p>
<div id="attachment_21225" aria-labelledby="figcaption_attachment_21225" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Ang-Tshering-jung.jpg" rel="lightbox[21183]"><img class="size-medium wp-image-21225" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Ang-Tshering-jung-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Als junger Bergsteiger</p></div>
<p>„Für die Sherpas ist der Everest die ‚Göttinmutter des Universums’. Sie ist der Wächter, in dessen Schatten die Sherpa-Kinder aufwachsen. Für uns ist der Everest massiv, stabil, unveränderlich, stark, erhaben und unverletzlich.“ Allerdings, so Ang Tshering weiter, wüssten nur wenige, dass der Everest wegen des Klimawandels zu den bedrohtesten Orten der Welt gehöre. „Es gibt mehr als 3000 Gletscher in den höheren Regionen des Himalaya, in den letzten 50 Jahren haben sich dort fast ebenso viele Gletscherseen gebildet.“ Diese Botschaft sei in den niedrigeren Regionen noch nicht richtig angekommen.<strong> </strong></p>
<p><strong>Öko-Everest-Expeditionen</strong></p>
<div id="attachment_20651" aria-labelledby="figcaption_attachment_20651" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Muell_.jpg" rel="lightbox[21183]"><img class="size-medium wp-image-20651 " src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Muell_-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Müllsammeln am Everest</p></div>
<p>Seit 2008 stellen Ang Tshering und sein Sohn Dawa Steven die von Asian Trekking angebotenen kommerziellen Everest-Expeditionen unter das Siegel des Umweltschutzes. Die Bergsteiger sollen nicht nur den Gipfel erreichen, sondern auf dem Rückweg auch Müll von den Hängen des Everest abtransportieren. „Es liegt in der Verantwortung der ganzen Welt, dabei zu helfen, den Berg und seine Umgebung vor Umweltverschmutzung zu bewahren. Wir müssen die Schätze der Natur respektieren und beschützen“, schreibt Ang Tshering. (Seine vollständigen Äußerungen findet ihr auf den beiden Everest-60-Pinnwänden auf der rechten Seite des Blogs.)</p>
<p><strong>Nur mit dem Segen von Mutter Natur</strong></p>
<p>Zum diamantenen Jubiläum der Erstbesteigung wünscht Ang Tshering dem Mount Everest, dass er „auch weiterhin Menschen dazu inspiriert, ihre eigenen Grenzen zu erforschen und über sie hinauszugehen &#8211;  immer im Bewusstsein, dass wir nur mit dem Segen von Mutter Natur den Gipfel erreichen.“ Er selbst stand übrigens nie auf dem Dach der Welt. 1977 erreichte Ang Tshering den Südsattel auf knapp 8000 Metern. Weil das Wetter umschlug, fiel der Aufstieg zum Gipfel flach.</p>
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		<title>Helgas Everest-Alptraum</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 14:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hannelore Schmatz]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich war sie die Zweite und doch auch irgendwie die Erste. Am 27. Mai 1999 bestieg Helga Hengge den Mount Everest. Als zweite deutsche Frau nach Hannelore Schmatz. Im Gegensatz zu dieser kehrte Hengge jedoch heil ins Basislager zurück. Schmatz war nach ihrem Gipfelerfolg am 2. Oktober 1979 beim Abstieg auf der Südseite des Bergs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21083" aria-labelledby="figcaption_attachment_21083" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Helga-Hengge-Everest.jpg" rel="lightbox[21079]"><img class="size-medium wp-image-21083 " src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Helga-Hengge-Everest-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">1999 auf dem Everest</p></div>
<p>Eigentlich war sie die Zweite und doch auch irgendwie die Erste. Am 27. Mai 1999 bestieg <a href="http://www.helgahengge.com/helga-hengge" target="_blank">Helga Hengge</a> den Mount Everest. Als zweite deutsche Frau nach <a href="http://www.schmatz-online.com/expeditionen/mt_everest/mt_everest.html" target="_blank">Hannelore Schmatz</a>. Im Gegensatz zu dieser kehrte Hengge jedoch heil ins Basislager zurück. Schmatz war nach ihrem Gipfelerfolg am 2. Oktober 1979 beim Abstieg auf der Südseite des Bergs auf etwa 8300 Meter Höhe an Erschöpfung gestorben. Jahrelang passierten Bergsteiger auf dem Weg zum Gipfel die als „German woman“ bekannte, im Schnee sitzende Leiche, ehe der Wind ein Einsehen hatte und sie in die Tiefe wehte. Helga Hengge erreichte fast 20 Jahre nach Schmatz den höchsten Punkt auf 8850 Metern, von der tibetischen Nordseite aus. „Ich habe mich gefühlt wie eine Göttin“, sagte sie später, „als hätte ich schweben können“. 32 Jahre alt war Hengge, als sie auf dem Dach der Welt stand. Heute bereite ihr der Mount Everest manchmal Alpträume, schreibt mir die 46-Jährige, nachdem ich sie um ihre Gedanken zum 60-Jahr-Jubiläum der Erstbesteigung gebeten habe.<span id="more-21079"></span></p>
<p><strong>Aufzug zum Grat</strong></p>
<p>„Da träume ich, dass es unten am Gletscher einen Eingang gibt, eine Art Höhle, in deren Tiefe man mit dem Aufzug zum Grat hinauffahren kann.“ Über Eisenleitern am Second Step, so Hengge weiter, drängten die Massen aufwärts. Am Gipfel warte ein Restaurant mit einer großen Terrasse, Tee und Kuchen würden serviert. „ Wolken ziehen auf, ein Sturm bricht heran. Die Menschen in ihren bunten Turnschuhen steigen weiter auf, am Grat entlang. Sie lachen, scherzen. Ich muss sie aufhalten, ihnen sagen, dass es zu gefährlich ist, dass sie sterben werden. Aber dann klettern sie auf die lange Rutsche und sausen glücklich hinunter, und ich wache schweißgebadet auf.“ Ganz so weit ist es am Everest in der Realität noch nicht gekommen, aber grundlos träumt Helga diesen Alptraum nicht. „Wenn es im Basislager dann noch eine Tapferkeitsmedaille und Zuckerwatte für jeden gäbe, würden sich wahrscheinlich nur die Bergsteiger beschweren &#8211; und das finde ich irgendwie traurig.“</p>
<p><strong>Vom Sportklettern zum Höhenbergsteigen</strong></p>
<div id="attachment_21065" aria-labelledby="figcaption_attachment_21065" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Helga-Hengge-Portrait.jpg" rel="lightbox[21079]"><img class="size-medium wp-image-21065" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Helga-Hengge-Portrait-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Helga Hengge</p></div>
<p>Helga Hengges Leben spielte sich zwischen Deutschland und den USA ab. Geboren wurde sie in Chicago, wuchs aber in Bayern auf. Im beschaulichen Deining, das zwischen Nürnberg und Regensburg liegt und von dem aus man bei gutem Wetter die Alpenkette sehen kann. Mit 25 Jahren zog Helga nach New York, wo sie studierte und als Modejournalistin arbeitete. Über das Sportklettern fand sie zum Höhenbergsteigen. 1997 stand sie auf dem Gipfel des Aconcagua, des mit 6962 Metern höchsten Bergs Südamerikas. Weitere Sechstausender folgten. Im Herbst 1998 erreichte Helga am Achttausender Cho Oyu eine Höhe von 7500 Metern. Im folgenden Frühjahr war sie dann am Everest erfolgreich, als einzige Frau im Team des kommerziellen Anbieters <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2013/04/05/russell-brice-everest-jubilaeum/" target="_blank">Russell Brice</a> aus Neuseeland.</p>
<p>Zum 60. Jahrestag der Erstbesteigung wünscht Helga dem Mount Everest, dass „er bis zum Ende der Zeit den Menschen, die zu seinen Füßen leben, ein gutes Leben beschert. Und dass er die, die zu seinem Gipfel streben, inspiriert, über sich selbst hinauszuwachsen zum Wohle aller Menschen.“ (Die vollständigen Äußerungen Helga Hengges findet ihr auf den beiden Everest-60-Pinnwänden auf der rechten Seite des Blogs).</p>
<p><strong>Aha-Erlebnis in der Buchhandlung </strong></p>
<p>Inzwischen lebt die zweifache Mutter wieder in Bayern, in Grünwald vor den Toren Münchens. Auch nach dem Everest ging Hengge weiter auf Expeditionen. So erreichte sie 2001 den 8008 Meter hohen Mittelgipfel der Shishapangma in Tibet. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie jedoch schon ihr nächstes großes Ziel als Bergsteigerin vor Augen: Sie wollte als erste Deutsche die <a href="http://7summits.com/index.php" target="_blank">Seven Summits</a> besteigen, die höchsten Berge aller Kontinente. In einer New Yorker Buchhandlung war sie über ein Buch von <a href="http://www.everestnews.com/history/climbers/dickbass.htm" target="_blank">Richard („Dick“) Bass </a>gestolpert. Der Amerikaner hatte 1985 als Erster diese Gipfelsammlung vervollständigt – allerdings mit dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mount_Kosciuszko" target="_blank">Mount Kosciuszko</a> in Australien und nicht, wie heute allgemein üblich, mit der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Carstensz_Pyramid" target="_blank">Carstensz-Pyramide</a> in Ozeanien.</p>
<p>„Was für eine Idee! Damals war das natürlich ein fantastischer Traum, viel zu groß um je in Erfüllung zu gehen, aber das tat meiner Begeisterung, ihn zu träumen, keinen Abbruch“, schreibt Helga. „Und heute bin ich sehr glücklich, dass der Schatz, den ich damals gefunden habe, ein Teil meines Lebens geworden ist.“ Am 23. Mai 2011 stand sie auf dem Mount McKinley, dem höchsten Berg Nordamerikas, dem letzten noch fehlenden Gipfel. Damit hatte Helga Hengge die Seven Summits bestiegen. Als erste Deutsche. </p>
<p>P.S. Manchmal wird auch <a href="http://www.davplus.de/uploads/images/0YnbWDv2hGE7XJWp0A6Q6A/aw4_11_bergwaerts_048_055.pdf" target="_blank">Maria Gisela Hoffmann</a> als erste deutsche Frau auf den Seven Summits angeführt. Sie komplettierte die Sammlung am 21. Mai 2011, also zwei Tage vor Hengge. Hoffmann wurde jedoch als Junge geboren und bestieg die ersten ihrer Seven Summits noch als Mann.</p>
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		<title>Helga’s Everest nightmare</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 12:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pinnwand Everest 60]]></category>
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		<category><![CDATA[Hannelore Schmatz]]></category>
		<category><![CDATA[Helga Hengge]]></category>
		<category><![CDATA[Seven Summits]]></category>

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		<description><![CDATA[In fact she was the second but in a way the first too. Helga Hengge summited Mount Everest on 27th May 1999. As second German woman after Hannelore Schmatz. But Hengge also survived the descent – in contrast to Schmatz who died from exhaustion on 8300 meters on the south side of the mountain on [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In fact she was the second but in a way the first too. <a href="http://www.helgahengge.com/en/helga-hengge/profile" target="_blank">Helga Hengge</a> summited Mount Everest on 27th May 1999. As second German woman after <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hannelore_Schmatz" target="_blank">Hannelore Schmatz</a>. But Hengge also survived the descent – in contrast to Schmatz who died from exhaustion on 8300 meters on the south side of the mountain on 2nd October 1979. For years climbers passed the corpse called „The German woman” which was sitting in the snow. Later the storm blew it into the depth. Almost twenty years after Schmatz Helga Hengge reached the highest point on 8850 metres after she had climbed up from the Tibetan north side. „I felt like a goddess”, Helga later said, „as if I could float.” Hengge was 32 years old when she stood on top of the world. Today Mount Everest sometimes gives her a nightmare, Helga, aged 46 now, wrote to me after I had asked her for her thoughts on occasion of the 60th anniversary of the first ascent.<span id="more-21101"></span></p>
<p><strong>Elevator to the ridge</strong></p>
<div id="attachment_21083" aria-labelledby="figcaption_attachment_21083" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Helga-Hengge-Everest.jpg" rel="lightbox[21101]"><img class="size-medium wp-image-21083" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Helga-Hengge-Everest-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">At the summit of Everest in 1999</p></div>
<p>„I dream that there is an entrance at the bottom of the glacier, a kind of cave where you can use an elevator from its depth up to the ridge.” The crowds push upwards using steep iron ladders via the Second Step, Helga continues. „At the summit there is a restaurant with a large terrace. Tea and cake are served. Suddenly the wind is getting stronger, clouds are gathering, a storm is coming up. The people with their colourful sneakers continue to climb up on the ridge. They are laughing, joking. I have to stop them, to tell them that it’s too dangerous, that they will die &#8211; but then they enter a long slide and rush down happily. And I wake up drenched in sweat.” In reality we’re not there yet, but Helga’s nightmare is initiated by what’s currently happening on Everest. „If everybody in addition would get a bravery medal and candy floss at basecamp only the mountaineers would be left to complain. This make me sad”, Helga writes.</p>
<p><strong>From sport climbing to high-altitude mountaineering</strong></p>
<p>Helga Hengge spent her life alternately in Germany and USA. She was born in Chicago and grew up in Bavaria. From the village of Deining, located between the cities of Nürnberg and Regensburg, on clear days she could see the Alps in the distance. Aged 25 Helga moved to New York, studied and worked as a fashion journalist. In her leisure time she did freeclimbing and later turned to high-altitude mountaineering. In 1997 she reached the summit of Aconcagua (6962 metres), the highest mountain of South America. Afterwards she climbed several other 6000-metre-peaks. In autumn 1998 Hengge reached 7500 metres on Cho Oyu. The following spring she succeeded on Everest, as the only woman in the commercial expedition team of the New Zealander <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2013/04/05/russell-brice-everest-jubilee-english/" target="_blank">Russell Brice</a>.</p>
<p>On occasion of the 60th anniversary of the first ascent Helga wishes Mount Everest, that „year by year it shall grow a little bit higher in the sky with the objective to give a good life to the local people. And to inspire the climbers to push their limits, for the benefit of all.” (You find Helga Hengge’s  full statements on the two Everest-60-pinboards on the right side of the blog.) </p>
<p><strong>Eureka moment in a library</strong> </p>
<div id="attachment_21065" aria-labelledby="figcaption_attachment_21065" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Helga-Hengge-Portrait.jpg" rel="lightbox[21101]"><img class="size-medium wp-image-21065" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Helga-Hengge-Portrait-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Helga Hengge</p></div>
<p>Meanwhile she is a mother of two children and is living in Bavaria again, in Grünwald near Munich. After she had climbed Everest she continued going on expeditions. Among other things she reached the central summit of Shishapangma (8008 metres). At that time Helga already had her next major goal in mind: She wanted to climb the <a href="http://7summits.com/index.php" target="_blank">Seven Summits</a>, the highest mountains of all continents, as first German woman. She had found a book of <a href="http://www.everestnews.com/history/climbers/dickbass.htm" target="_blank">Dick Bass</a> in a New York library. The American had firstly completed the collection of the Seven Summits in 1985 – however with <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mount_Kosciuszko" target="_blank">Mount Kosciuszko</a> in Australia and not as mostly common today with the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Carstensz_Pyramid" target="_blank">Carstensz Pyramid</a> in Ozeania. „What a great idea! At that time I regarded it as being a fantastic dream far away from realization. But that didn’t minimize my enthusiasm to dream that dream”, Helga writes. „Today I’m happy that this treasure has become a part of my life.” On 23th May 2011 she reached the top of Mount McKinley, the highest mountain of North America. Helga Hengge had managed to climb the Seven Summits. As first German woman. </p>
<p>P.S. Sometimes <a href="http://7summits.com/statistics/Hoffmann" target="_blank">Maria Gisela Hoffmann</a> is called the first German woman on the Seven Summits. She completed her climbs on 21th May 2011, two days ahead of Hengge. But Hoffman was born as a boy and climbed the first of her Seven Summits as a man.</p>
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		<title>Hiros Everest-Lektionen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 14:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[60-Jahr-Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Achttausender]]></category>
		<category><![CDATA[Dujmovits]]></category>
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		<description><![CDATA[Hiro hat am Mount Everest viel erlebt. „Er ist für mich ein ganz besonderer Berg“, schreibt mir Hirotaka Takeuchi, als ich ihn um seinen Beitrag zum 60-Jahr-Jubiläum der Erstbesteigung bitte. „Ich habe am Everest viel gelernt, und alle diese Lektionen und Erfahrungen waren für mich sehr wichtig und hilfreich dabei, schließlich alle 14 Achttausender zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14111" aria-labelledby="figcaption_attachment_14111" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/hiro-2012.jpg" rel="lightbox[20801]"><img class="size-medium wp-image-14111" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/hiro-2012-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hirotaka Takeuchi</p></div>
<p>Hiro hat am Mount Everest viel erlebt. „Er ist für mich ein ganz besonderer Berg“, schreibt mir <a href="http://translate.google.com/translate?hl=ja&amp;ie=UTF-8&amp;sl=ja&amp;tl=en&amp;u=http://weblog.hochi.co.jp/takeuchi/&amp;prev=_t" target="_blank">Hirotaka Takeuchi</a>, als ich ihn um seinen Beitrag zum 60-Jahr-Jubiläum der Erstbesteigung bitte. „Ich habe am Everest viel gelernt, und alle diese Lektionen und Erfahrungen waren für mich sehr wichtig und hilfreich dabei, schließlich alle 14 Achttausender zu besteigen. Insofern, denke ich, war der Mount Everest für mich wie eine große Schule.“ In einem der Klassenzimmer hätte der Japaner fast sein Leben verloren.<span id="more-20801"></span></p>
<p><strong>Zunächst mit Atemmaske</strong> </p>
<p>Im Mai 1996 war noch alles gut gegangen. Hiro bestieg den Mount Everest. Der 25-Jährige nutzte Flaschensauerstoff, genauso wie ein Jahr zuvor am Makalu, seinem ersten Achttausender, und auch später im August 1996 am K 2. Als Hiro schließlich begann, im Team mit <a href="http://www.ralf-dujmovits.de/" target="_blank">Ralf Dujmovits</a> und <a href="http://www.gerlinde-kaltenbrunner.at/" target="_blank">Gerlinde Kaltenbrunner</a> zu klettern, verzichtete er wie die beiden Freunde konsequent auf zusätzlichen Sauerstoff. </p>
<p><strong>Hirnödem überlebt</strong>  </p>
<div id="attachment_20807" aria-labelledby="figcaption_attachment_20807" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/hiro-gerettet.jpg" rel="lightbox[20801]"><img class="size-medium wp-image-20807" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/hiro-gerettet-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Gerettet: Hiro mit Gerlinde (r.) und Ralf (l.)</p></div>
<p><a href="http://everest-blog.dw-world.de/everest-blog/index.php?section=news_date&amp;Date=30.05.2005" target="_blank">30. Mai 2005</a>: Hiro, Gerlinde und Ralf haben ihren Plan, ohne Atemmaske durch die Everest-Nordwand zu klettern, wegen der widrigen Verhältnisse aufgeben müssen und sind auf die tibetische Normalroute ausgewichen. Kurz vor dem Lager in 7650 Metern Höhe kollabiert Hiro und ist kaum noch ansprechbar. Anzeichen eines Höhenhirnödems. Rund 40 Prozent aller Fälle enden tödlich. Hiro verdankt sein Leben Gerlinde und Ralf, die ihm Notfallpräparate verabreichen, ihn über die Nacht retten und ihm am nächsten Tag den Berg hinunter helfen. </p>
<p><strong>Erster Japaner auf allen Achttausendern</strong> </p>
<div id="attachment_14915" aria-labelledby="figcaption_attachment_14915" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Button_Hiro.jpg" rel="lightbox[20801]"><img class="size-medium wp-image-14915" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Button_Hiro-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hiro am Ziel</p></div>
<p>Ich bangte damals <a href="http://everest-blog.dw-world.de/everest-blog/" target="_blank">als Reporter im Basislager</a> auf dem zentralen Rongbuk-Gletscher um Hiro. Bereits ein Jahr nach dieser Beinahe-Tragödie stand mein japanischer Freund  auf dem Gipfel des Kangchendzönga, seines achten Achttausenders. Nummer neun erlebten wir 2007 gemeinsam, ich im Basislager, er auf dem höchsten Punkt des <a href="http://blogs.dw.de/manaslu" target="_blank">Manaslu</a>. Im selben Jahr sprang er dem Tod erneut von der Schippe. Mit viel Glück und schwer verletzt überlebte Hiro eine Eislawine am Gasherbrum II. Ein Jahr danach feierte er am selben Berg sein Comeback. Im Mai 2012 schließlich erreichte Hirotaka Takeuchi sein großes Ziel: Mit dem Dhaulagiri bestieg er <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2012/05/27/hiro-im-14er-club/" target="_blank">seinen 14. und letzten Achttausender</a>. Dieses Kunststück war vorher noch keinem Japaner gelungen. </p>
<p><strong>Auf der Suche</strong> </p>
<p>Danach nahm sich Hiro erst einmal mehr Zeit für seine Frau und seine beiden Kinder in Tokio. In diesem Frühjahr wird der 42-Jährige in Nepal auf Trekkingtour gehen und &#8211; wie er mir schreibt &#8211; nach einem „schönen, noch unbestiegenen Berg“ suchen. Vielleicht zieht es ihn eines Tages ja auch noch einmal zum Mount Everest zurück. Dem wünscht er zum Jubiläum der Erstbesteigung jedenfalls, „dass er ein Berg wäre, an dem viele Menschen wiederholt klettern könnten.“ </p>
<p>P.S. Hiros Äußerungen könnt ihr natürlich auch auf den beiden Everest-60-Pinnwänden auf der rechten Blogseite nachlesen.</p>
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		<title>Dawa Steven Sherpa: Everest gehört uns allen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 10:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mount Everest]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[60-Jahr-Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Dawa Steven Sherpa]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Mount Sherpa. Das wäre eigentlich der passendere Name für den höchsten Berg der Erde, der stattdessen nach Sir George Everest benannt wurde, einem britischen Chef der Landvermesser in Indien im 19. Jahrhundert. Die Geschichte des Mount Everest ist auch eine Geschichte der Sherpas. Schon bei den ersten britischen Expeditionen in den 1920er Jahren wurden die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20647" aria-labelledby="figcaption_attachment_20647" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Himalaya-Trail.jpg" rel="lightbox[20641]"><img class="size-medium wp-image-20647" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Himalaya-Trail-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Dawa Steven Sherpa</p></div>
<p>Mount Sherpa. Das wäre eigentlich der passendere Name für den höchsten Berg der Erde, der stattdessen nach <a href="http://www.surveyhistory.org/sir_george_everest1.htm" target="_blank">Sir George Everest</a> benannt wurde, einem britischen Chef der Landvermesser in Indien im 19. Jahrhundert. Die Geschichte des Mount Everest ist auch eine Geschichte der Sherpas. Schon bei den ersten britischen Expeditionen in den 1920er Jahren wurden die „Ost-Menschen“, die einst aus Tibet nach Nepal geflohen waren, als Hochträger eingesetzt. Einer der beiden Erstbesteiger 1953 war ein Sherpa: <a href="http://imagingeverest.rgs.org/Concepts/Virtual_Everest/-116.html" target="_blank">Tenzing Norgay</a>. Spätestens seit das kommerzielle Bergsteigen am Mount Everest Einzug gehalten hat, sind die Sherpas dort schlicht unverzichtbar. Ohne ihre Unterstützung hätten die meisten zahlenden Kunden nicht den Hauch einer Chance, den Gipfel zu erreichen.</p>
<p>Diese Rolle hat den Sherpas nicht nur zu einem weltweit guten Ruf, sondern auch zu bescheidenem Wohlstand verholfen. Heute gibt es Sherpas, die erfolgreiche Geschäftsleute sind, Ärzte oder auch Piloten. Sie wissen, was sie dem Everest zu verdanken haben. „Als Nepalese steht der Mount Everest für meine Identität in der Welt. Als Sherpa ist der Mount Everest der Grund, warum wir Bildung, ein Gesundheitswesen und Wohlstand haben“, schreibt mir <a href="http://www.asian-trekking.com/blog/item/146-mr-dawa-steven-sherpa.html" target="_blank">Dawa Steven Sherpa</a>. „Als Bergsteiger ist der Mount Everest für mich die Spielwiese, auf der ich lernte, mich selbst zu entdecken, meine Grenzen und meine persönlichen Fähigkeiten.“<span id="more-20641"></span></p>
<p><strong>Zweimal auf dem Everest</strong> </p>
<div id="attachment_20651" aria-labelledby="figcaption_attachment_20651" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Muell_.jpg" rel="lightbox[20641]"><img class="size-medium wp-image-20651" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Muell_-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Dawa Steven (r.) beim Müllsammeln am Everest</p></div>
<p>Der 29-Jährige gehört zu der Sherpa-Generation, die schon von klein auf Nutznießer des wirtschaftlichen  Aufschwungs durch das Everest-Bergsteigen war. Mit seinem Vater <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ang_Tshering_Sherpa" target="_blank">Ang Tshering Sherpa</a> führt Dawa Steven „<a href="http://www.asian-trekking.com/about-us/why-asian-trekking.html" target="_blank">Asian Trekking</a>“, eine der führenden Agenturen für Expeditionen und Trekkingreisen in Nepal. Seine Mutter ist Belgierin, er hat in Edinburgh in Schottland studiert. 2006 bestieg Dawa Steven den Achttausender Cho Oyu, 2007 erstmals den Mount Everest. Im Jahr darauf stand der junge Sherpa zunächst auf dem Lhotse, fünf Tage später erneut auf dem Everest. Seit fünf Jahren leitet er die so genannten „Öko-Everest-Expeditionen“, die Geschäft und Ökologie verbinden sollen: Zahlende Kunden werden auf den 8850 Meter hohen Gipfel geführt. Darüber hinaus sammeln die Teammitglieder aber auch Müll von den Hängen des Bergs und bringen ihn ins Tal. </p>
<p><strong>Bäckerei im Basislager</strong> </p>
<p>Dawa Steven ist kreativ, wenn es darum geht, Geld für Umweltschutz aufzutreiben. So rief er 2007 im  Basislager auf der nepalesischen Südseite des Mount Everest auf 5350 Metern <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/7387335.stm" target="_blank">die höchste Bäckerei der Welt</a> ins Leben. Schokoladen- und Apfelkuchen, Doughnuts und Croissants fanden reißenden Absatz. Die Bergsteiger waren auch bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen. Schließlich ging es um einen guten Zweck. Das Geld floss in Projekte, mit denen Dörfer in Nepal auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet werden sollten. Um auf die Gefahren für die Bergwelt durch die Erderwärmung aufmerksam zu machen, wanderte Dawa Steven Anfang 2012– <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2012/09/04/apa-sherpa-uber-den-klimawandel/" target="_blank">wie hier berichtet</a> – mit dem Everest-Rekordbesteiger <a href="http://www.apasherpa.com/" target="_blank">Apa Sherpa</a> 1555 Kilometer weit über den „<a href="http://thegreathimalayatrail.org/" target="_blank">Great Himalaya Trail</a>“ vom Osten in den Westen Nepals. Später erhielt er einen erstmals verliehenen <a href="http://wwf.panda.org/?unewsid=204637" target="_blank">Preis des World Wide Fund for Nature </a>(WWF), mit dem junge Menschen unter 30 Jahren geehrt werden, die sich um den weltweiten Umweltschutz verdient gemacht haben. </p>
<p><strong>Liebe zu den Bergen und Umweltschutz</strong> </p>
<div id="attachment_20655" aria-labelledby="figcaption_attachment_20655" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Island-Peak.jpg" rel="lightbox[20641]"><img class="size-medium wp-image-20655" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Island-Peak-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Am Island Peak (rechts hinten die Ama Dablam)</p></div>
<p>Dem Mount Everest wünscht Dawa Steven Sherpa zum 60. Geburtstag der Erstbesteigung eine „nächste Generation von Abenteurern, die die Berge liebt und schützt“ (Seine Äußerungen solltet ihr unbedingt auf den beiden Everest-60-Pinnwänden auf der rechten Blog-Seite nachlesen). Wenn es nach Dawa Steven geht, werden die Sherpas auch in Zukunft vom Everest profitieren. „Den Nepalesen wünsche ich, dass der Mount Everest weiterhin dafür sorgt, dass sie stolz sind, Nepalesen zu sein.“, schreibt der 29-Jährige. „Allen Menschen auf der Welt wünsche ich, dass der Everest sie daran erinnert, dass er der höchste Berg der Welt ist. Als Bürgern dieser Welt gehört deshalb der Mount Everest uns allen.“</p>
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		<title>Dawa Steven Sherpa: Everest belongs to all of us</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 10:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mount Sherpa. That would be a better suited name for the highest mountain of the world, which instead was named after Sir George Everest, a Surveyor-General of India in the 19th century. The history of Mount Everest is also a history of the Sherpas. The „eastern people” who had fled from Tibet to Nepal in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mount Sherpa. That would be a better suited name for the highest mountain of the world, which instead was named after <a href="http://www.surveyhistory.org/sir_george_everest1.htm" target="_blank">Sir George Everest</a>, a Surveyor-General of India in the 19th century. The history of Mount Everest is also a history of the Sherpas. The „eastern people” who had fled from Tibet to Nepal in earlier times were engaged for the early British expeditions in the 1920s. One of the two climbers who scaled Everest first in 1953 was a Sherpa: <a href="http://imagingeverest.rgs.org/Concepts/Virtual_Everest/-116.html" target="_blank">Tenzing Norgay</a>. At the latest since commercial climbing was established on Everest sherpas have become indispensable. Without their support most of the clients wouldn’t have any chance to reach the summit.<span id="more-20673"></span></p>
<div id="attachment_20647" aria-labelledby="figcaption_attachment_20647" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Himalaya-Trail.jpg" rel="lightbox[20673]"><img class="size-medium wp-image-20647" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Himalaya-Trail-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Dawa Steven Sherpa</p></div>
<p>Due to this important role sherpas have an excellent reputation all over the world, many have achieved modest prosperity. Sherpas are also working as successful entrepreneurs, doctors or pilots. They know that these achievements are due to Everest. „As a Nepali, Mount Everest is my identity to the world. As a Sherpa, Mount Everest is the reason we have education, health care and prosperity”, <a href="http://www.asian-trekking.com/blog/item/146-mr-dawa-steven-sherpa.html" target="_blank">Dawa Steven Sherpa</a> wrote to me. „As a mountaineer, Mount Everest is the playground where I learned to explore myself, my limitations and my abilities as a person.” </p>
<p><strong>Twice on the summit of Everest</strong> </p>
<div id="attachment_20651" aria-labelledby="figcaption_attachment_20651" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Muell_.jpg" rel="lightbox[20673]"><img class="size-medium wp-image-20651" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Muell_-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Dawa Steven (r.) cleaning garbage on Everest</p></div>
<p>The 29-year-old Nepali belongs to a generation of Sherpas that has benefited from Everest from an early age. Together with this father Ang <a href="http://nepalmountaineering.org/article-interview_of_ang" target="_blank">Tshering Sherpa</a> Dawa Steven is managing „<a href="http://www.asian-trekking.com/" target="_blank">Asian Trekking</a>“, a leading agency for expeditions and trekking in Nepal. His mother comes from Belgium, he studied in Edinburgh in Scotland. In 2006 Dawa Steven summited Cho Oyu, in 2007 for the first time Mount Everest. The following year the young Sherpa scaled Lhotse and five days later Everest again. For the last five years he has been leading „Eco Everest Expeditions“, which combine business and ecology: The clients are led to the summit on 8850 meters. In addition all members collect garbage from the slopes and bring it down to the valley. </p>
<p><strong>Basecamp bakery</strong> </p>
<p>Dawa Steven is creative in raising money for ecology. In 2007 he founded the „<a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/7387335.stm" target="_blank">world’s highest bakery</a>” at 5350 meters in the basecamp on the Nepalese south side of Everest. Chocolate cake, apple pie, doughnuts and croissants went fast. The climbers were willing to pay higher prices because it was to a good cause. The money was used for projects to prepare local villages in Nepal for the effects of climate change. To raise awareness to the dangers of global warming Dawa Steven in 2012 walked together with Everest record climber <a href="http://www.apasherpa.com/" target="_blank">Apa Sherpa</a> on the „<a href="http://thegreathimalayatrail.org/" target="_blank">Great Himalaya Trail</a>” 1555 km from the east to the west of Nepal. Later he was awarded with a first ever <a href="http://wwf.panda.org/?unewsid=204637" target="_blank">WWF award</a> for outstanding achievements of people under the age of 30 for nature conservation around the world.   </p>
<p><strong>Love for mountains and ecology</strong> </p>
<div id="attachment_20655" aria-labelledby="figcaption_attachment_20655" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Island-Peak.jpg" rel="lightbox[20673]"><img class="size-medium wp-image-20655" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Dawa-Steven_Island-Peak-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">On Island Peak (Ama Dablam r.)</p></div>
<p>On the 60th anniversary of the first ascent of Mount Everest Dawa Steven wishes a „next generation of adventurers, who will love the mountains and protect them from harm”. (You really should read his full statements on the two Everest-60-pinboards on the right side of the blog.) For Sherpas Dawa Steven hopes that the mountain will provide opportunities furthermore. „For the Nepali, I wish that Mount Everest will continue to make them proud to be a Nepali”, he writes. „For all the people in the world, I wish that Everest will continue to remind them that it is the highest mountain in the world.  Therefore, as citizens of this world Mount Everest belongs to all of us.”</p>
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		<title>Billi, die schreibende Bergsteigerin</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 16:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie ist viel mehr als nur rechte Hand. Häufig wird Barbara Bierling, die alle nur „Billi“ nennen, auf ihre Rolle als Assistentin der legendären Elizabeth Hawley reduziert, jener 89 Jahre alten US-Amerikanerin, die seit einem halben Jahrhundert das Bergsteigen an den Himalaya-Riesen dokumentiert. Dabei blickt Billi Bierling schon jetzt mit 45 Jahren auf ein ziemlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20323" aria-labelledby="figcaption_attachment_20323" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/billi-bierling.jpg" rel="lightbox[20317]"><img class="size-medium wp-image-20323" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/billi-bierling-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Billi Bierling</p></div>
<p>Sie ist viel mehr als nur rechte Hand. Häufig wird <a href="http://www.billibierling.com/" target="_blank">Barbara Bierling, die alle nur „Billi“ nennen</a>, auf ihre Rolle als Assistentin der legendären <a href="http://www.king-albert-foundation.ch/html/winners/98/hawley_bi.html" target="_blank">Elizabeth Hawley</a> reduziert, jener 89 Jahre alten US-Amerikanerin, die seit einem halben Jahrhundert das Bergsteigen an den Himalaya-Riesen <a href="http://www.himalayandatabase.com/" target="_blank">dokumentiert. </a>Dabei blickt Billi Bierling schon jetzt mit 45 Jahren auf ein ziemlich bewegtes Leben als Journalistin und Bergsteigerin zurück. Sie hat nicht nur für die Chronistin Miss Hawley gearbeitet, sondern auch für die Vereinten Nationen in der israelischen Hauptstadt Jerusalem und in Pakistans Kapitale Islamabad. Billie hat Expeditionen in Nepal geleitet und bis jetzt drei Achttausender bestiegen.<span id="more-20317"></span></p>
<p><strong>Dreimal mit, einmal ohne Maske</strong></p>
<p>2009 stand die gebürtige Garmischerin auf dem Mount Everest. 2010 erreichte Billi als erste deutsche Bergsteigerin den Gipfel des Manaslu, 2011 den des Lhotse. Während sie bei diesen ersten drei Achttausender-Erfolgen jeweils mit Flaschensauerstoff unterwegs war, verzichtete Billi im Herbst 2011 am Manaslu erstmals auf die Atemmaske und erreichte erneut den Gipfel. Im vergangenen Herbst versuchte sie sich, wieder ohne Maske, am Makalu, musste jedoch auf 7900 Metern umkehren. </p>
<p><strong>Zu viele Blender</strong> </p>
<p>Als schreibende Bergsteigerin liebäugelt Billi in diesem Frühjahr mit einem Aufstieg zum Fast-Achttausender <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nuptse" target="_blank">Nuptse, </a>in unmittelbarer Nachbarschaft zum Everest. Als bergsteigende Schreiberin wird sie erneut aus dem Basislager zu Füßen des Khumbu-Eisbruchs berichten. „Es scheint immer mehr Menschen zu geben, die den höchsten Berg der Erde nur deswegen besteigen, um andere zu beeindrucken“, schreibt mir Billi, als ich sie um ihren Beitrag zum 60-Jahr-Jubiläum der Everest-Erstbesteigung bitte (unbedingt auf den beiden Pinnwänden auf der rechten Blogseite nachlesen!).</p>
<p><strong>Ehrfurcht und Bescheidenheit</strong></p>
<p>„Ich habe das Gefühl, dass es heutzutage einfach nicht mehr ausreicht, ‘nur‘ den Everest zu besteigen“, meint Billi. „Viele wollen der Erste, der Schnellste, der Schönste, der Jüngste etc. sein. Und wenn man das nicht ist, dann suchen sich viele Everest-Aspiranten in der Umgebung noch einen anderen Berg, den sie auch noch ‚einpacken‘ können.“ Da eine Auszeit für Chomolungma, die ‚Göttinmutter der Erde’, eher unrealistisch sei, wünscht Billi ihr, „dass diejenigen, die auf ihrem Gipfel stehen wollen, dies mit Ehrfurcht und Bescheidenheit tun, und ihr den Respekt zollen, den sie verdient“.</p>
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		<title>Nicht ohne meine Jeans</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 16:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mount Everest]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand Everest 60]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Kullmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Bernd Kullmann hat seinen festen Platz in den Mount-Everest-Geschichtsbüchern. Als der Bergsteiger aus Karlsruhe am 17. Oktober 1978 auf dem 8850 Meter hohen Gipfel stand, trug er eine Original Levi’s Blue Jeans. „Ich war nicht nur der erste, sondern wahrscheinlich auch der einzige, der das je gemacht hat“, sagt der heute 58-Jährige. Damals sei es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20063" aria-labelledby="figcaption_attachment_20063" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Bernd-Kullmann.jpg" rel="lightbox[20043]"><img class="size-medium wp-image-20063" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Bernd-Kullmann-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bernd Kullmann</p></div>
<p><a href="http://www.alpenklub-berggeist.de/html/bernd_kullmann_.html" target="_blank">Bernd Kullmann</a> hat seinen festen Platz in den Mount-Everest-Geschichtsbüchern. Als der Bergsteiger aus Karlsruhe am 17. Oktober 1978 auf dem 8850 Meter hohen Gipfel stand, trug er eine Original Levi’s Blue Jeans. „Ich war nicht nur der erste, sondern wahrscheinlich auch der einzige, der das je gemacht hat“, sagt der heute 58-Jährige. Damals sei es in den Alpen noch allgemein üblich gewesen, in Knickerbockern bergzusteigen. „Wir Jungen wollten halt provozieren, haben auch die Eiger-Nordwand in Jeans gemacht. Und dann war es für mich logisch, auch zum Everest mit Jeans zu gehen.“ Ab Lager drei auf etwa 7000 Metern zog Kullmann eine wattierte Wärmehose über die Jeans. „Daune haben wir uns nicht leisten können. Ich habe nicht einmal eine lange Unterhose drunter gehabt.“<span id="more-20043"></span></p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Kullmann_Everest_Jeans.mp3">Bernd Kullmann: Nicht ohne meine Jeans</a></p>
<p>Während der sieben Wochen am Everest habe er seine Jeans immer getragen – was nicht ohne Folgen blieb: „Im Hotelzimmer in Kathmandu konnte ich sie buchstäblich in die Ecke stellen.“ Entsorgt hat Kullmann die robuste Hose auch dann noch nicht. „Später wurde sie gewaschen und ich habe sie weiter benutzt. Das war einfach das Bekleidungsteil meiner Wahl.“</p>
<p><strong>Drei Lebenssäulen </strong></p>
<div id="attachment_14822" aria-labelledby="figcaption_attachment_14822" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Monsterschlange-Everest.jpg" rel="lightbox[20043]"><img class="size-medium wp-image-14822" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Monsterschlange-Everest-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Everest heute: Viel Verkehr auf der Normalroute</p></div>
<p>Zehn Jahre später kehrte er noch einmal zu den Achttausendern zurück. Im Frühjahr 1988 bestieg Kullmann während einer Doppelexpedition in Tibet zunächst die <a href="http://www.8000ers.com/cms/shisha-pangma-general-info-198.html" target="_blank">Shishapangma</a>. Am nahe gelegenen <a href="http://www.8000ers.com/cms/en/cho-oyu-general-info-188.html" target="_blank">Cho Oyu</a> musste er wenig später kurz vor dem Gipfel im Höhensturm umkehren. „Damit war für mich das Thema erledigt“, sagt Kullmann. Schließlich hatte er nicht nur die Berge im Sinn. „Ich habe immer gesagt, mein Leben steht auf drei Säulen: Familie, Beruf und Bergsteigen. Aber keine dieser Säulen darf leiden, sonst leidet mein ganzen Leben darunter.“ Job und Sport konnte und kann Kullmann gut verbinden. Er ist Geschäftsführer des Augsburger Outdoor-Unternehmens <a href="http://www.deuter.com/de/DE/index.html" target="_blank">Deuter</a>. „Ich kann die Produkte, die wir verkaufen, selber testen.“ Im Durchschnitt verbringe er immer noch etwa 80 Tage im Jahr mit Klettern oder Bergtouren.</p>
<p><strong>Zehn Schutzengel</strong></p>
<p>Er sei mit den Jahren vorsichtiger geworden, erzählt Kullmann. Nicht ohne Grund. Anfang der 1980er Jahre stürzte er beim Solo-Klettern schwer, „in einer Phase, in der wir einen persönlichen Unverletzlichkeitsglauben hatten. Da hat auch ein Stück Arroganz mitgespielt.“ Anderthalb Jahre verbrachte er in Krankenhäusern und saß im Rollstuhl. Danach ging er wieder klettern. „Es war oft viel Glück mit im Spiel“, räumt Kullmann ein. „Und manchmal hat man nicht nur einen, sondern zehn Schutzengel strapaziert.“</p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Kullmann_schmaler-grat.mp3">Bernd Kullmann: Auf schmalem Grat</a></p>
<p><strong>Sauberer Stil blieb auf der Strecke</strong> </p>
<div id="attachment_14143" aria-labelledby="figcaption_attachment_14143" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/everest-sued.jpg" rel="lightbox[20043]"><img class="size-medium wp-image-14143" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/everest-sued-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Everest-Südseite</p></div>
<p>Aufmerksam verfolgt der „Jeans-Besteiger“ das aktuelle Geschehen am Mount Everest. „Mich würde es heute nicht mehr reizen“, sagt Kullmann. Das Abenteuer sei verloren gegangen. „Ich stand damals völlig allein am Gipfel im Sturm und habe Angst gehabt, ob ich wieder heile herunterkomme. Es war eine wahnsinnige Situation. Mir sind die Tränen heruntergekullert.“ Ein Beweisfoto seines Gipfelerfolgs gebe es nicht.</p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Kullmann_Everest-Gestern_Heute.mp3">Bernd Kullmann: Everest gestern und heute</a></p>
<p>Inzwischen, so Kullmann, liege der Everest in Fesseln. Überall seien Bergführer und Sherpas unterwegs, die ihre Kunden betreuten. „Heute müssen sie ja anstehen, bis sie überhaupt mal am Gipfel anschlagen können.“ Da sich Ausrüstung, Sportmedizin und Trainingsmethoden kontinuierlich verbessert hätten, findet Kullmann, müssten doch eigentlich alle Bergsteiger versuchen, den Everest ohne Flaschensauerstoff zu besteigen. Das Gegenteil sei der Fall. Der Kommerz habe den sauberen Stil auf dem Gewissen. „Aber wo eine Nachfrage existiert, entwickelt sich ein Markt. Das ist leider auch am Everest passiert.“ </p>
<p>P.S. Bernd Kullmann hat sich auch zum 60-Jahr-Jubiläum der Everest-Erstbesteigung geäußert. Seine Worte könnt ihr auf den beiden Pinnwänden rechts im Blog nachlesen und -hören.</p>
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		<title>Not without my jeans</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 16:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bernd Kullmann has a unique place in the annals of Mount Everest. When he stood on the summit on 8850 meters on October 17,1978, he wore an original Levi&#8217;s blue jeans. „I wasn’t only the first, but probably the only one, who ever did it”. Kullmann, now aged 58 years, said, at that time it [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deuter.com/en/DE/html/834-837-838/Deuter%20Team/1277/Bernd%20Kullmann.html" target="_blank">Bernd Kullmann</a> has a unique place in the annals of Mount Everest. When he stood on the summit on <a href="http://www.himalayanclub.org/journal/the-german-french-mount-everest-expedition-1978/" target="_blank">8850 meters on October 17,1978</a>, he wore an original Levi&#8217;s blue jeans. „I wasn’t only the first, but probably the only one, who ever did it”. Kullmann, now aged 58 years, said, at that time it was common to wear knickerbockers in the Alps. „We as young people wanted to provoke. We climbed the north face of Eiger in Jeans. So I found it logical to use Jeans on Everest too.” Above Camp 3 at about 7000 meters Kullmann covered his jeans with padded overtrousers. „We had not enough money for down garments. I didn’t even have long johns beneath.” <span id="more-20091"></span>Kullmann wore his jeans for all seven weeks they spent on Everest – with consequences: „In Kathmandu I could put it literally in the corner of my hotel room.” Kullmann didn’t dispose his durable trousers even then. „Later it was washed and I used it again. Jeans were simply my favourite garments.” </p>
<p><strong>Three pillars</strong> </p>
<div id="attachment_20063" aria-labelledby="figcaption_attachment_20063" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Bernd-Kullmann.jpg" rel="lightbox[20091]"><img class="size-medium wp-image-20063" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Bernd-Kullmann-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bernd Kullmann</p></div>
<p>Ten years later Kullmann returned to the 8000-meter-peaks for a double expedition in Tibet. In spring 1988 he climbed Shishapangma in Tibet. A little later on Cho Oyu he had to turn back below the summit due to a storm. „Afterwards the issue 8000-meter-peaks was settled for me,” Kullmann said. He was not only focused on mountains. „My life is based on three pillars: family, job and climbing. None of these may suffer, because in this case my whole life would suffer.” Kullmann can combine job and sports. He is managing director of the outdoor company Deuter in the city of Augsburg. „I myself can test all the products we are selling.” On average he is still spending about 80 days per year on climbing or hiking in the mountains.</p>
<p><strong>Ten guardian angels</strong> </p>
<p>Kullmann said, that he had become more careful. Not without reason. At the beginning of the 1980s he fell seriously when he did a solo climb, „in a period, when we thought nothing could happen to us. We were slightly arrogant.” He spent one and a half year in hospital and in a wheelchair. Afterwards he started climbing again. „Often there was plenty of luck involved”, Kullmann said. „ And sometimes I needed not only one, but ten guardian angels.” </p>
<p><strong>Commerce kills good style</strong> </p>
<p>The „jeans-climber” is still watching what’s happening on Everest. „Today I wouldn’t like to climb there.” Kullmann said, adventure had got lost. “In 1978 I stood on the summit alone and in a storm, with fear of climbing down. It was an incredible situation. Tears were rolling down my cheeks.” A picture of him on the summit of Everest doesn’t exist.</p>
<p>Kullmann said, that day Everest was tied up with ropes. Everywhere guides and sherpas were leading up their clients. „Today they must queue to reach the summit.” Due to improvements of gear, sports medicine and training methods in his opinion all climbers should try to climb without supplementary oxygen. „Exactly the opposite happens. Commerce has killed the good style. But where a demand exists, a market develops. Unfortunately this happened on Everest too.” </p>
<p>P.S. Bernd Kullmann has also given his statements concerning the 60-years-jubilee of the first ascent of Mount Everest. You can read and hear his words on the Everest-60-pinboards on the right side of the blog.</p>
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		<title>Ueli und der Everest</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Nov 2012 20:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mount Everest]]></category>
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		<description><![CDATA[Das war erst der Anfang. Ueli Steck bestieg am 18. Mai mit seinem Kletterpartner, dem Sherpa Tenzing, den Mount Everest ohne Flaschensauerstoff – eine absolute Ausnahme unter den 565 Gipfelerfolgen in diesem Frühjahr. „Ich wollte mich an die großen Höhen herantasten“, sagt Ueli (das Gespräch könnt ihr euch unten anhören). „Diese Erfahrung habe ich jetzt. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18283" aria-labelledby="figcaption_attachment_18283" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ueli-steck-I.jpg" rel="lightbox[18275]"><img class="size-medium wp-image-18283" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ueli-steck-I-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Uelis Blick geht meist nach oben</p></div>
<p>Das war erst der Anfang. <a href="www.uelisteck.ch/" target="_blank">Ueli Steck</a> bestieg am 18. Mai mit seinem Kletterpartner, dem Sherpa Tenzing, den Mount Everest ohne Flaschensauerstoff – eine absolute Ausnahme unter den 565 Gipfelerfolgen in diesem Frühjahr. „Ich wollte mich an die großen Höhen herantasten“, sagt Ueli (das Gespräch könnt ihr euch unten anhören). „Diese Erfahrung habe ich jetzt. Ich weiß, wie mein Körper funktioniert.“ Er wolle nun Sachen probieren, „wo du danach keine Diskussion hast, ob da Fixseile sind oder nicht.“<span id="more-18275"></span></p>
<p><strong>„Technisch einfach“</strong></p>
<p>Der Topbergsteiger aus der Schweiz stieg auf der nepalesischen Südseite des Bergs über den Normalweg zum 8850 Meter hohen Gipfel auf. Er habe sich nicht in die Fixseile eingehängt, sagt der 36-Jährige. „Der Berg ist technisch so einfach. Wenn du ein bisschen gescheit mit Steigeisen gehen kannst, brauchst du kein einziges Fixseil. Auch am Hillary-Step kannst du rechts vorbeigehen, wenn du ein bisschen klettern kannst.“</p>
<p><strong>Ueli füllt Hallen</strong></p>
<div id="attachment_18289" aria-labelledby="figcaption_attachment_18289" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ueli-steck-I-a.jpg" rel="lightbox[18275]"><img class="size-medium wp-image-18289 " src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ueli-steck-I-a-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Überhang, na und?!</p></div>
<p>Ich treffe Ueli in einer <a href="http://www.kletterfabrik-koeln.de/" target="_blank">Kölner Kletterhalle</a>. Hier will er sich noch ein bisschen bewegen, bevor er am Abend einen Vortrag hält. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Längst ist Steck nicht mehr nur Insidern bekannt. Schon seine Solo-Durchsteigung der <a href="http://www.uelisteck.ch/de/stories/263-shisha-pangma-8027m-suedwand.html" target="_blank">Shishapangma-Südwand 2011 </a>in nur zehneinhalb Stunden sorgte für viel Aufsehen. Und seit seiner Besteigung des Mount Everest ohne Atemmaske ist Ueli erst recht gefragt – vor allem wegen der diesjährigen <a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/2012/05/22/expeditionsmitglied-tod/" target="_blank">Todesfälle am Everest </a>und deren Begleitumstände: Lange Schlangen von Gipfelanwärtern, Stau an den Schlüsselstellen.</p>
<p><strong>Massen umgangen</strong></p>
<div id="attachment_18295" aria-labelledby="figcaption_attachment_18295" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ueli-steck-II.jpg" rel="lightbox[18275]"><img class="size-medium wp-image-18295" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ueli-steck-II-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hoch hinaus</p></div>
<p>„Mich hat dieser Trubel gar nicht gestört, weil ich immer azyklisch unterwegs war“, erzählt Ueli. „Wir haben bewusst probiert, die Massen zu umgehen.“ Mit Erfolg. Beim ersten Aufstieg zum knapp 8000 Meter hohen Südsattel zwecks Akklimatisierung seien Tenzing und er ganz alleine dort oben gewesen. Und auch am Gipfeltag „mit perfekten Wetterverhältnissen“ hätten sie einen Tag Vorsprung vor den vielen anderen gehabt. Erst im Abstieg passierte Ueli die schier endlose Schlange. „Ich habe nur gedacht, zum Glück war ich schon oben und kann jetzt runtergehen.“</p>
<p><strong>Gehen, bis sie tot umfallen</strong></p>
<div id="attachment_18303" aria-labelledby="figcaption_attachment_18303" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ueli-steck-III.jpg" rel="lightbox[18275]"><img class="size-medium wp-image-18303 " src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ueli-steck-III-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sicher herunter</p></div>
<p>Ihm sei zu diesem Zeitpunkt schon klar gewesen, dass einige der Gipfelanwärter nicht zurückkehren würden. „Da sind viele Leute, die den Mount Everest unbedingt besteigen wollen, aber keine Bergsteiger sind“, sagt Ueli. „Die verlassen sich auf den Sauerstoff, die Sherpas und die Infrastruktur. Und wenn das Kleinste passiert, sterben sie halt. Viele sind auch einfach nicht fit und gehen wirklich, bis sie tot umfallen.“ Die <a href="http://www.thestar.com/news/article/1201287--toronto-woman-s-body-may-stay-on-everest-until-october?bn=1" target="_blank">Kanadierin Shriya Shah-Klorfine</a> etwa, die später ihren Gipfelversuch mit dem Leben bezahlte, habe schon für den Aufstieg nach Lager zwei etwa sieben bis acht Stunden gebraucht. „Da bist du, wenn du gemütlich läufst, in dreieinhalb Stunden oben. Diese Leute sind einfach fehl am Platz.“</p>
<p><strong>„Everest gehört niemandem“</strong></p>
<div id="attachment_18307" aria-labelledby="figcaption_attachment_18307" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ueli-steck-IV.jpg" rel="lightbox[18275]"><img class="size-medium wp-image-18307" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/ueli-steck-IV-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kein Problem!</p></div>
<p>Ueli hält trotzdem nichts vom Vorschlag, den Zugang zum Mount Everest zu beschränken: „Das finde ich absoluten Schwachsinn. Der Berg gehört niemandem.“ Wen die Massen auf dem Normalweg störten, solle eben auf eine andere Route ausweichen. „Da ist kein Mensch, da kannst du für dich alleine gehen.“ Die Kommerzialisierung des Everest-Bergsteigens, findet Ueli, habe nicht nur Nachteile. „Viele einheimische Sherpas und Träger können gut davon leben, die sonst vielleicht nichts zu essen hätten.“</p>
<p>Im nächsten Frühjahr will Ueli zum Everest zurückkehren. Was genau er plant, verrät er nicht. „Man soll über das sprechen, was man gemacht hat und nicht, was man vorhat. In meinem Kopf habe ich noch so viele Ideen. Die werde ich nie alle umsetzen können.“</p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Ueli-Steck-und-der-Everest.mp3">Ueli Steck und der Everest</a></p>
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		<title>Zwei wie Jean und John</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2012 15:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zahlen können verwirren. Besonders wenn es um Schwierigkeitsgrade von Kletterrouten geht. Eine 9 a (französische Skala) entspricht in etwa einer 5.14 d (US-Skala) oder einer glatten 11 (Skala des Weltverbands der Alpinisten UIAA). Wie auch immer: Für die allermeisten ist eine solche Route nicht kletterbar. Josune Bereziartu war 2002 die erste Frau, die eine 9 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_17923" aria-labelledby="figcaption_attachment_17923" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Josune-Bereziartu.jpg" rel="lightbox[17915]"><img class="size-medium wp-image-17923" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Josune-Bereziartu-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Josune in Aktion</p></div>
<p>Zahlen können verwirren. Besonders wenn es um Schwierigkeitsgrade von Kletterrouten geht. Eine 9 a (französische Skala) entspricht in etwa einer 5.14 d (US-Skala) oder einer glatten 11 (Skala des Weltverbands der Alpinisten UIAA). Wie auch immer: Für die allermeisten ist eine solche Route nicht kletterbar. <a href="http://www.josunebereziartu.com/" target="_blank">Josune Bereziartu</a> war 2002 die erste Frau, die eine 9 a meisterte: in einer senkrechten, ziemlich glatten, fast grifflosen Felswand in Saint Loup in der Schweiz. „Das war wirklich eine sehr extreme Kletterei, in allen Bereichen am Limit“, erzählt mir die Baskin beim <a href="www.ims.bz/" target="_blank">IMS in Brixen</a>. Technik, Kraft und Psyche, alles habe optimal zusammenpassen müssen. „Wenn du zu viel Kraft investiert hast, bist du gestürzt. Wie bei einem Ferrari, den du in der Kurve zu schnell fährst.“ Erst 2011 gelang es der US-Amerikanerin <a href="http://www.klettern.de/news/sportklettern-bouldern/sasha-digiulian-klettert-pure-imagination.582430.5.htm" target="_blank">Sasha DiGiulian als zweiter Frau</a>, eine vergleichbar schwere Route zu klettern. <span id="more-17915"></span></p>
<p><strong><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Josune-am-Limit-klettern.mp3">Josune Bereziartu: Klettern am Limit </a></strong></p>
<p><strong>Emotionales Klettern</strong> </p>
<div id="attachment_17929" aria-labelledby="figcaption_attachment_17929" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/josune-ricar.jpg" rel="lightbox[17915]"><img class="size-medium wp-image-17929" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/josune-ricar-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Josune Bereziartu und Rikar Otegui</p></div>
<p>Dem Sportklettern kann Josune heute nicht mehr ganz so viel abgewinnen wie vor zehn Jahren. Heute bevorzugt die 40-Jährige alpine Klettertouren, gemeinsam mit ihrem Ehemann <a href="http://www.ims.bz/de/2012/akteure/person/rikar-otegui.html" target="_blank">Rikar Otegui</a>. „Sportklettern ist eher egoistisch“, findet Josune. „Erfolg oder Scheitern betrifft nur dich. Du hast zwar einen Partner, der dich sichert und vielleicht anfeuert, aber wenn es darauf ankommt, bist du allein.“ In einer großen Wand seien beide im Team gleichermaßen gefordert. „Das ist viel lebendiger. Emotionales Klettern.“ </p>
<p><strong><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Josune-Abenteuer.mp3">Josune: Abenteuer ist &#8230;</a></strong></p>
<p><strong>Ganz eng beieinander</strong> </p>
<div id="attachment_17933" aria-labelledby="figcaption_attachment_17933" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Ricar-Otegui.jpg" rel="lightbox[17915]"><img class="size-medium wp-image-17933" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Ricar-Otegui-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ricar zählt zu den besten Kletterern Spaniens</p></div>
<p>Nebenwirkungen sind dabei nicht ausgeschlossen. Schließlich betreiben die beiden eine Risikosportart, und das auf einem gefährlich hohen Niveau. „Das sind zwei Seiten einer Medaille“, findet Josune. Einerseits verstünden sie sich beim Klettern ohne Worte. Ein Blick reiche, um zu wissen, was der andere denke. „Das Vertrauen ist wirklich sehr groß. Aber die Krux ist, dass der wichtigste Mensch in meinem Leben auch abstürzen und ich ihn möglicherweise sogar verlieren könnte.“ Auch Ricar verweist auf das fast blinde Verständnis mit seiner Frau beim Klettern. Konkurrenz am Fels gebe es zwischen ihnen nicht. „Unsere Charaktere ergänzen sich“, sagt Ricar. „Sie ist eher hektisch, voller Leidenschaft. Ich dagegen bin scheuer und ruhig. Wir sind wie ‚Jean und John’, ganz eng beieinander.“ </p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Josune-Ricar-Klettern-als-Paar.mp3">Josune und Ricar über das Klettern als Paar</a></p>
<p><strong>Kurze Wege</strong> </p>
<p>Das Extreme höre aber nach dem Abseilen auf, versichert der Baske. Dann führten die beiden ein ganz normales Leben als Paar. „Wir sitzen auch mal vor dem Fernseher und schauen uns alte Filme an.“ Nachwuchs sei für sie derzeit kein Thema, sagt Josune und fügt mit einem Lächeln hinzu: „Wir haben noch nicht den Ruf der Natur vernommen: Hey, ihr braucht Kinder!“ Josune und Ricar leben in <a href="http://www.donostia.org/" target="_blank">San Sebastian</a>, mit direktem Blick auf den Atlantik. Die Meeresfelsen zum Klettern liegen quasi vor der Haustür und auch zu den Felswänden in den Pyrenäen sind die Wege kurz. Beide sind noch nicht im Himalaya oder Karakorum geklettert. „Aber es ist unser Traum, diese hohen Berge zu besuchen“, sagt Ricar. „Und irgendwann werden wir ihn auch verwirklichen.“</p>
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		<title>Hervé Barmasse, Bergsteiger mit Gefühl</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 11:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausgelutschte Berge gibt es nur für Bergsteiger, die ihren Geschmackssinn verloren haben. Auf diesem Standpunkt steht Hervé Barmasse. Der Italiener aus dem Aostatal hat im vergangenen Jahr an gleich drei „Modebergen“ der Alpen neue Routen eröffnet: an seinem Hausberg Matterhorn, dem Mont Blanc und dem Monte Rosa. „Ich wollte zeigen, dass man auch in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_17881" aria-labelledby="figcaption_attachment_17881" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/herve-barmasse-II.jpg" rel="lightbox[17873]"><img class="size-medium wp-image-17881" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/herve-barmasse-II-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hervé Barmasse</p></div>
<p>Ausgelutschte Berge gibt es nur für Bergsteiger, die ihren Geschmackssinn verloren haben. Auf diesem Standpunkt steht <a href="http://www.hervebarmasse.com/novita.asp" target="_blank">Hervé Barmasse</a>. Der Italiener aus dem Aostatal hat im vergangenen Jahr an gleich drei „Modebergen“ der Alpen neue Routen eröffnet: an seinem Hausberg Matterhorn, dem Mont Blanc und dem Monte Rosa. „Ich wollte zeigen, dass man auch in den Alpen noch Abenteuer erleben kann“, sagt der 34-Jährige während unserer gemeinsamen Wanderung beim <a href="http://www.ims.bz/" target="_blank">International Mountain Summit</a> in Brixen in Südtirol. „Abenteuer ist für mich, neue Routen zu finden, neue Berge zu besteigen, und dabei nicht nur die Welt, sondern mich selbst zu erforschen &#8211; das, was ich am Berg fühle. Denn ein Leben ohne Emotionen ist nicht gut.“ <span id="more-17873"></span></p>
<p><strong><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Herve_-Das-bedeutet-Abenteuer-für-mich.mp3">Herve Barmasse: Abenteuer ist für mich, wenn &#8230;</a></strong></p>
<p><strong>Neuland am Matterhorn</strong> </p>
<p>Zum Auftakt seiner Trilogie eröffnete Hervé im Alleingang eine neue Route durch die italienische Südwand des Matterhorns (Seht euch das Video unten an! Copyright: The North Face): 1200 Höhenmeter, die ersten 500 Meter durch eine Rinne, die folgenden 700 über einen steilen, teilweise überhängenden Pfeiler. „Das war echtes Neuland und ich habe gezeigt, dass es selbst an diesem Berg noch möglich ist, eine neue lange Route zu erschließen“, findet Hervé. Seinen ursprünglichen Plan, auch die anderen beiden Berge solo zu klettern, gab er auf – der Gefühle wegen: „Wenn du mit deinem Vater oder Freunden kletterst, sind mehr Emotionen mit im Spiel. Ganz besonders mit dem Vater. Es war unglaublich.“ </p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="620" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/VxSZR0mvbuE" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p><strong>Nicht nur Kraft zählt </strong> </p>
<p>Zunächst gelang Barmasse am Mont Blanc mit den spanischen Brüdern <a href="http://pouanaiak.com/cms/" target="_blank">Iker und Eneko Pou</a> eine Erstbegehung über den Brouillardpfeiler. Und dann eröffnete Hervé mit seinem damals 62 Jahre alten <a href="http://www.ims.bz/de/2012/akteure/person/marco-barmasse.html" target="_blank">Vater Marco</a> eine neue Route am Monte Rosa. Seit drei Generationen sind die Männer im Hause Barmasse Profi-Bergführer. Im Vergleich zu Hervés Kindertgen waren die Rollen vertauscht: Jetzt kletterte der Sohn als Seil-Erster und der Vater hinterher. Das hatten sie so auch schon 2010 am Matterhorn praktiziert, als die beiden erstmals durch die später „Barmasse-Couloir“ getaufte Rinne in der Südwand geklettert waren. „Das hatten vor uns schon viele hochkarätige Kletterer vergeblich versucht“, erzählt Hervé stolz. „Wir haben es geschafft. Der Berg schickte damit eine Botschaft: Manchmal braucht man nicht viel Kraft, Muskeln oder ähnliches, sondern vor allem eine gute Einstellung.“ </p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Herve-über-das-Klettern-mit-seinem-Vater.mp3">Herve über das Klettern mit seinem Vater</a></p>
<p><strong>Traum von einer neuen 8000er-Route</strong> </p>
<div id="attachment_17885" aria-labelledby="figcaption_attachment_17885" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Herve_Stefan_IMS.jpg" rel="lightbox[17873]"><img class="size-medium wp-image-17885" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Herve_Stefan_IMS-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Herve und ich beim IMS in Brixen</p></div>
<p>Bergsteigerische Spuren hat Hervé auch schon im Karakorum in Pakistan hinterlassen. Dort gelang ihm 2008 mit seinem Landsmann <a href="http://www.simonemoro.com/" target="_blank">Simone Moro</a> die später auch preisgekrönte <a href="http://www.8000ers.com/cms/de/news-mainmenu-176/1-latest/203-beka-brakai-chhok-and-simone-moro.html" target="_blank">Erstbesteigung des fast 7000 Meter hohen Bekka-Brakai-Chhok-Südgipfels</a>. Zwei Jahre später wollte Barmasse den Gasherbrum I (8080 Meter) erstmals über die chinesische Nordwand besteigen. Doch die Expedition erreichte wegen logistischer Schwierigkeiten und Problemen mit dem chinesischen Militär nicht einmal das Basislager. „Es bleibt mein Traum, meinen ersten Achttausender auf einer neuen Route zu besteigen“, sagt Hervé, der auch über den Tellerrand hinaussieht. 2010 veranstaltete er gemeinsam mit Simone Moro und zwei pakistanischen Freunden im Karakorum ein Kletter-Camp für einheimische Träger. Auch Frauen waren unter den Kursteilnehmern. „In Pakistan haben Frauen normalerweise kaum die Chance, Berge zu besteigen. Dass sie dabei sein konnten, bedeutete für mich eine andere Art von Emotion. Vielleicht sogar besser, als einen Gipfel zu erreichen.“</p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Herve_ein-großer-Schritt-für-Pakistans-Frauen.mp3">Hervé: Ein großer Schritt für Pakistans Frauen</a></p>
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		<title>Auf der Jagd nach dem Eis</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2012 14:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Matthias Scherer war das Eisklettern fast in die Wiege gelegt – und das, obwohl er in Frankfurt am Main geboren wurde, fernab der Alpen. „Meine Mutter hatte eine große Leidenschaft, Eiszapfen zu fotografieren. Da war ich schon als sehr kleines Kind dabei“, erzählt der 38-Jährige. „Irgendwann entstand dann dieser verrückte Wunsch: Da kann man auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_17833" aria-labelledby="figcaption_attachment_17833" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Matthias-in-der-Route-Repen.jpg" rel="lightbox[17819]"><img class="size-medium wp-image-17833" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Matthias-in-der-Route-Repen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Matthias in der Route &#8220;Repentance&#8221;</p></div>
<p><a href="http://www.matthias-scherer.com/" target="_blank">Matthias Scherer</a> war das Eisklettern fast in die Wiege gelegt – und das, obwohl er in Frankfurt am Main geboren wurde, fernab der Alpen. „Meine Mutter hatte eine große Leidenschaft, Eiszapfen zu fotografieren. Da war ich schon als sehr kleines Kind dabei“, erzählt der 38-Jährige. „Irgendwann entstand dann dieser verrückte Wunsch: Da kann man auch hochklettern.“ Im Winter 1992 begann Matthias, auf gefrorenen Wasserfällen zu klettern. Seitdem hat ihn diese Leidenschaft nicht mehr losgelassen. Heute ist er Eiskletter-Profi, genauso wie seine Frau <a href="www.tanja-schmitt.com" target="_blank">Tanja Schmitt</a>. <span id="more-17819"></span></p>
<p><strong>Durch das Klettern zusammengeschweißt</strong> </p>
<div id="attachment_17829" aria-labelledby="figcaption_attachment_17829" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/matthias-scherer-tanja-schm.jpg" rel="lightbox[17819]"><img class="size-medium wp-image-17829" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/matthias-scherer-tanja-schm-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Tanja und Matthias beim IMS in Brixen</p></div>
<p>Tanja ist in Südafrika und dann ebenfalls in Frankfurt groß geworden. Erst widmete sie sich dem Ausdauersport Triathlon, ehe sie mit ihrer bergbegeisterten Zwillingsschwester Heike das Bergsteigen für sich entdeckte. Dann lernte Tanja Matthias kennen. „Wir haben gemerkt, dass wir eine sehr ähnliche Philosophie haben“, sagt die 35-Jährige. „Die gemeinsamen Erlebnisse beim Wasserfallklettern haben uns zusammengeschweißt. Es ist dermaßen ausfüllend, dass wir dabei geblieben sind und auch bleiben werden.“ Die beiden leben in Cogne im italienischen Aostatal. Dort bilden sich früh die ersten Eisfälle und damit beginnt für Tanja und Matthias die Saison &#8211; im vergangenen Winter mit einer Schrecksekunde. </p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Tanjas-Sturz.mp3">Tanjas Sturz</a></p>
<p><strong>Flasche fing Wucht des Aufpralls ab  </strong> </p>
<div id="attachment_17841" aria-labelledby="figcaption_attachment_17841" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/tanja-ruebezahl.jpg" rel="lightbox[17819]"><img class="size-medium wp-image-17841" src="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/tanja-ruebezahl-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Tanja in der Route &#8220;Rübezahl&#8221;</p></div>
<p>Bei einer der ersten Touren im November 2011 löste sich bei Tanja ein Steigeisen. Sie verlor den Halt und stürzte 30 Meter tief ab. „Das ging alles so unglaublich schnell“, erinnert sich Tanja. „Ich habe das wie im Traum wahrgenommen.“ Wie durch ein Wunder kam sie mit einer starken Gehirnerschütterung und Prellungen davon. Eine Metallflasche, die sie im Rucksack trug, war völlig verbeult. Möglicherweise fing sie einen Teil der Aufprall-Wucht ab und verhinderte damit Schlimmeres. Wenige Wochen nach dem Unfall kletterte Tanja wieder: „Der Respekt bleibt, aber die Angst darf dich nicht hindern weiterzumachen. Sonst kannst du dein Leben nur damit verbringen, zu Hause zu sitzen und Ängste aufzubauen.“ Tanja und Matthias wissen, dass sie beim Eisklettern auf höchstem Niveau auf einem schmalen Grat unterwegs sind. Wegen des Risikos haben sie sich ganz bewusst gegen Kinder entschieden. „Wir haben Freunde verloren“, sagt Matthias. „Es ist eben ein Sport, der totales Engagement erfordert, vor allem, wenn man auf den wunderschönen dünnen Linien aufsteigt.“ </p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Scherer-Risiko-beim-Eisklettern.mp3">Matthias über das Risiko beim Eisklettern</a></p>
<p><strong>In den Himmel hinauf</strong> </p>
<p>Wenn er über die Faszination seines Sports redet, gerät der Eiskletterer schon einmal ins Philosophieren. „Ein Wasserfall ist nie der gleiche, kann sich selbst von einem auf den nächsten Tag ändern. Gerade in dieser Vergänglichkeit liegt der besondere Reiz, weil es letztendlich eine wunderbare Parabel für unsere eigene Existenz ist, diesen Wasserfall in diesem Moment zu erleben und in den Himmel hinaufzuklettern.“ Auch Tanja lebt für diese intensiven Erfahrungen. „Es ist einfach ein ausgefülltes Leben. Ich spüre keine Sekunde mehr diese Leere wie früher in Frankfurt.“ </p>
<p><a href="http://blogs.dw.de/abenteuersport/files/Tanja_-nur-mit-Matthias.mp3">Tanja: Am liebsten klettere ich mit Matthias</a></p>
<p>Träume haben die beiden noch viele, nicht nur im Eis. Tanja würde gerne eine „schöne Route“ am Mount McKinley, dem höchsten Berg Nordamerikas, klettern, Matthias sich am Cerro Torre in Patagonien versuchen oder dünne Luft im Himalaya schnuppern. Zurzeit aber jagen die beiden wieder einmal dem Eis hinterher. In Kanada sind die ersten Wasserfälle im Winterfrost erstarrt.</p>
<p>P.S. Wenn ihr <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hVt7WAyQSYU&amp;feature=youtu.be" target="_blank">hier klickt</a>, geht es zum Video über die Eisklettertouren der beiden im vergangenen Winter.</p>
<p>&nbsp;</p>
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