More DW Blogs DW.DE

Abenteuer Sport

mit Stefan Nestler

11. Februar 2012 | 19:36

Oh wie wohl tut Osttirol

Tags , , , ,

Bookmark It


6. Februar 2012 | 23:09

Faul sein

Ai. In den nächsten acht Tagen bin ich ein solches. Kreuzworträtsel-Löser wissen: Faultier mit zwei Buchstaben. Erholung muss sein, ab und zu, auch bei mir. Ich mache in den nächsten Tagen die Skipisten und Hütten in Osttirol unsicher. Hier ein kleiner Bild-Eindruck. Nicht, dass ich euch neidisch machen will. Aber warum eigentlich nicht.

Blick ins Virgental

 

Tags ,

Bookmark It


2. Februar 2012 | 18:35

Gerlindes Emotionen

Gerlinde macht kein Geheimnis aus ihren Gefühlen

Wie schön, dass es noch Spitzensportler gibt, die nicht versuchen, immer nur cool daher zu kommen! Gerlinde Kaltenbrunner hat als erste Frau alle 14 Achttausender bestiegen, ohne zu Flaschen-Sauerstoff gegriffen zu haben. Viele Male hat die Österreicherin schon von dem Moment erzählt, als sie am 23. August 2011 den Gipfel des K 2 erreichte, des letzten Achttausenders, der noch in ihrer Sammlung fehlte. Und doch bricht Gerlinde die Stimme, als ich sie bei unserem Gespräch auf der ISPO in München (unten nachzuhören) danach frage. „Mit jedem Schritt habe ich gespürt, jetzt ist es so weit, ich darf jetzt gleich ganz oben stehen. Das war für mich sehr emotional.“ Ein paar Tränen fließen. Die Gefühle, vor über fünf Monaten durchlebt, brechen wieder auf.

31. Januar 2012 | 17:24

Auf der ISPO gesehen

Fragt mich bitte nicht, was es an bahnbrechenden Neuigkeiten auf der ISPO gibt. In Erinnerung ist mir eigentlich nur ein Zelt ohne Stangen geblieben, zum Aufblasen (!). Die Sportartikelmesse in München ist viel zu groß, als dass du dir an einem Tag mehr als nur einen groben Überblick verschaffen könntest. Für mich ist die Veranstaltung eher eine Kontaktbörse. ISPO könnte auch stehen für „Internationaler Szenetreff von Profi-Bergsteigern – Offen“. Und nebenbei läuft mir noch der eine oder andere Spitzen-Wintersportler vor das Mikro. Ich habe also Material gesammelt, das ich in nächster Zeit peu á peu hier im Blog und auf unserer Sportseite aufarbeiten werde. Um euch neugierig zu machen, hier ein paar Bilder von der ISPO. Nur mit Ski-Doppelolympiasiegerin Maria Höfl-Riesch konnte ich nicht in Ruhe reden, der (Medien-)Rummel war zu groß. Aber über sie wird ja ohnehin genug geschrieben.

Tags ,

Bookmark It


28. Januar 2012 | 21:08

Abstieg im Blindflug

Nichts wie runter

Zeit, einmal wieder zu den Winter-Cracks im Karakorum zu blicken. Der Italiener Simone Moro und der Kasache Denis Urubko haben inzwischen am Nanga Parbat Lager 3 auf 6560 Metern erreicht. Nach einer Nacht dort gruben sie ein Schneeloch und deponierten darin ihr Material. Bei einsetzendem Schneefall stiegen die beiden wieder ab, „praktisch ohne Sicht“, wie Denis in seinem Blog schreibt. Inzwischen sind sie im Basislager angekommen, dem „Paradies“ (Denis), um sich zu erholen.

Tags , , ,

Bookmark It


27. Januar 2012 | 19:03

Eisfassadenklettern

Ines Papert in Harbin

Klappern gehört zum Geschäft, auch bei Profibergsteigern. Mit spektakulären Bildern oder Filmen bringen sich die Athleten immer wieder in Erinnerung. Ines Papert gehört zu den besten Eiskletterern der Welt. Bevor sie den Sport zum Beruf machte, war sie zweimal Weltmeisterin und dreimal Weltcup-Gesamtsiegerin in dieser Disziplin. Inzwischen hat sich die 37-Jährige auch in der Profiszene einen Namen gemacht: mit schwierigen Routen im gemischten Gelände, also Eis und Fels. In meinem Blog habe ich euch Ines bereits vorgestellt. Nicht vorenthalten will ich euch das Video, das sie beim Eisklettern in Harbin zeigt.

25. Januar 2012 | 16:21

Gelesen: Kein Pfad führt zurück

Abenteuer in den Bergen müssen nicht zwangsläufig sportlicher Natur, sondern können auch unfreiwilliger Art sein. Etwa wenn Tibeter ihre Kinder auf die Flucht aus dem von China besetzten Land schicken, um ihnen ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Maria Blumencron wollte im Jahr 2000 einen Dokumentarfilm über tibetische Flüchtlingskinder drehen. Durch den Nebel unterhalb des gut 5700 Meter hohen Nangpa La, eines Passes zu Füßen des Achttausenders Cho Oyu, stolperte ihr eine Gruppe erschöpfter Tibeter entgegen, darunter sechs Kinder. Ein Augenblick, der – so Blumencron -  ihr Leben verändert habe.

Feedback

1 Kommentar

23. Januar 2012 | 15:21

Quer durch

Felicity Aston

Und wieder endet eine Einsamkeit. Zwei Tage nachdem die 16 Jahre alte Niederländerin Laura Dekker ihre Solo-Weltumseglung beendet hat, ist auch Felicity Aston am Ziel. Die 33 Jahre alte Abenteurerin aus Kent in England erreichte die Herkules-Bucht am Ronne-Eisschelf und vollendete damit ihre Solo-Durchquerung der Antarktis auf Skiern. Gestartet war Aston am 25. November am Leverett-Gletscher, am 21. Dezember hatte sie den Südpol erreicht. Für die insgesamt 1744 Kilometer lange Strecke brauchte die Britin 59 Tage. „Damit ich gar nicht erst Gefahr laufe, sentimental zu werden, ist aus dem Nichts ein Sturm aufgezogen und rüttelt an meinem Zelt“, twittert Felicity. „Es ist wunderbar, zu wissen, dass ich heute nicht aus meinem Schlafsack springen und dem Horizont entgegen stürmen muss.“ Aston wartet jetzt auf ein Flugzeug, mit dem sie in die Zivilisation zurückkehren kann.

21. Januar 2012 | 22:57

Laura am Segel-Ziel

Nicht länger allein an Bord

Nach 519 Tagen auf hoher See hat Laura Dekker ihre Solo-Weltumseglung vollendet. Die Niederländerin erreichte mit ihrem Zweimaster „Guppy“ den Hafen von Sint Maarten in der Karibik. „Sie sieht unglaublich frisch und fröhlich aus“, versuchte ein Sprecher Dekkers gleich allen Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Laura ist nämlich gerade einmal 16 Jahre alt. Mit 14 war sie im August 2010 zu ihrem Törn über 27.000 Seemeilen aufgebrochen. Unverantwortlich fand ich das damals – und finde ich es heute immer noch.

Tags ,

Bookmark It


21. Januar 2012 | 21:45

“Prinz Mutig”

Harry hat Spaß

Will Hochwohlgeboren wirklich hoch hinaus? „Prinz Harry will den Mount Everest erklimmen“, titelte ein deutscher Privatfernsehsender vollmundig auf seiner Internetseite. Das riecht nach Ente. Die Geschichte geht zurück auf ein Interview, das Mollie Hughes – nicht jetzt, sondern schon zur Jahreswende – einem Reporter des Daily Telegraph gab. Die 21-Jährige Bergsteigerin will sich im Frühjahr den Titel „Jüngste Britin auf dem Gipfel des Everest“ holen. Sie erwähnte beiläufig und natürlich ganz ohne Hintergedanken, dass Prinz Harry wohl zu einem anderen britischen Team stoßen werde, das ebenfalls versuche, den höchsten Berg der Erde zu besteigen. Mollies nächste Sätze über Harry ignorierten die meisten Medien: „Er wird aber sicher nicht ganz aufsteigen, weil es zu lange dauert und ein hartes Training erfordert. Ich denke, er kommt nur ins Basislager.“