Quäl dich, du Sau!
Der gefallene Radheld Jan Ullrich hatte einst einen Wasserträger, der ihm auch einmal den Marsch blies. Udo Bölts nahm kein Blatt vor den Mund, als er seinem Teamkapitän auf dem Weg zum Tour-de-France-Sieg 1997 Beine machte. “Quäl’ dich, du Sau!”, schleuderte er Ullrich entgegen. Zu einer Zeit, in der wir uns noch als Radsportfans offenbaren konnten, ohne Kopfschütteln zu ernten, wurde Bölts’ Spruch zum geflügelten Wort.
Beim Bergsteigen in großer Höhe bist du dein eigener Wasserträger. Im wörtlichen, wie im übertragenen Sinne. Ein dahingemurmeltes “Quäl’ dich, du Sau!” hilft manchmal. Auch mir am Putha Hiunchuli, dann nämlich wenn ich am Limit war. Wie das aussah? Schaut mal in die Bilder, die meine Weggefährten geschossen haben!
5 Kommentare







Blick vom Kala Pattar auf die Everest-Südwestwand
Joachim | 20. Dezember 2011 | 14:09
Armer Teufel. Ich wußte nicht, dass Du SO(!) gelitten hast?!
Joachim
Stefan | 20. Dezember 2011 | 15:24
Da siehst Du mal. Und morgen stelle ich die Sammelbüchse auf
Michi | 22. Dezember 2011 | 10:06
Hallo Stefan,
war ja anscheinend ganz schön hart, als (wir) du ne tolle zeit in den bergen hatten. find dein gedicht sehr treffend und werd es mir für die nächsten ziele verinnerlichen….. dir und einer familie wünsch ich entspannte festtage und viel zu essen, damit du kraft fürs nächste jahr hast.
grüße, michi
Stefan | 22. Dezember 2011 | 10:36
Die sollen doch mal sehen, was wir für harte Jungs und Mädels sind …
Auch Dir und Deiner Familie eine gute Zeit!
Roland | 31. Dezember 2011 | 15:10
Hallo Stefan! Sehr interessante Posen von Dir auf den Fotos!
Es war aber wirklich eine tolle Zeit in Nepal
Liebe Grüsse und alles Gute für 2012!
Roland